Qigong und eine Tasse Tee

Transkript

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00:00:13: Hallo, ich begrüße dich zu Chi Gong und eine Tasse T. Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen.

00:00:36: Ich freue mich dass du auch heute wieder da bist!

00:00:39: Ich lade Dich zu einem kleinen Experiment ein.

00:00:42: noch bevor wir den ersten Schluck trinken Öffne einmal Deine Hände.

00:00:48: Lege sie ganz locker auf deine Oberschenkel, die Handflächen nach oben gerichtet.

00:00:53: Die Finger sanft gekrümmt wie Blütenblätter einer Lotusblume.

00:01:00: Atme nun tief ein!

00:01:02: Aber diesmal nicht nur in den Bauch.

00:01:05: Stell dir vor dein gesamter Körper jede Pore deiner Haut weitet sich mit der Einatmung.

00:01:13: Stell dir vor du würdest mit jedem Atemzug ein wenig heller werden Ein wenig durchlässiger, ein wenig leichter.

00:01:24: Als würde die Schwerkraft für einen Moment ihren Griff lockern.

00:01:28: Gut so!

00:01:29: Spüre mal wie es sich anfühlt.

00:01:34: In der letzten Folge sind wir tief in die dunklen nährenden Wurzeln unserer Existenz hinabgestiegen.

00:01:41: Wir haben das Ying kennengelernt Jene Schwere kostbare Uressenz, die in der Stille deiner Nieren und im Markt deiner Knochen ruht.

00:01:52: Wir haben gelernt, dass ohne ein stabiles Fundament alles andere in sich zusammenbricht.

00:02:01: Doch ein Fundament allein ist noch kein Haus!

00:02:05: Ein Baum ohne fließenden Saft ist nur totes Sprödesholz.

00:02:12: Heute begegnen wir der Kraft, die dieses Fundament zum Leben

00:02:15: erweckt.".

00:02:16: Wir begegnen der Kraft, die alles in diesem unendlichen Universum von den rotierenden Galaxien bis zu den vibrierenden Atomen deiner Fingerspitzen zum Tanzen bringt.

00:02:31: Wir heben heute den zweiten der drei Schätze des Sanbau.

00:02:36: Wir sprechen heute über das Chi.

00:02:40: Wenn das Jing – das feste Wachs unserer Lebenskerze ist, dann ist das Chi Die flirrende Hitze und die strahlende Energie, die den Docht überhaupt erst zum Brennen bringt.

00:02:54: Chi ist das was passiert wenn Materie lebendig wird.

00:02:59: Es ist der unsichtbare Strom, Der die Planeten auf ihren Bahnen hält Und deinem Herzen in diesem Moment Das Schlagen erlaubt.

00:03:09: Wir reisen heute nicht in die Tiefen der Erde Sondern in den Raum dazwischen In den Atem in das Licht und in das reine, unaufhaltsame Fliesen.

00:03:34: In der westlichen Welt haben wir oft Schwierigkeiten dieses Konzept zu greifen.

00:03:39: Wir übersetzen Chi meistens einfach mit Energie Aber dieses Wort ist eigentlich zu technisch Zu sehr wie elektrischer Strom in einer toten Leitung.

00:03:51: Um zu verstehen was die alten Meister meinten müssen wir uns das chinesische Schriftzeichen für Chi einmal genauer ansehen.

00:04:00: Es ist ein Bild von seltener Schönheit.

00:04:03: Es zeigt den feinen Dampf, der über dem Topf mit kochendem Reis aufsteigt.

00:04:12: Lass dieses Bild mal kurz in dir wirken!

00:04:16: Du hast das feste Reiskorn.

00:04:19: Das ist das Jing Die Materie die Substanz.

00:04:23: Du hast Wasser, dass die Wandlung ermöglicht Und du hast das Feuer unter dem Topff.

00:04:30: Das ist dein Lebenswille.

00:04:33: Was dabei entsteht Dieser warme, nährende fast unsichtbare Dampf der sich überall im Raum verteilt und den Duft der Nahrung in jeden Winkel trägt.

00:04:44: genau das ist Chi.

00:04:48: Chi ist also Information und Bewegung zugleich.

00:04:53: Es ist die Brücke zwischen dem was wir anfassen können und dem was nur fühlen können.

00:05:00: es ist die Kraft die dein Frühstück in einen Gedanken verwandelt und deine Sehnsucht in eine Tat.

00:05:08: In der traditionellen chinesischen Medizin gibt es einen ehrenden Satz, wo das Chi fließt da ist Leben und Gesundheit.

00:05:19: Wo das Chi stagniert, da entsteht Schmerz und Krankheit.

00:05:27: In deinem Körper ist das Chi ein komplexes Orchester.

00:05:33: Da ist das Atem Chi dass du in diesem Moment aus der Luft filterst.

00:05:40: Da ist das Nahrungs-Chi, dass deine Mitte aus dem Tee und dem Essen extrahiert.

00:05:47: Und da ist das Waichi, dein Abwehrchi, dass wie ein unsichtbares Schutzmantel aus Licht direkt unter deiner Haut fließt und dich vor der Kälte des Winters und den Angriffen von außen bewährt.

00:06:01: Chi ist kein etwas, das man wie Gold in einer Schale sammeln kann.

00:06:08: Chi isst ein Prozess!

00:06:10: Es ist das ständige Werden und Vergehen.

00:06:14: Wenn wir im Chigong unsere Bahnen ziehen, dann produzieren wir kein Ski wie in einer Fabrik.

00:06:21: Wir erlauben dem Ski lediglich wieder so frei und ungehindert zu fließen Wie die Natur es ursprünglich vorgesehen hat!

00:06:30: Wir räumen die Steine der Sorge und der muskulären Anspannung aus dem Bachbett unseres Körpers, damit das Wasser des Lebens wieder seinen eigenen Weg gehen kann.

00:06:56: Nimm jetzt einen Schluck aus deiner Tasse, spüre die Wärme, die über deine Zunge gleitet den Rachen hinunterfließt und sich sofort wie eine kleine leuchtende Welle in deinem Brustraum

00:07:09: ausbreitet.".

00:07:12: Ja!

00:07:13: Was du da spürst, ist die physische Wirkung des Tees.

00:07:18: Aber achte heute mal nicht nur auf das Schlucken, achte auf den feinen Dampf der aus der Schale aufsteigt und dein Gesicht benutzt.

00:07:29: Achte auf die Aromen!

00:07:31: Die völlig unsichtbar in deinen Nase ziehen und in Sekunden bruchteilen dein Gehirn – deine Stimmung und deine tiefsten Erinnerungen beeinflussen.

00:07:43: Dieser Duft ist das Chi des Tees.

00:07:46: Man kann ihn nicht mit den Händen greifen, man kann ihn NICHT einsperren und doch ist er das Wesentlichste – das Geistigste an der ganzen Zeremonie!

00:07:57: Ohne den Duft wäre der Tee nur gefärbtes Wasser.

00:08:03: Chi ist das heilige Prinzip der Verbundenheit.

00:08:08: Überlege einmal….

00:08:10: du atmest gerade die Luft ein die ein Baum im Wald vor einer Stunde ausgeatmet hat.

00:08:16: Das Chi des Baumes wird zu deinem Chi, du bist niemals getrennt von deiner Umwelt!

00:08:24: Wir alle schwimmen in einem gewaltigen grenzenlosen Ozean aus Chi sowie Fische im Wasser schwimmen.

00:08:32: wir bemerken es oft erst dann wenn uns die Luft weg bleibt oder wenn wir uns energetisch leer fühlen.

00:08:42: In der Kunst zu kämpfen ist das Chi die einzig wahre Quelle der Mühelosigkeit.

00:08:49: Ein Kämpfer, der nur mit seinen Muskeln arbeitet, ist wie ein Auto, dass ständig mit angezogene Handbremse fährt.

00:08:57: Er ist laut!

00:08:59: Er ist langsam und er ist nach zwei Minuten erschöpft – ein Kämpfe aber, der sein Chi nutzt.

00:09:07: Bewegt sich wieder Wind.

00:09:09: Hast du jemals versucht den Wind zu schlagen oder den Wind mit deinen Armen aufzuhalten?

00:09:16: Der Wind hat keine Knochen, keine Sehnen, keine Muskeln.

00:09:20: Und doch hat er die Macht ganze Wälder zu beugen und Ozeane aufzuwühlen!

00:09:26: Das Chilert uns, wahre Kraft entsteht nicht aus der maximalen Anspannung sondern aus der maximalen Durchlässigkeit.

00:09:41: Wie fühlt sich dein Ski genau in diesem Moment an?

00:09:45: Fließt es wie ein klarer kalter Gebirgsbach, der funkelt und sprudelt?

00:09:52: oder fühlt es sich eher an wie ein stehender Teich schwer trübe und unbeweglich.

00:10:00: Um das Geheimnis dieses ungestörten Fliessens zu verstehen möchte ich dir eine Geschichte erzählen.

00:10:08: Es ist die Geschichte vom Segler und dem Wind.

00:10:12: Sie wird uns zeigen, dass wir das Leben nicht mühsam von uns her schieben müssen wenn wir endlich lernen die Segel unseres Geistes richtig in den Wind des Stars zu setzen.

00:10:38: Stell dir einen Segler vor der sich auf dem weiten glitzernen Ozean des Lebens befindet.

00:10:48: Sein Ziel liegt irgendwo da draußen verborgen hinter dem Nebel der Ungewissheit jenseits der Wellenkirme des Schicksals.

00:10:58: Lange Zeit hat dieser Segler geglaubt, dass er sein Ziel nur durch die schiere Wucht seines Willens erreichen kann.

00:11:07: Er hielt sich für den alleinigen Herrscher über seinen Vorankommen.

00:11:12: Wenn der Wind einschlief, geriet er in Panik!

00:11:15: Er griff nach dem schweren, rauen Ruder aus Eichenholz.

00:11:20: Er ruderte gegen den Strom.

00:11:22: Er kämpfte gegen die Trägheit des Wassers.

00:11:26: Er schwitzte und fluchte... Bis seine Hände voller blutiger Blasen waren und sein Rücken vor Schmerz brannte.

00:11:34: Er glaubte, er müsse das tonnenschwere Schiff eigenhändig über den Ozean wuchten.

00:11:41: In diesem Zustand verbraucht er sein gesamtes Jing – seine wertvollste Ursubstanz für eine Bewegung die ihn im Vergleich zur Weite des Meeres kaum einen Meter voran brachte.

00:11:59: Ufer überhaupt sehen konnte.

00:12:04: Ist das nicht ein präzises Bild unseres modernen Lebens?

00:12:10: Wir alle rudern oft verzweifelt, wir glauben, wir müssten jede Situation kontrollieren, jedes Ergebnis erzwingen und alles mit der Brechstange der puren Willenskraft vorantreiben!

00:12:23: Wir kämpfen gegen den Wind – dem Wind unserer Umstände anstatt zu lernen wie man ihn nutzt.

00:12:32: Eines Tages, als der Segler so erschöpft war, dass er die Ruder nicht mehr halten konnte, passierte etwas Entscheidendes.

00:12:41: Er ließ sie los – er hörte aufzukämpfen!

00:12:45: Er sank am Mass zusammen und in der Stille, die auf seinen Zorn folgte, begann er zum ersten Mal den Wind wirklich wahrzunehmen.

00:12:56: Er spürte ihn als kühlen Hauch auf seiner erlitzten Haut.

00:13:01: Er sah ihn in den feinsten Mustern der Wellenkräusel.

00:13:06: Er begriff eine fundamentale Wahrheit, Der Wind ist immer da!

00:13:13: Er isst eine unendliche universelle Kraft, die bereits weht.

00:13:19: Er muss den Wind nicht erschaffen – er muß sich ihm nur ausliefern.

00:13:26: Der Segler stand auf und setzte mit zitternden Händen die Segel.

00:13:33: Er richtete sie mit winzigen präzisen Bewegungen so aus, dass Sie die unsichtbare Kraft des Windes einfingen.

00:13:41: Und plötzlich geschieht das Wunder der Alchemie!

00:13:45: Das Schiff macht einen Satz nach vorn.

00:13:48: Ohne ein einziges Geräusch ohne Schweiß nur getragen vom unsichtbaren Ski des Universums gleitet er über die Wellen.

00:13:59: Das ist Huawei in Aktion.

00:14:04: Der Segler wurde eins mit der Strömung.

00:14:08: Er steuerte nicht mehr, er floss.

00:14:11: Er entdeckte dass Ausrichtung mächtiger ist als Anstrengung.

00:14:31: Um wie dieser Segler zu werden müssen wir verstehen wie wir in unserem eigenen Körper das Chi einfangen.

00:14:40: In der traditionellen chinesischen Medizin gibt es dafür das Bild der Chi-Fabrik.

00:14:45: Es ist ein Prozess bei dem Erde und Himmel in uns Hochzeit feiern.

00:14:54: Stell dir eine alchimistische Werkstatt in deinem Inneren vor!

00:14:59: Zuerst begegnen wir deiner Milz, der Hüterin der Wandlungsphase Erde.

00:15:05: Sie ist die unermüdliche Alchemistin, die aus dem Tee den du gerade trinkst und aus der Nahrung, die du heute Morgen gegessen hast, die reinste Essenz herauslöst.

00:15:17: Wir nennen das Gucchi, das Nahrungs-Chi.

00:15:23: Es ist die schwere näherende Energie der Erde aber dieses Chi allein ist noch nicht bereit für das Abenteuer des Lebens.

00:15:34: es ist wie rohes Eisen dass noch gehärtet werden muss.

00:15:40: und hier tritt die Lunge auf den Plan Die Vertreterin des Metalls und das Tor zum Himmel.

00:15:47: Mit jedem Atemzug den du nimmst Ziehst du das Gongchi, das reine Chi der Atmosphäre in dich hinein.

00:15:57: In deinem Brustraum, in der Nähe deines Herzens findet nun diese heilige Vereinigung statt.

00:16:05: Das Chi der Erde trifft auf das Chi des Himmels.

00:16:09: Sie vermischen sich sie veredeln sich gegenseitig und daraus entsteht das Zong-Chi, das Sammel-Ci.

00:16:20: Dies ist ja eigentliche Treibstoff der dein Herz rhythmisch schlagen lässt und deine Lungenflügel bewegt.

00:16:27: Es ist die Energie, die durch Deine Meridiane flutet wie Lichtdurch-Glasfaserkabel!

00:16:33: Wenn Du flachatmest – und wenn Du im Stress Dein Essen nur achtlos herunterschlingst, dann bekommt Deine innere Fabrik nicht genug Rohstoffe.

00:16:43: Dein Ski wird dünn… es wird nervös... es wird flatterig und unzuverlässig.

00:16:50: Wenn wir Chigong üben dann optimieren wir diesen inneren Prozess.

00:16:56: Wir atmen nicht nur Luft, wir atmen Inspiration!

00:17:00: Wir essen nicht nur Kalorien, wir essen die Sonnenkraft, die in den Pflanzen gespeichert ist.

00:17:07: Wir sorgen dafür dass die Segel unserer Lungen weit geöffnet sind damit das Ski des Universums uns von Innen heraus antreiben kann In der Kunst zu kämpfen.

00:17:34: Ist das Chi das tiefste Geheimnis der Resonanz?

00:17:39: Ein gewöhnlicher Kämpfer betrachtet einen Angriff als eine Kollision zweierfester Körper.

00:17:45: Er denkt, dort kommt ein Faust und ein hartes Wort.

00:17:51: Ich muss mich anspannen und es mit meiner eigenen Härte stoppen!

00:17:56: Das ist wie das Ruder gegen den Wind Es führt zum Verschleiß zu Schmerz und zu emotionaler Erschöpfung.

00:18:07: Der Meister des Chi sieht den Angriff als ein Energiefluss, als eine Welle.

00:18:12: Er sieht den Gegner nicht als Feind, den er zerbrechen muss sondern als ein Windböhe die er nutzen kann!

00:18:21: Er stellt sich niemals dagegen.

00:18:24: Er wird zum Segel oder noch besser... ...er wird zur Peitsche.

00:18:29: Stell dir eine klassische Lederpeitsche vor.

00:18:32: Sie hat keine eigenen Muskeln.

00:18:34: Sie ist weich biegsam und in sich vollkommen entspannt, aber wenn ein Meister sie schwingt wandert eine Welle aus Energie durch ihr gesamtes Gewebe.

00:18:48: Jedes Glied der Kette gibt dem Impuls weiter ohne ihn festzuhalten.

00:18:55: am Ende an der Spitze entsteht eine Kraft die die Schallmauer durchbricht Nicht durch Muskelkraft, sondern durch die perfekte Weiterleitung des Chi.

00:19:08: Ein Chigong praktizierender macht seinen Körper zu dieser Peitsche.

00:19:14: Jedes Gelenk ist offen, jede Sehne ist durchlässig wie eine feine Seite.

00:19:20: Wir nennen das Fajin Das Aussenden von Kraft.

00:19:26: Aber diese Kraft kommt niemals aus einem angespannten Biceps.

00:19:32: Sie kommt aus der totalen Entspannung.

00:19:35: Wenn du in Resonanz mit dem Universum bist, dann kämpfst Du nicht mehr!

00:19:42: Du tritt zur Seite und lässt die Energie des Angreifers einfach durch Dich hindurch fließen oder ins Leere laufen.

00:19:49: Du bist nicht mehr der Stein an dem man sich die Finger bricht – Du bist das Wasser, dass den Schlag einfach verschluckt und danach wieder vollkommen glatt wird.

00:20:14: Chi ist Information in Bewegung.

00:20:18: Es ist der Bote, der unaufföllig zwischen deinem Geist und jeder Einzelnen deiner Billionen Zellen hin und her eilt.

00:20:25: In der Spiritualität des Ji geht es darum alle inneren Widerstände aufzugeben die diesen Informationsfluss behindern könnten.

00:20:37: Jedes Mal wenn du ein hartes O-Teil fällst Wenn Du alten Groll hägst Wenn du Dich in der Angst vor der Zukunft verlierst Baust du einen unsichtbaren Damm in deinen Meridianen.

00:20:52: Du blockierst den natürlichen Fluss deines Lebens!

00:20:56: Das Chi staut sich, wird heiß, es wird trübe und genau dort wo der Stau ist entstehen Verspannungen Schmerzen und schließlich Krankheiten.

00:21:09: Ein Meister des Chi ist daher vor allem ein Meister das Loslassen.

00:21:14: Er weiß, dass er nicht die starren Wellen auf der Oberfläche des Ozeans ist.

00:21:20: Sondern das fließende Wasser selbst.

00:21:26: Spür jetzt den Tee in deinem Körper!

00:21:28: – Er is warm… Er is flüssig … Er is leben….

00:21:35: Er fragt nicht um Erlaubnis, er sucht sich einfach seinen Weg durch deine Kanäle.

00:21:41: Kannst du spüren wie die Wärme des Wassers bis in deine Fingerspitzen wandert?

00:21:48: Wie diese Wärme deinen Nacken ganz sanft von innen her entspannt?

00:21:54: Das ist das Chi des Tees, dass die Information der Heilung transportiert.

00:22:01: Erlebst du diese befreiende Wahrheit?

00:22:04: Du musst nicht mühsam lernen wie man Chi macht!

00:22:08: Du musst lediglich lernen, wie du aufhörst es ständig durch deine Anspannung und deine Sorgen zu behindern.

00:22:16: Sei der Segler, der endlich dir Ruder weglegt.

00:22:20: Sei das Segel, dass sich mit tiefem Vertrauen dem Wind des Dao anvertraut.

00:22:29: Frage dich heute wo in deinem Leben versuchst du gerade noch den Fluss mit bloßen Händen aufzuhalten?

00:22:38: Und wo könntest Du jetzt in diesem Moment einfach die Segel setzen und darauf vertrauen, tiefen Fluss des Qi's in deinem Inneren gesprochen, über die Werkstatt deiner Organe und die Alchimie des Atems.

00:23:12: Doch das Qi hat noch eine weitere faszinierende Aufgabe, die uns direkt zur Kampfkunst, zur Kunst zu kämpfen führt!

00:23:21: Wir sprechen über das Waichi, deinem Abwehrchi.

00:23:29: In der traditionellen chinesischen Medizin ist das Waici wie eine schützende Atmosphäre, die deinen gesamten Körper umgibt.

00:23:39: Es fließt nicht tief in den Meridianen sondern direkt unter und über deiner Haut – es ist ein energetisches Immunsystem!

00:23:49: Wenn dein Weitschi stark ist, prallen Kälte, Wind und sogar negative Energie anderer Menschen an dir ab wie Wassertropfen an einer Lotusblüte.

00:24:02: In der Kampfkunst ist das Waichi dein Gespür für den Raum.

00:24:09: Hast du schon einmal bemerkt, dass manche Menschen eine Präsenz haben die den ganzen Raum ausfüllen?

00:24:17: Dass man spürt wenn sie den Raum betreten noch bevor man sie sieht!

00:24:24: Das ist die Ausstrahlung ihres Waichi.

00:24:28: Ein Meister des Chigong braucht keine Rüstung aus Stahl.

00:24:32: Sein Waichi Seinen Schutzpanzer.

00:24:38: Es ist jedoch kein harter, starrer Panzer.

00:24:42: es entfällt aus hoher Sensibilität.

00:24:45: Es erlaubt dir zu spüren wenn eine Situation kippt oder wenn eine Gefahr droht lange bevor dein Verstand es überhaupt begriffen hat.

00:24:57: Wie stärkst du diesen Schutz?

00:24:59: Nicht durch Anspannung.

00:25:02: Wenn du dich hart machst, ziehst du dein Ski nach innen und lässt deine Haut ungeschützt.

00:25:08: Das Weitschi wird durch Durchlässigkeit genährt!

00:25:12: Wenn du tief atmest und deinen Herz öffnest, dehnt sich dein energetisches Feld aus.

00:25:18: Du kämpfst nicht gegen diese Welt – du nimmst deinen Platz in ihr ein.

00:25:23: Ein starkes Weitski sagt der Welt «Hier bin ich.

00:25:27: Ich bin sicher.

00:25:29: Ich Bin verbunden.».

00:25:30: Es ist die Kunst, eine Grenze zu ziehen ohne eine Mauer zu bauen.

00:25:49: Ich möchte dir heute eine kleine meditative Erfahrung mitgeben, die dein Ski klären und deinen Weitski stärkt.

00:25:59: Nimm noch einmal deine T-Schale in die Hände und spüre die Wärme.

00:26:06: Stell dir vor diese Wärmung ist nicht nur in der Schale, stell dir vor mit jedem Atemzug ziehst du Flüssiges Licht aus dem Universum in Dich hinein.

00:26:18: Es fließt über Deinen Scheitel, In Deinen Körper Wie eine warme goldene Dusche.

00:26:26: Dieses Licht wächt alles fort was stagniert.

00:26:30: Den Stress der letzten Stunden Die harten Worte die Du gehört hast Die Müdigkeit in Deinen Schultern.

00:26:41: Lass das Licht durch Deine Arme Durch deinen Rumpf Bis in Deine Zehenspitzen fließen.

00:26:47: Alles drübe darf nach unten in die Erde abfließen, so wie wir es bei der Erdfolge gelernt haben.

00:26:59: Und dann am Ende stell dir vor, wie dieses Licht über deine Haut hinausstrahlt eine feine leuchtende Schicht, die dich umhüllt.

00:27:10: Du bist jetzt nicht mehr nur ein Körper aus Fleisch und Blut du bist ein Wesen aus schwingender Energie.

00:27:19: Das ist die Vorbereitung auf den Dritten Schatz den wir in der nächsten Folge heben werden.

00:27:25: Denn wenn das Wasser im Kessel kocht, jing und der Dampf den Raum erfüllt chi dann entsteht am Ende etwas dass den Raum erleuchtet Das Licht der Flamme, das Chen Chi ist der Mittler.

00:27:46: Es ist die Energie die deine Materie soweit verfeinert Dass dein Geist dein Bewusstsein darin leuchten kann.

00:27:55: Ohne fließendes Chi bleibt deine Spiritualität bloße Theorie.

00:28:01: Mit fließendem Chi wird sie zu einer körperlichen Erfahrung, wir kehren nun langsam zurück von den Segel-Schiffen auf dem Ozean und aus der alchimistischen Werkstatt deines Innern.

00:28:29: Wir lassen das Bild des Aufsteigenden Dampfes in uns nachwirken.

00:28:35: Du hast heute den zweiten Der drei Schätze kennengelernt.

00:28:41: Du weißt jetzt, dass du nicht das Ruder in die Hand nehmen musst um dein Leben zu bewegen.

00:29:12: spürst du jetzt etwas in dir, das leise ruft.

00:29:16: Vielleicht die Einladung heute öfter mal den Atem fließen zu lassen statt ihn anzuhalten?

00:29:23: Vielleicht der Impuls eine Situation heute nicht mit Härte zu lösen sondern ihr mit Weichheit des Wassers zu begegnen.

00:29:34: oder einfach die Freude darüber dass Du Teil eines unendlichen Energiefels bist.

00:29:41: was auch immer höre auf deine innere Stimme Wenn sie sich meldet und dich an deine Leichtigkeit erinnert.

00:29:50: Dein Ski ist kein begrenzter Vorrat, es ist ein Fluss der immer dann am stärksten ist wenn du aufhörst ihn zu staunen.

00:30:01: Wie frei darf dein Leben heute fließen?

00:30:04: Nimm dir einen Moment Zeit nur für Dich um dieser Frage nachzuspüren.

00:30:13: Ich bin Andreas.

00:30:14: in der nächsten Folge werden wir den dritten und höchsten Schatz heben.

00:30:19: Wir verlassen die Welt der Energie und treten ein in das Reich des reinen Lichts.

00:30:37: Und die Kunst zu kämpfen.

00:30:56: Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere den Podcast damit du keine Tasse Theme verpasst!

00:31:03: Wenn du jemanden kennst für den dieser Podcast interessant sein könnte, erzähle ihm gerne davon und wenn dich Gedanken dazu begleiten oder du Themen hast, die du gerne erläutert haben möchtest schreibe sie gern in die Kommentare oder einfach per Mail.

00:31:23: Infos zu mir, findest du auf meiner Homepage.

00:31:26: Den Link dazu wie immer in den Shownotes.

00:31:30: Bis bald!

00:32:02: So warm lässt mich ein bei mir zu sein.

00:32:07: Heißer Tee in meiner, Ein Anker in diesem Land.

00:32:13: Chigong und eine Tasse Tee.

00:32:16: Der Morgen malt ein zartes Licht Im Atemzug.

00:32:20: da spür ich mehr Als Worte es beschreiben könnten.

00:32:24: hier Die Seele lauscht der Körper leicht Der innere Kompass neu geeicht.

00:32:32: Kein Kampf kein Zwang nur ein sanftes Fließen.

00:32:35: die Harmonien im innen sprießen.

00:32:38: der t erzählt geschichten alt und weiß das.

00:32:42: chi umhüllt mich gibt mir neues preis.

00:32:44: ein moment der klarheit tief und warm macht nicht bereit für all das was ist und war.

00:32:52: chi gott hast ja morgen nacht im atemzug mutte.

00:33:02: es beschreiben kann die seele laut, der innere der chi gotts und deine tacität.

00:33:14: so fängt jeder tag an den ich sehe.

00:33:18: in stille finde ich meinen weg Im Rhythmus der das Leben trägt.