Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen
00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu einer ganz besonderen Folge von Chi Gong und eine Tasse T. Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen – ja und manchmal auch die Kunst zum Leben!
00:00:44: Ich bin Andreas und ich freue mich sehr, dass du dir heute wieder diesen Raum der Stille öffnest und Zeit mit mir verbringst.
00:00:54: Setz dich zu mir!
00:00:56: Suche deinen Platz, der sich gerade jetzt richtig anfühlt.
00:01:00: Vielleicht rückst du ein Stück näher an das imaginäre Feuer den Kamin oder du lehnst dich in dein Lieblingssessel zurück.
00:01:11: Und bevor wir den ersten Gedanken fassen... Bevor wir in die Tiefe der Philosophie eintauchen, tu mir und dir einen Gefallen.
00:01:23: Spüre einmal ganz bewusst wo dein Körper gerade Kontakt hat!
00:01:28: Spür' die Lähne deines Stuhls... ...in deinem Rücken.
00:01:33: Spür die Matratze unter dir oder die Kraft des Bodens unter deinen Füßen.
00:01:39: Lasst ein Becken einfach schwer werden.
00:01:43: Gib dein Gewicht an die Erde ab – sie ist bereit dich zu
00:01:46: tragen.".
00:01:48: Lass die Schultern einfach einen Moment genau dort ankommen, wo sie hingehören.
00:01:53: Atme einmal tief durch die Nase ein, halte kurz und lass mit einem langen Seufzen alles ausatmen was heute schon war – all die Worte!
00:02:05: All die Termine…all die Hektik.
00:02:12: Ich habe diese Woche eine Nachricht erhalten, die mich sehr berührt hat.
00:02:18: Sigrid aus Österreich hat mir geschrieben.
00:02:20: Sigrid ist eine treue Hörerin und ihre Worte waren wie ein Geschenk.
00:02:26: Sie schrieb mir, dass sich jede neue Folge am Sonntagabend für sie ein bisschen wie Geburtstag anfühlt!
00:02:33: Sigrid danke für dieses wunderschöne Bild.
00:02:37: Es ist genau das was dieser Podcast sein möchte Ein Moment des Innerhaltens – ein Gesenk an dich selbst.
00:02:48: Sigrid schreibt mir gerade aus ihrem Urlaub.
00:02:52: Sie ist mit ihrer Familie im Camper unterwegs, eine Reise durch die Natur durch das einfache Leben auf wenigen Quadratmetern.
00:03:01: Sie beschreibt wie sie dort nach einer längeren Erkältung diese zur Ruhe zwang endlich in einen Yin-Modus findet Diese ganz besondere Form der Entschleunigung bei der man den Rhythmus der Welt widerspüren kann.
00:03:17: und In dieser Ruhe hat sie mir eine faszinierende fast mathematische Idee geschickt.
00:03:24: Ich nenne sie einfach mal die Zwölf zu zwölf Formel.
00:03:30: Sigrid hat sich hingesetzt und ihr Leben einmal energetisch durchgerechnet, Sie schrieb Folgendes.
00:03:38: Da ich zu denen gehöre, die viele Aktivitäten und Interessen haben stelle ich es mir so vor dass für die Gesundheit, für den Körper und auch für den Geist eine Ausgewogenheit gut wäre das heißt zwölf Stunden im Jinn sein und zwölfs Stunden im Yang sein.
00:04:00: Wenn ich davon ausgehe, dass ich acht Stunden am Tag meiner Arbeit nachgehe und acht Stunden schlafe, bleiben immer noch acht Stunden übrig.
00:04:09: Davon sollten eigentlich vier Stunden der Ruhe und der Innenschau gewidmet sein und die restlichen vier Stunden dem Haushalt, dem Garten treffen mit Freunden usw.. Ihre Idee ist so klar wie ein Architekturplan.
00:04:28: Den Tag gerecht teilen, zwölf Stunden jung für die Arbeit das Tun, das Schaffen den Haushalt und das Soziale.
00:04:37: Und zwölft Stunden nieren – Für den regenerierenden Schlaf, für die Stülle, für Die Innenschau.
00:04:46: Es ist ein wundervoller Gedanke oder?
00:04:50: Eine Welt die man mit dem Lineal ordnen kann Ein System dass uns Sicherheit gibt und uns vor dem Ausbrennen schützt.
00:05:00: Doch heute möchte ich mit dir darüber sprechen, warum Jinn und Yang im echten Leben eben kein statistischer Stundenplan sind – sondern ein lebendiger, pulsierender und manchmal auch wilder Tanz der sich nicht in Tabellen pressen ist!
00:05:19: Warum die Suche nach der Balance oft dort scheitert wo wir anfangen zu rechnen und dort beginnt, wo wir anfang zu fließen.
00:05:30: Nimm einen Schluck von deinem Tee spür die Wärme in deinen Händen und lass uns gemeinsam herausfinden wie wir Yin- und Yang in unserem Alltag wirklich bewohnen können.
00:05:58: Wir leben in einer Zeit in der fast alles quantifizierbar geworden ist.
00:06:04: Wir sind umgeben von Datenpunkten.
00:06:35: Tief sitzen eine Sehnsucht nach Kontrolle und Messbarkeit, auch auf unsere Spiritualität und unsere Gesundheit übertragen wollen.
00:06:44: Besonders Menschen wie Sigrid – vielleicht gehörst du ja zu dieser Gruppe, die wir oft als Scanner-Persönlichkeiten bezeichnen – neigen dazu!
00:06:56: Menschen, die tausend Interessen haben, die aktiv sind, die immer wieder neue Projekte anfangen und für die das Leben eine einzige große spannende Erdeckungsreise ist.
00:07:08: Für solche Menschen fühlt sich das Leben oft wie eine lange Liste von Möglichkeiten an, die aber eben auch abgearbeitet werden wollen.
00:07:18: Sigrid Ansatz der zwölf zu zwölft Stunden ist im Grunde ein zutiefst berührender Hilferuf der Seele nach Gerechtigkeit.
00:07:28: Es ist der Versuch, eine faire Balance in einer Welt herzustellen die uns ständig ausbeutet.
00:07:35: Wir wollen dem Körper und dem Geist das zurückgeben was wir ihm durch den massiven Yang-Stress des Alltags, durch die Arbeit und die ständige Erreichbarkeit geraubt haben.
00:07:47: Wir suchen... nein wir suchen nicht!
00:07:50: Wir versuchen ein energetisches Konto auszugleichen.
00:07:55: Der Gedanke dahinter ist Ich war heute acht Stunden fleißig und produktiv im Yang, also stehen mir jetzt als Belohnung und zum Ausgleich acht Stunden reine Stille im Yin zu.
00:08:08: Doch genau hier an dieser Stelle der moralischen Buchführung liegt die erste große Falle.
00:08:15: in der chinesischen Philosophie der Wandlung sind Yin-Yang keine staatlichen Behälter, die man nacheinander befüllen kann.
00:08:24: Wenn wir versuchen unser Leben in der Art starre Zeitblöcke zu unterteilen, erschaffen wir oft völlig unbewusst eine neue subtile Form von Druck.
00:08:34: Wir sitzen dann abends in unserer fest eingeplanten Yin-Zeit auf dem Meditationskissen oder im Gartenstuhl und schauen heimlich auf die Uhr um zu prüfen ob wir auch wirklich schon genug entspannt haben!
00:08:54: Eine Yang-Leistung!
00:08:56: Das ist das Paar Dockson unserer Zeit.
00:08:59: Wir versuchen Entspannung zu erzwingen, aber die Seele lässt sich nicht stoppen.
00:09:06: Das Yin lässt sich in klassischem Sinne nicht erarbeiten oder verdienen – du kannst dich nicht hinsetzen und sagen….
00:09:14: So jetzt bin ich für vier Stunden Yin während dein Geist noch im Rhythmus des yang Arbeitstages rast.
00:09:22: Jinn ist kein Zeitkontingent, dass man im Kalender blocken kann.
00:09:26: Es ist eine Qualität des Seins – ein Zustand der Erlaubnis, der sich erst dann einstellt wenn wir aufhören zu zählen.
00:09:37: Frag dich einmal selbst benutzt du deine Ruhepausen als echte Erholung?
00:09:42: Oder sind sie für Dich nur einen weiteren Punkt auf der To-Do Liste den Du erfolgreich absolvieren willst!
00:09:49: Ware-Balance beginnt dort, wo wir das Maßband weglegen und anfangen zu spüren was der Moment wirklich von uns braucht.
00:10:12: Lass uns diese beiden Begriffe Yin und Yang einmal ganz nackt anschauen so wie sie vor tausenden von Jahren in China entstanden sind.
00:10:24: Wenn wir heute diese Worte benutzen denken wir oft an komplizierte Philosophien Aber für die alten Weisen war es ein ganz schlichtes Beobachten der Natur.
00:10:39: Die ursprünglichen Schriftzeichen für Yin und Yang bezogen sich auf die beiden Seiten eines Berges, man nannte sie Zanyin und Zanyang.
00:10:51: Yang ist die Sonnenseite des Süden des Berges.
00:10:56: Stell dir vor du stehst dort am Mittag.
00:10:59: Es ist hell, es is warm Die Luft flirrt vielleicht vor Hitze.
00:11:04: Hier wächst alles schnell, hier summen die Insekten, hier herrscht totale Sichtbarkeit und maximale Aktivität.
00:11:13: Es ist die Welt des Ausdrucks des Wachstums und des Feuers.
00:11:18: Jeden hingegen ist die Schattenseite der Norden des Berges.
00:11:24: Hier herrsht ein völlig anderes Klima.
00:11:27: es ist kühl Die Erde ist feucht, Mose und Fahne gedeihen im gedämpften Licht.
00:11:34: Hier ist es still – fast geheimnisvoll!
00:11:38: Es ist der Ort an dem die Samen tief im Boden ruhen und darauf warten, daß ihre Zeit kommt.
00:11:45: Es ist das Verborgene, das Nährende, das Bewahrende….
00:11:51: Das allesentscheidende Detail an diesem Bild ….
00:11:55: Und das ist der Punkt an dem Siegritz mathematisches Modell wendig werden muss, ist es der selbe Berg.
00:12:05: Yin und Yang sind keine zwei getrennten Dinge die wir wie Bauclötze nebeneinander legen können.
00:12:13: sie sind zwar Aspekte einer einzigen Realität Und diese Realität ist in ständiger Bewegung denn die Sonne wandert unaufhörlich über den Himmel was am frühen Morgen noch Tiefen kühlen Schatten lag, also Jinhwa liegt am Mittag in gleißenden heißen Licht und ist Yang geworden.
00:12:36: Das bedeutet, Yin- und Yang sind keine feststehenden Eigenschaften von Dingen!
00:12:45: Nichts auf dieser Welt ist einfach nur Yang oder einfach nur Yin – es sind Zuständen der Beziehung.
00:12:53: Alles ist relativ….
00:12:56: Ein langsamer Spaziergang im Wald fühlt sich für uns wie Ruhr an.
00:13:02: Er ist Jung im Vergleich zu Tiefen, traumlosen Schlaf in der Nacht!
00:13:08: Aber derselbe Spazieregang ist tiefstes Jinn im Vergleich zum einem hektischen acht-Stunden-Tag im Büro, wo Telefone klingeln und Entscheidungen getroffen werden müssen.
00:13:21: Eine Tasse heißer Tee isst Jung im Vergleich zu einem Glaswasser – aber sie im Vergleich zu einem lodernen Kaminfeuer.
00:13:32: Ware Balance bedeutet deshalb nicht, start zwölf Stunden im Schatten und zwölft Stunden in der Sonne zu stehen so als gäbe es eine Grenze die man überschreitet.
00:13:43: Balance in der TCM, in der traditionellen chinesischen Medizin bedeutet, die Flexibilität zu besitzen mit der Sonnenzuwandern.
00:13:53: Es bedeutet ein Gespür dafür zu entwickeln, wann die Qualität des Augenblicks umschlägt.
00:14:00: Wenn wir versuchen im Yang zu bleiben – obwohl die Sonne längst weitergezogen ist und der Schatten des Berges uns eigentlich zur Ruhe ruft… dann entsteht Reibung!
00:14:11: Dann entsteht Krankheit!
00:14:15: Frage dich einmal ….
00:14:17: Wo stehst du gerade an deinem Berg?
00:14:20: Bist du noch in der prallen Mittagssonne deines Tuns oder spürst Du schon die kühle, nähernde Feuchtigkeit des Abends?
00:14:28: Die Weisheit liegt darin den Platz zu wechseln wenn das Licht sich ändert.
00:14:47: Ein Bild dass ich in meinen Kursen und Seminaren immer wieder verwende um die Dynamik von Yin & Yang zu erklären ist Das Bild einer brennen Kerze.
00:14:59: Es ist ein einfaches Bild, aber es hilft uns zu verstehen warum Zeit allein also das bloße Zählen von Stunden niemals ausreicht um wirklich Balance zu finden.
00:15:12: Stell dir diese Kerze vor deinem inneren Auge vor!
00:15:17: Da ist der Körper der Kerze – Das feste Wachs.
00:15:21: In der Sprache der TCM ist dieses Wachstas Jinn.
00:15:26: Es is die Materie Die kühle schwere Substanz Das gespeicherte Potenzial.
00:15:33: Auf deinen Körper übertragen bedeutet das... Dein Yin ist dein Fleisch, deine Knochen.
00:15:41: Dein Hormonsystem, dein Blut und vor allem das was wir als Jing bezeichnen.
00:15:46: Deine Uressens!
00:15:48: Deine tiefe Lebensreserve die in den Nieren gespeichtert sind.
00:15:53: Es ist ein energetisches Bankkonto sozusagen.
00:15:57: Und dann ist da die Flamme.
00:15:59: Die Flammer ist das Yang.
00:16:01: Sie ist die Aktivität, das Licht, die Wärme, die Bewegung und die Transformation.
00:16:07: Alles was du tust jeder Gedanke den Du denkst jedes Wort dass Du sprichst jede Bewegung Deiner Muskeln Ist ein Ausdruck dieser Flamme.
00:16:20: In der chinesischen Medizin gibt es einen Ehrendes Gesetz Das Yang verbraucht das Yin.
00:16:28: Damit die Flamma hell und klar brennen kann muss das Wachsschmelzen.
00:16:32: Ohne Wachs gibt es keine Flamme.
00:16:35: Das Yang ist diese Substanz, aber ohne die Flampe wäre das Wachss nur ein kalter formloser Klumpen ohne jeden Ausdruck – sie brauchen einander!
00:16:50: Aber ihre Beziehung ist ein ständiger Prozess des Verbrauchens.
00:16:57: Schauen wir uns nun Sikrits Plan an.
00:17:00: Acht Stunden Arbeit und vier Stunden für Haushalt-, Garten-Freunde Das sind zwölf Stunden, in denen die Flamme deines Lebens brennt.
00:17:10: Wenn diese Zwölfstunden von Begeisterung, von Lachen, von körperlicher Arbeit und geistiger Anstrengungen geprägt sind dann brennnt diese Flammes sehr groß und sehr heiß.
00:17:22: Das bedeutet aber auch du verbrauchst in diesen zwölft stunden eine enorme Menge an Wachs, an Nervensubstanz, an Lebenskraft, an deinem Jing!
00:17:34: Siegert's Frage ist also eigentlich gar nicht, habe ich heute zwölf Stunden jenseit im Kalender stehen?
00:17:41: Sondern die eigentliche Frage lautet.
00:17:44: Habe ich genug Wachs für diese intensive
00:17:47: Flamme?!
00:17:49: Wir leben in einer Gesellschaft, die das Yang verherrlicht!
00:17:53: Wir wollen eine Flampe, die wie ein Schweißbrenner alles erleuchtet.
00:17:58: Aber oft versuchen wir diese riesige Yang-Flamme mit einem viel zu dünnen Jinn dort und einem bereits schwindenden Wachsvorrat zunären.
00:18:10: Die Folge ist, dass die Flamme anfängt zu flackern!
00:18:13: Wir werden nervös – wir bekommen Schlafstörungen… wir fühlen uns innerlich unruhig … weil wir eigentlich erschöpft sind….
00:18:22: wir fühl'n uns ausgebrannt... Dieser Begriff is energetisch absolut präzise.
00:18:30: Ausgebrannt bedeutet das Wachses weg der dort verkohlt und die Flamme erlücht.
00:18:36: Weil keine Substanz mehr da ist, die sie nähren kann!
00:18:41: Balance bedeutet deshalb nicht nur, die Zeit der Flame zu begrenzen.
00:18:46: es bedeutet vor allem die Qualität des Wachses zu schützen.
00:18:50: wir müssen lernen das jen zu nähern damit dass yang leuchten kann ohne uns zu zerstören.
00:19:01: spür einmal kurz in dich hinein.
00:19:03: wie dick is deine Kerze heute noch brennt deine Flamme ruhig und klar oder flackert sie schon im Wind deiner vielen Tudulisten.
00:19:13: Das Jinn ist dein Fundament, pflege deinen Wachs bevor die Flamma den Boden erreicht!
00:19:35: Lass uns einmal ganz ehrlich über diese vier Stunden der Innenschau-und Ruhe sprechen, die Sigrid in ihrem zwölf zu zwölft Modell vorgesehen hat.
00:19:45: Auf dem Papier klingt das wie ein spirituelles Ideal Nachdem wir uns alle sehnen, aber lass uns den Vorhang ein Stück beiseite ziehen und schauen was in solchen Stunden bei uns modernen Menschen oft wirklich passiert.
00:20:01: Wir setzen uns hin um zu ruhen!
00:20:05: Und was tun wir?
00:20:07: Wir greifen zu einem Fachbuch über TCM weil wir ja unser Wissen vertiefen wollen.
00:20:12: Wir hören einen Podcast vielleicht sogar diesen hier um etwas Neues zu lernen.
00:20:18: Wir rollen die Matte aus und machen Chigong-Übungen.
00:20:22: Aber unser Fokus liegt darauf, die Technik zu perfektionieren – die Schultern noch tiefer sinken zu lassen oder die Bewegung noch flüssiger zu machen!
00:20:33: Oder wir nutzen die Stille um die nächste Reise zu planen, den Garten im Kopf umzugestalten oder über unsere Probleme nachzukröbeln in der Hoffnung eine Lösung zu ergrübeln….
00:20:47: In der Sprache der Energie In der Sprache der TCM ist das fast alles yang.
00:20:53: Warum?
00:20:55: Weil es eine Richtung hat, weil es ein Ziel verfolgt.
00:20:59: Weil es den Geist beschäftigt ihn füttert und ihn in Bewegung hält.
00:21:04: Es ist ein tun Und genau hier liegt das große Missverständnis.
00:21:10: Wir versuchen JIN durch Yang-Aktivität zu erzeugen.
00:21:14: wir machen aus der Ruhe eine weitere Aufgabe auf unserer To-Do Liste Ware-Innschau, echtes Jinn ist jedoch vollkommen zweckfrei.
00:21:27: Es ist das was wir im Qigong und Imdaoismus Wuwei nennen – Das Handeln durch Nichthandeln.
00:21:36: Das bedeutet nicht dass wir wie ein Stein bewegungslos herumliegen müssen obwohl das manchmal sehr hilfreich sein kann.
00:21:44: es bedeutet dass wir den inneren Macher Den inneren Optimierer In den Urlaub schicken.
00:21:52: Stell dir den Moment vor, den Sigrid in ihrem Camper erleben kann!
00:21:57: Du sitzt einfach am Fenster und siehst zu wie die Regentropfen an der Scheibe herunterlaufen.
00:22:04: Du zählst sie nicht – du analysierst nicht ihre Geschwindigkeit.
00:22:10: Du denkst nicht darüber nach was dieser Regen für den Wasserstand der Flüsse oder für dein Wanderprogramm morgen bedeutet….
00:22:18: Du bist einfach nur der Zeuge dieses Moments.
00:22:21: Ohne Absicht, ohne Plan!
00:22:25: Jeden ist die Fähigkeit, die Lehre auszuhalten und das ist unsere Leistungsgesellschaft eine der schwierigsten Übungen überhaupt.
00:22:33: Wir haben gelernt dass wir nur etwas wert sind wenn wir produktiv sind.
00:22:39: Deshalb füllen sich unsere Ruhezeiten mit Selbstoptimierung.
00:22:44: Wir wollen besser entspannen effektiver meditieren oder klüger werden.
00:22:53: Damit füttern wir aber nur wieder das jungen Ego, dass immer mehr wissen, immer mehr können und niemals einfach nur sein will!
00:23:02: Das Ego hat Angst vor dem Jinn – denn im reinen Jinn in der Zweckfreiheit wird das Ego bedeutungslos.
00:23:12: Ware Balance beginnt dort wo wir aufhören aus der Ruhe eine Aufgabe zu machen.
00:23:19: Jinn ist die Erlaubnis für die Welt und auch für uns selbst.
00:23:24: Für einen Moment absolut nutzlos zu sein!
00:23:29: Erst in dieser Nutzlosigkeit, in diesem vollkommenen Loslassen von jedem Ich sollte oder ich müsste kann sich das Chi wirklich regenerieren.
00:23:42: Dann wird die Stülle nicht mehr konsumiert sondern sie wird bewohnt.
00:23:50: Frage dich einmal selbst Wann warst du das letzte Mal wirklich nutzloß?
00:23:55: Ohne Buch Ohne Handy, ohne Plan für die nächste Stunde.
00:24:00: Erlaube dir dieses Yin!
00:24:03: Es ist kein Zeitverlust – es ist der Moment in dem deine Seele wieder zu Atem kommt.
00:24:23: Lass uns diesen Gedanken von Sigrid, die zwölf Stunden Yin und zwölft Stunden Yang einmal direkt neben den Rhythmus der Natur legen.
00:24:32: Wir Menschen neigen in unserer modernen technischen Welt dazu das Leben wie eine Maschine zu betrachten Die jeden Tag die gleiche Stromzufuhr braucht.
00:24:43: Aber die Natur kennt keine Starn zwölf zu zwölff Rhythmen, die Natur atmet nicht mit der Stoppuhr – sie schwingt in riesigen züglichen Wellen!
00:24:55: In der Tcm sind die Jahreszeiten unser wichtigster Lehrmeister für diese Dynamik.
00:25:03: Stell dir den Sommer vor.
00:25:05: es ist Zeit des Feuers.
00:25:07: Das Yang ist auf seinem absoluten Höhepunkt.
00:25:11: Die Sonne steht hoch, die Tage sind endlos lang.
00:25:15: Die Nächte nur eine kurze kühle Atempause.
00:25:20: Die Natur explodiert förmlich vor Aktivität.
00:25:23: Alles strebt nach außen alles blüht, alles kommuniziert.
00:25:27: das G ist an der Oberfläche.
00:25:31: in dieser Zeit es vollkommen natürlich dass wir weniger schlaf brauchen.
00:25:37: Wir sind geselliger und bewegen uns mehr.
00:25:39: Wir verbrauchen massiv Energie, weil das Universum uns diese Energie gerade zur Verfügung stellt.
00:25:47: Wenn du im Hochsommer versuchen würdest ein zwölf Stunden Yin-Kor-Set zu erzwingen dann würdest du gegen den Strom des Lebens schwimmen.
00:25:56: Du würdest dich künstlich drosseln während die ganze Welt um dich herum tanzt.
00:26:01: Ein Zwölf zu Zwölfridmus in Juli wäre fast eine Verleugnung des Feuers.
00:26:08: Aber schauen wir uns das Gegenteil an Den Winter.
00:26:12: Das ist die Zeit des Wassers, des maximalen Hinn!
00:26:17: Die Sonne macht sich rar, die Tage sind kurz und grau, die Nächte tief und lang.
00:26:24: Die Welt zieht sich zurück – sie wird still, dunkel und glören kalt.
00:26:30: Das Leben, die Säfte der Bäume, die Tiere im Winterschlaf... ...die Samen im Boden zieht es in den Kern
00:26:38: zurück.".
00:26:40: In dieser Zeit sind selbst zwölf Stunden Ruhe oft zu wenig.
00:26:44: Dein Körper, dein System will in dieser Phase eigentlich vierzehn oder sechzehnt Stunden im Yin-Modus sein!
00:26:52: Er will ruhen – er will verdauen und einfach nur sein um seinen Jing seine kostbare Lebensessenz in den Nieren zu wahren.
00:27:03: Wer im Winter star an einem achtstunden Arbeitstag und einer kurzen Yinphase festhält Der raubt sich selbst die Substanz für das kommende Frühjahr.
00:27:15: Sigrid's Idee, der Zwölf zu zwölf Formel ist eine wertvolle Landkarte – ein erster Optimierungspunkt für jemanden, der merkt dass er sich im Yang verliert.
00:27:27: Aber wir dürfen niemals vergessen Die Landkate ist nicht die Landschaft!
00:27:33: Die Landschaft unter unseren Füßen verändert sich ständig.
00:27:37: Der vielleicht größte Fehler unserer modernen Zivilisation ist der Glaube an diese lineare Produktivität.
00:27:45: Wir denken, wir müssen am XXI Dezember die gleiche Leistung erbringen wie am XXV Juni.
00:27:52: Wir versuchen unsere innere Natur mit künstlichem Licht und Terminkalendern zu überlisten.
00:28:00: Waremeisterschaft im Sinne des DAUS bedeutet – diese Arroganz das Egos aufzugeben!
00:28:08: Es bedeutet im Sommer, die Yangwelle mit Freude und Intensität zu reiten.
00:28:13: Und im Winter ohne schlechtes Gewissen tief in die Yin-Höhle abzutauchen!
00:28:19: Balans ist nicht die Summe der Stunden am Ende des Tages – balans ist das Einverständnis mit dem Rhythmus des Augenblicks.
00:28:31: Erlaubst du dir im Winter langsamer zu sein?
00:28:34: Oder peitschst du dich mit Kaffe und Disziplin durch die dunkle Jahreszeit, nur um dein zwölf zu zwölff ideal oder deine vierzig Stundenwocht zu erfüllen?
00:28:44: Ware Gesundheit entsteht dort wo wir aufhören mit dem Lineals zum Messen.
00:28:49: Und anfangen... ...mit den Jahreszeiten zu atmen!
00:29:08: In meiner Arbeit als Coach & Chigong Lehrer sehe ich immer wieder dieselben Muster.
00:29:14: Menschen scheitern oft gar nicht an den bloßen Mengen der Arbeit oder der Intensität ihrer Aufgaben.
00:29:22: Wir halten viel aus, wenn wir motiviert sind.
00:29:24: Nein!
00:29:25: Sie scheitern an der Art und Weise wie sie ihre Übergänge gestalten – oder besser gesagt… Wie sie sie ignorieren.
00:29:34: Stell dir vor du kommst von acht Stunden intensivem Yang-Arbeitstag nach Hause.
00:29:40: Dein Nervensystem läuft noch auf Hochtouren.
00:29:43: Dein Blutdruck ist oben.
00:29:45: Deine Gedanken rasen wie ein Formel einswagen.
00:29:49: Wenn du jetzt aus dem Auto steigst und sofort in die nächste Yang-Aktivität springst, sei es das Kochen, das Aufräumen, das Gespräch mit dem Partner oder das Treffen mit Freunden.
00:30:02: Dann hat dein System überhaupt keine Chance sich umzupolen!
00:30:08: Du nimmst die Hektik der Arbeit an den Abendbrottisch.
00:30:13: Energetisch gesehen bist du noch im Büro, während du physisch schon die Kartoffeln schilst.
00:30:20: Es entsteht eine Art Energiestau, ein Yang-Überhang der uns innerlich ausbrennen lässt weil die Reibung zwischen den Welten zu groß ist.
00:30:32: In der japanischen Ästhetik und im Zen gibt es einen wunderbaren Begriff für das was uns hier fehlt ma.
00:30:43: Ma bedeutet wörtlich Zwischenraum Pause oder Lücke?
00:30:48: Es ist der leere Raum zwischen zwei Dingen, der ihnen erst ihre Bedeutung gibt.
00:30:54: Es ist die Stille zwischen zwei Tönen – ohne die Musik nur Lärmwere!
00:30:59: Es ist der weiße Rand auf einer Zeichnung, der das Motiv erst strahlen lässt.
00:31:06: Wir brauchen in unserem Leben keine vier Stunden jen am Stück um gesund zu bleiben wenn wir lernen das Prinzip MA in unseren Alltag zu weben.
00:31:19: Mein Vorschlag für alle, die ein aktives Leben führen ist ein ganz einfaches Ritual des Übergangs.
00:31:29: Nimm dir nach der Arbeit ein paar Minuten!
00:31:32: Bevor du den Motor des Autos abstellst oder bevor du den Schlüssel in deine Haustür steckst und umdrehst.
00:31:40: halte kurz inne.
00:31:42: Geh nicht sofort rein bleib einfach mal sitzen.
00:31:45: Schließe kurz die Augen Atmet tief und bewusst in dein unteres Dantchen In deinen Bauchraum.
00:31:55: spüre mit jedem Atemzug wie die Hitze des Tages all die Worte, die Termine der Zeitdruck.
00:32:02: Wie eine warme Flüssigkeit aus deinem Kopf nach unten sinkt.
00:32:07: Lass es durch deinen Körper fließen – durch den Becken bis hinunter in deine Füße!
00:32:14: In der Tcm sagen wir das Feuer nach unten bringen.
00:32:18: Diese paar Minuten des bewussten Übergangs dieses kleine Ma sind energetisch wirksamer und näherender als zwei Stunden wahlloses Fernsehen am Abend.
00:32:31: Warum?
00:32:31: Weil Fernsehen oft nur eine Yang-Ablänkung ist, die den Geist weiter befeuert!
00:32:39: Das Sitzen in der Stille hingegen ist die bewusste Rückkehr vom Gipfel des yangberges hin in die Stille des Yin-Tals – In das Tal deines eigenen Seins.
00:32:53: Suche heute nach deinem Mahr.
00:32:56: Wo kannst du zwischen zwei Terminen oder vor dem Heim kommen, eine winzige Lücke der Lehre schaffen?
00:33:04: Es ist der Raum in dem deine Seele wieder Atem holen kann.
00:33:23: In den inneren Kampfkünsten – dem Tai Chi oder dem Bagua Chang gibt es ein Prinzip das auf den ersten Blick wie einen Paradoxon wirkt aber im Grunde das höchste Ziel jeder Meisterschaft ist!
00:33:40: In der größten äußeren Bewegung, innerlich vollkommen still zu bleiben.
00:33:46: Stell dir einen Meister vor, der mit mehreren Angreifern konfrontiert ist.
00:33:52: Sein Körper vollführt Höchstleistungen!
00:33:56: Er bewegt sich blitzschnell – er weicht aus, er pariert und nutzt die Schwerkraft.
00:34:02: Jede Faser seines Körpers ist im Einsatz.
00:34:05: Das ist maximal explosives Yang.
00:34:11: Doch wenn du in diesen Meister hineinschauen könntest, würdest du etwas Erstaunliches finden.
00:34:19: Sein Herzschlag bleibt ruhig, sein Atem fließt tief in den Bauch und sein Geist ist so weit und unbewegt wie die Oberfläche eines tiefen Bergsees bei Windstille – er is leer!
00:34:33: In seinem Innern herrscht tiefstes, unerschütterliche
00:34:36: Sien.".
00:34:39: Warum ist das so wichtig?
00:34:40: Weil der Meister nur durch diese innere Stille in der Lage ist, den Angriff des Gegners überhaupt wahrzunehmen ohne von seiner eigenen Emotion oder eigenen Hektik geblendet zu werden.
00:34:55: Das Hirn im Inneren ist der Anker, der das Yang im Äußeren erst effizient und präzise macht.
00:35:03: Und genau hier liegt die eigentliche Antwort auf Sigrid's Dilemma.
00:35:10: Sie schreibt von ihren vielen Aktivitäten im Garten, dem Haushalt, den Treffen mit Freunden.
00:35:17: Alldem yang in ihrem Leben!
00:35:20: Sigrid du musst diese Interessen nicht aufgeben oder künstlich reduzieren um gesund zu bleiben.
00:35:27: Ware Balance bedeutet nicht dass Du zwölf Stunden lang nichts tust.
00:35:33: Es bedeutet das Du lernst die Qualität des Yin in Deinen Aktiviten zu finden.
00:35:42: Was bedeutet das ganz praktisch?
00:35:43: Wenn du den Haushalt machst oder im Garten arbeitest, dann beobachte doch einmal deinen Geist.
00:35:51: Bist du innerlich schon beim nächsten Termin?
00:35:54: Kämpfst du gegen das Abwaschen an?
00:35:57: Willst du schnell fertig werden?
00:36:00: Wenn wir so handeln erzeugen wir inneren Widerstand und dieser Wider Stand ist eine Jankraft die gegen eine andere Jankkraft drückt.
00:36:11: Das ist es was uns wirklich erschöpft.
00:36:14: Es ist nicht das Staubsaugen, dass uns müde macht.
00:36:18: Es ist der innere Kampf gegen das Staubsaugen.
00:36:23: Versuche es einmal mit einem Jingeist.
00:36:26: Spüre bei jedem Schritt den Kontakt deiner Fußsohlen zum Boden.
00:36:31: Lass den Atem fließen statt ihn anzuhalten.
00:36:35: Gebt den Widerstand gegen die Aufgabe auf.
00:36:38: Werder eins mit dem was du tust.
00:36:41: In dem Moment in dem Du die Tätigkeit vollkommen annimmst, fließt das Skifrei.
00:36:48: Du handelst zwar im Außen – also Jung-, aber du bist ruhig im Innern – also Jinn!
00:36:57: Das ist das große Geheimnis der TCM.
00:37:00: Warebelang ist nicht die Abwesenheit von Bewegung Es ist die Anwesenkeit von Stille in der Bewegung.
00:37:07: Wenn du das lernst dann ist dein ganzer Tag Egal wie viele Aktivitäten er hat, eine einzige Chigong-Übung.
00:37:16: Dann verbrauchst du dein Jing nicht mehr sondern du nähst es während du lebst.
00:37:22: Frage dich heute bei der nächsten kleinen Aufgabe!
00:37:25: Bin ich gerade ein stürmisches Yang?
00:37:30: Das sich selbst verzehrt?
00:37:32: oder kann ich der stille Beobachter in meinem eigenen Tunen sein?
00:37:38: Suche den Punkt der Ruhe mitten im Tun denn er ist immer da Siegelt.
00:37:58: schreibt mir diese Zeilen aus ihrem Camper in Österreich.
00:38:02: Und ich finde das Bild so wunderbar passend für das, was wir heute besprechen.
00:38:08: In einem Camper wird das Leben zwangsläufig reduziert.
00:38:12: Der Raum ist begrenzt Die Handgriffe sind einfach aber klar.
00:38:18: Du kannst dort nicht vor dir selbst weglaufen in die Weite eines riesigen Hauses!
00:38:23: Du musst dich mit dem Wetter arrangieren du musst dein Wasserhaushalt im Blick behalten.
00:38:28: Du spürst den Untergrund, auf dem du stehst oder schläfst.
00:38:32: Es ist eine zutiefst erdige Erfahrung!
00:38:36: Ein Camperurlaub zwingt uns dazu im Jetzt zu sein weil die grundlegenden Bedürfnisse des Lebens wieder unsere volle Aufmerksamkeit verlangen und vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt unserer ganzen heutigen Betrachtung.
00:38:51: Wir Menschen in der modernen Welt bauen oft an unserem Leben wie an einem riesigen punktvollen Palast.
00:39:00: Wir sammeln Ausbildung, wir häufen Werkzeuge an.
00:39:03: Wir jagen Erfahrungen nach und perfektionieren unsere Methoden – so wie Siegret es beschreibt mit ihren vielen Aktivitäten und Interessen.
00:39:15: Das ist alles Jung!
00:39:18: Es ist ein ständiges Bauen erweitern, planen und optimieren.
00:39:22: Wir sind so sehr mit dem Bauern des Hauses beschäftigt dass wir vollkommen vergessen Jemals in dieses Haus einzuziehen.
00:39:32: wahre Spiritualität, so wie ich sie verstehe bedeutet aber genau das.
00:39:38: Eigentlich in sein eigenes Leben einzuziehen – nicht erst wenn das zwölf zu zwölff Modell perfekt funktioniert, nicht erst, wenn wir das nächste Seminar besucht haben, sondern jetzt!
00:39:52: Bewohne deine Erfahrung.
00:39:53: Wenn du mit Freunden zusammen bist dann sei nicht nur für sich anwesend, während dein Kopf schon die nächste Yin-Phase plant.
00:40:02: Sei ganz da!
00:40:03: Hör zu, spüre das Lachen, schmecke das Essen.
00:40:08: Das ist zwar yang in der äußeren Aktivität aber es nährt dein jinn im Inneren auf eine tiefere Weise als es stille allein jemals könnte.
00:40:20: Warum?
00:40:21: Weil du in diesem Moment aufhörst zu suchen.
00:40:24: In dem du aufhört zu suchen fängst du an zu sein und dieses Sein ist die reinste Form von Jinnahrung für deine Seele.
00:40:37: Das Werkzeug in deinem Kasten, all deinen Wissen über TCM, über Qigong, über Ernährung wird erst dann zu deiner wirklichen Kraft wenn es aus einer inneren Ruhe herausgeführt wird Wenn du nicht mehr versuchst ein Leben mit diesen Werkzeugen zu reparieren sondern wenn Du sie als Ausdruck Deines Seins benutzt.
00:41:02: Diese ständige Suche nach dem Nächsten, nach der noch besseren Balance ist ein Yang-Impuls, der dich letztlich nur weiter von dir selbst wegtreibt.
00:41:14: Siegret!
00:41:15: Mein Rat an Dich am Camperfenster ist dieser.
00:41:19: Genieße Deinen Urlaub nicht als eine Yinphase die du brauchst um danach wieder im Yang Alltag zu funktionieren.
00:41:27: Betrachte diesen Moment dieses einfache Leben im Camper als das Leben Selbst.
00:41:34: Es muss nicht mehr werden, es muss nicht optimiert werden.
00:41:38: Es ist schon alles da!
00:41:41: In der Reduktion in der Einfachheit im ungeschminkten Moment liegt die ganze Wahrheit von Yin und Yang.
00:41:49: Du bist nicht der Bauleiter deines Lebens?
00:41:51: Du bist sein Bewohner.
00:41:55: Schau dich einmal um.
00:41:56: egal wo du gerade bist Was in deinem Leben wartet schon lange darauf dass du endlich einziehst und aufhörst nur die Wände zu streichen.
00:42:05: Erlaube dir Wir kehren nun langsam zurück aus unseren gemeinsamen Gedanken über die große Polarität von Schatten und Licht.
00:42:38: In diesem einfachen Rhythmus liegt bereits alles, was du über Yin und Yang wissen musst.
00:42:57: Ich möchte dich mit einer ganz persönlichen Frage in deine kommende Woche entlassen.
00:43:03: Wo versuchst Du gerade Dein Leben mit der Stoppuhr zu heilen statt es mit dem Herzen zu spüren?
00:43:11: Wo bist Du noch im Rechnen obwohl Dein System eigentlich nach Fliesen ruft?
00:43:17: Gibt es heute vielleicht gleich nach dieser Folge einen Moment einen winzigen Übergang, den du als Ma als dein ganz persönlichen heiligem Zwischenraum zelebrieren kannst?
00:43:34: Bevor Du das nächste Gespräch beginnst bevor Du den Computer einschaltest oder das Abendessen vorbereitest, gönn Dir diesen Raum der Lehre.
00:43:44: Er ist nicht verloren!
00:43:46: Er ist der Ort an dem Deine Energie sich regeneriert.
00:43:52: Mein ganz besonderer Dank geht heute an Sigrid aus Österreich.
00:43:56: Für diesen wertvollen Impuls aus ihrem Camperfenster!
00:44:00: Sigrid, danke dass du uns an deinem Yin-Modus hast teilhaben lassen.
00:44:08: Ich wünsche dir und deiner Familie eine wunderbare Weiterreise durch die Natur.
00:44:13: Möge euer Yin Euer Yang nähren Und euer Yang Euer Yin zum Leuchten bringen.
00:44:21: Bleibt behütet auf Euren Wegen.
00:44:25: In der nächsten Folge werden wir dieses Thema noch etwas detaillierter betrachten!
00:44:30: Wir gehen einen Schritt weiter und werfen einen kleinen Blick in das Buch der Wandelung, in das I Ching.
00:44:35: Wir schauen uns an wie aus den einfachen Linien von Yin- und Yang die Dynamik des Lebens entsteht.
00:44:45: Ich bin Andreas – bis zur nächsten Tasse Tee.
00:44:49: Bleibt bei dir?
00:44:50: Lass wirken was heute besprochen wurde und Vertrau der Natur deines eigenen Rhythmus.
00:44:59: Das war's für heute mit Chigong & eine Tasse T. Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen!
00:45:12: Wenn dir diese Episode gefallen hat dann abonniere diesen Podcast damit du keine Tasse t mir verpasst Und wenn du jemanden kennst für den dieser Geschichte oder dieser Gedanke gerade jetzt wertvoll sein könnte dann erzähle ihm gern davon.
00:45:30: Und wenn dich eigene Gedanken zu dieser Folge begleiten oder du Fragen hast, dann schreib es mir gerne in die Kommentare oder schicke mir einfach eine E-Mail.
00:45:40: Ich freue mich von dir zu hören!
00:45:43: Infos zu mir und meiner Arbeit findest Du auf meiner Homepage.
00:45:47: Den Link dazu findest du wie immer direkt in den Shownutz dieser Folge.
00:46:01: von den füßen steigt die kraft ganz sacht und rein durch jeden nerv in jede zelle hinein.
00:46:13: eine imaginäre der sich bewegt wie ein fluss, der sanft sein ufer pflegt.
00:46:20: Die gedanken ziehen wir wolken fort.
00:46:23: ich bin ganz hier an diesem halben ort und einen durft stauf so warm und lebt mich ein bei mir zu sein.
00:46:33: heißer t in meiner Ein Anker in diesem Land, Chigung Deine Tasse Tee.
00:46:42: Der Morgen malt ein zartes Licht Im Atemzug.
00:46:47: da spür ich mehr Als Worte es beschreiben können.
00:46:50: hier Die Seele lauscht der Körper leicht Der innere Kompass neu geeicht.
00:46:58: Kein Kampf kein Zwang nur ein sanftes Fließen.
00:47:02: die Harmonien im Innern sprießen.
00:47:06: Chi umhüllt, mich gibt mir neues Preis.
00:47:11: Ein Moment der Klarheit.
00:47:13: Tief und warm.
00:47:14: Mach nicht bereit für all das was ist und war.
00:47:18: Chi gong, ne Tasse am Morgen macht Im Atemzug Als Worte es beschreiben könnten.
00:47:30: hieb Die Seele lausch Der innere Ertchi gong Und deine Tassetät So fängt jeder Tag an den ich sehe.
00:47:44: In Stille finde ich meinen Weg Im Rhythmus der das Leben trägt.