Qigong und eine Tasse Tee

Transkript

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00:00:13: Hallo, herzlich willkommen zu Chi Gong und eine Tasse Tee.

00:00:32: Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen!

00:00:40: Ich freue mich dass du auch heute wieder Zeit für eine Tase Tee gefunden hast.

00:00:45: Richte dich auf.

00:00:47: spür deine Wirbelsäule wie sie sich nach oben entfaltet, wie eine Perlenschnur zum Himmel.

00:00:55: Das Becken schwer und ruhig am Boden stabil und geerdet.

00:01:02: Nimm deine Tasse und beobachte für einen Moment den Dampf, wie er sich fast in einer geraden Linie nach oben bewegt.

00:01:12: In der letzten Folge sind wir mit Laotzi auf dem Wasserbüffel in die Berge geritten.

00:01:19: Wir haben gelernt loszulassen weich zu werden dem Dao zu folgen, eine Reise in die Einsamkeit.

00:01:29: In die Freiheit jenseits der Regeln.

00:01:32: Doch heute kehren wir wieder zurück zu den Menschen!

00:01:39: Wir steigen hinab von dem stüllen Bergen in die staubigen Straßen der Städte, in die Höfe der Schulen – in das Geflächt menschlicher Beziehung.

00:01:53: Heute stellt sich uns eine schwierige Frage….

00:01:57: Wie bleibt Klarheit bestehen, wenn wir nicht alleine sind?

00:02:04: Wie kämpfen wir für das Gute, wenn das Leben an uns zieht und zerrt.

00:02:11: Reisen wir zurück in das sechste Jahrhundert vor Christus ins Reich Luu.

00:02:17: Es ist die Zeit der Streitenden Reiche.

00:02:21: Alte Ordnung zerfällt Fürsten verraten einander Und die Kunst des Kampfes wird zur bloßen Gier Nach Sieg und Macht.

00:02:33: Doch inmitten dieses Verfalls steht ein Mann.

00:02:36: Er wirkt ruhig, aufrecht, geordnet.

00:02:40: Seine Bewegungen sind leicht aber präzise.

00:02:45: Sein Blick ist wach wie der eines Tiers Und zugleich gütig als der eines Vaters.

00:02:54: Seinen Name?

00:02:57: Konfuzi.

00:02:59: Die Welt nennt ihn Confucius.

00:03:15: Confucios war kein Träumer Kein Ehre miet.

00:03:20: Er war Realist, ein Beamter, ein Lehrer Ein Mensch der erkannt hat Dass der Mensch Struktur braucht Nicht als Zwang Sondern als Halt.

00:03:36: Er sah das eigentliche Problem seiner Zeit nicht im Mangel an Waffen oder im Mangem Macht sondern im Mangle an der Haltung.

00:03:50: Im Zentrum seines Denkens steht der Begriff Lie oft übersetzt als Edikette, Ritos Anstand.

00:03:59: Doch für Confucius ist Li mehr als das Es ist eine Ordnungskraft Eine unsichtbare Struktur die das Leben trägt.

00:04:11: Er sah das Universum nicht als Chaos sondern als Rhythmus.

00:04:17: Die Sterne, die Jahreszeiten der Atem Alles folgt einer Ordnung.

00:04:24: Wenn der Mensch diesem Rhythmes verliert verliert er sich selbst.

00:04:29: Er wird unruhig, wirkt zerrissen – ja gewalttätig!

00:04:37: Li ist das Qigong des Miteinanders und so lehrt er, willst du die Welt ordnen?

00:04:47: Ordne zuerst dein Umfeld.

00:04:49: Willst du deinen Umfeld ordnen?

00:04:51: ?

00:04:52: Ordne deine Familie.

00:04:55: Willest du deine Familie

00:04:56: ordnen?!

00:04:57: Beginne bei dir selbst.

00:05:02: Doch was hat das mit deiner Tasse T zu tun?

00:05:06: In der konfusionischen Sicht ist kein Moment nur funktional.

00:05:12: Auch das Trinken von T ist ein Akt der Ordnung!

00:05:16: Wenn du deine Schale mit beiden Händen hältst, wenn du zuerst dem anderen einschängst... ...wenn du den Moment nicht achtlos verstreichen lässt,... dann entsteht Li.

00:05:31: Du gibst dem Chaos des Augenblicks eine Form Und genau diese Form beruhigt den Geist.

00:05:41: Konfuzius spricht von Junzi, dem edlen Menschen.

00:05:47: Aber dieser Mensch ist nicht durch Geburtedel sondern durch Haltung, durch Übung und Wiederholung.

00:05:58: Ein Junzi bleibt in seiner Form auch wenn der Sturm kommt.

00:06:03: Nicht weil er hart ist, sondern weil er klar ist!

00:06:08: Er kämpft nicht um zu zerstören.

00:06:10: Er handelt, um ordnungssichtbar zu machen.

00:06:27: Manche Menschen halten Konfuzus für einen staubigen Moralgelehrten – Für jemanden der nur in Büchern lebte.

00:06:36: Doch das ist ein Irrtum!

00:06:37: Er war ein Meister der sogenannten Sechs Künste Fähigkeiten die jeder Gebildete beherrschen sollte Und zwei davon waren zutiefst körperlich und zutieft kämpferig Das Führen eines Streitwagens Und das Bogen schießen.

00:06:59: Für Confucius war Bogen Schießen kein Sport und keinen Mittel, um Gegner zu besiegen.

00:07:06: Für ihn war es eine Prüfung des Charakters.

00:07:10: ConfuciUS sagte Wenn der Schütze das Ziel verfehlt, schimpft er nicht auf den Bogen.

00:07:18: Er sucht nicht die Schuld beim Wind, er kehrt zu sich selbst zurück.

00:07:25: Stell dir ConfuciUs auf dem Schießplatz vor.

00:07:29: Er steht aufrecht.

00:07:31: Der Körper gespannt, doch der Geist ruhig.

00:07:36: Bevor er den Pfeil auflegt, verneigt er sich – nicht vor dem Gegner als Person sondern vor der Situation, vor der Möglichkeit zu lernen!

00:07:49: Der Kampf ist hier kein Duell gegen Außen, sondern eine Zeremonie der Selbsterkenntnis.

00:07:59: Spür die Aufrichtung in deiner Wirbelsäule wenn du Tee trinkst.

00:08:03: Da ist eine Würde in dieser einfachen Haltung.

00:08:07: Das ist das konfuzianische Erbe im Qigong.

00:08:35: was später WD genannt wurde.

00:08:39: Die Moral der Kampfkunst, ein Krieger, der nur schlagen kann ist eine Gefahr.

00:08:46: Ein Krieger mit Respekt lieh und Menschlichkeit rennen – ist ein Hüter!

00:08:55: Die stärkste Verteidigung ist kein Schlag sondern ein Charakter, der nicht angreifbar wird.

00:09:17: Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Worte ihren Boden verloren haben.

00:09:23: Eine Welt, wo niemand mehr sagt was er meint und niemand mehr meint was er sagt.

00:09:30: Versprechen werden zu Rauch Wahrheit zu Nebel zwischen den Fingern.

00:09:38: Konfuzius blickt auf seine Zeit und nannte das Den Verfall der Namen.

00:09:45: Für ihn war das kein sprachliches Problem sondern der Beginn des Zerfalls jeder Ordnung.

00:09:54: Er lehrte ein Prinzip, das wir heute kaum dringlicher brauchen könnten.

00:10:00: Shen Ming Die Richtigstellung der Namen.

00:10:06: Konfuzius sagt Wenn die Begriffe nicht stimmen Stimmen die Worte nicht.

00:10:14: Wenn die Wurde nicht stimm'en Folgen die Taten nicht Und Ordnung.

00:10:25: Was bedeutet es für uns heute und hier?

00:10:31: Es bedeutet Integrität, nicht als Idee sondern als gelebte Übereinstimmung.

00:10:40: Wenn du sagst Du übst Chigung dann übe Chigungen!

00:10:46: Nicht nur mit dem Körper sondern mit deiner ganzen Aufmerksamkeit.

00:10:52: wenn du im Geiste schon im Morgen bist während dein Körper hier sitzt Dann ist der Name Übung bereits falsch.

00:11:04: Wenn du dich Meister nennst, dann handle entsprechend.

00:11:10: Wenn Du Dich Freund nennest, dann sei ein Anker.

00:11:16: In der Kunst zu kämpfen is Chen Ming die erste Linie der Klarheit.

00:11:22: Ein Kämpfer der sich selbst falsch benennt, kämpft bereits gegen sich selbst.

00:11:30: Angst wird oft zur Aggression Unsicherheit zur Härte.

00:11:36: Und beides beginnt mit einem falschen Namen.

00:11:42: Wenn du Angst spürst, nenne sie Angst!

00:11:45: Nicht Schwäche nicht Wut sondern nur Angst Denn erst durch das Benennen entsteht Raum und erst im Raum entsteht Wandlung.

00:12:11: Kommen wir zurück zu Lee zum Ritual.

00:12:15: Viele moderne Menschen hören dieses Wort und ziehen innerlich die Schultern hoch.

00:12:20: Sie denken an Zwang, an starre Regeln, an alte Formen ohne Leben.

00:12:28: Doch Confucius sah im Ritual etwas anderes – kein Gefängnis sondern ein Geländer für die Seele!

00:12:37: Er glaubte der Mensch ist kein fertiges Wesen, sondern ein Rohrstein, ein ungeschliffener Diamant der erst durch Reibung Form bekommt.

00:12:48: Und diese Form entsteht durch Bewegung, durch Disziplin, durch Wiederholung.

00:12:57: Ohne Lieb wird Mut zur Rücksichtslosigkeit Vorsicht wird zu Angst Gerechtigkeit wird zu Härte ohne Mitgefühl.

00:13:08: Das Ritual ist die Form, die das Cheap führt.

00:13:12: Es ist das Gefäß, das verhindert dass unser inneres Feuer unkontrolliert alles verbrennt.

00:13:19: Stell dir zwei Menschen in einem Streit vor.

00:13:23: Ohne Lie bleibt nur Lautstärke, Nur Reaktion, nur Eskalation.

00:13:30: Das Menschliche verschwindet Schritt für Schritt Doch das Ritual setzt etwas anderes dagegen Eine innere Verbeugung Ein gewiehltes Wort eine bewusste Distanz.

00:13:48: es schafft eine Pause im Geschehen Ein Moment, in dem der Mensch sich selbst wieder erreicht.

00:13:55: In dieser Pause bleibt würde möglich – selbst im Konflikt!

00:14:01: In deiner Chigong-Praxis ist lieh'der Rahmen Der bewusste Beginn Die klaren Grenzen.

00:14:12: Wenn du dich vor der Übung verboigst Verboigest Du Dich nicht vor etwas Äußerem sondern vor der Möglichkeit deiner Entwicklung.

00:14:23: Du sagst damit, jetzt beginnt ein anderer Raum Der Lärm bleibt draußen und der Geist kommt in Form.

00:14:34: Das Vitual ist also kein Käfig Sondern eine Art Kokon Und genau darin geschieht Wandlung.

00:14:45: Die Raupe braucht Begrenzung um zum Schmetterling zu werden.

00:14:50: So wird aus Form Nicht Einschränkungs, sondern Freiheit die gehalten werden kann.

00:15:12: Hinter all der äußeren Struktur hinter Verbeugungen und klaren Worten liegt bei Confucius ein höheres Ziel.

00:15:22: Renn oft übersetzt als Menschlichkeit, als Güte wohlwollen.

00:15:31: doch im Kern ist es etwas Tieferes.

00:15:34: Die Kraft der Verbundenheit Ist jene Qualität, die einen Kämpfer davon abhält seine Macht zu missbrauchen.

00:15:47: Es ist das was aus einem Kämpfe einen Hüter macht.

00:15:52: Das Schriftzeichen selbst ist aufschlossreich.

00:15:55: es besteht aus den Zeichen Mensch und zwei.

00:16:01: Es beschreibt nicht abgeschlossenheit sondern Beziehung.

00:16:05: Das was entsteht wenn ein Mensch einem anderen begegnet.

00:16:10: Konfuzios formuliert daraus eine einfache Regel.

00:16:16: Was du selbst nicht wünschst, das füge auch keinem anderen zu Mal.

00:16:23: ganz ehrlich wusstest Du dass dieser Text von konfuzio stammt?

00:16:29: In der Kunst zu kämpfen ist renn die tiefste Stärke.

00:16:34: Ein Kämpfer ohne renn handelt aus Mangel Aus Angst und aus Gier Aus verletztem Stolz.

00:16:43: Ein Käpfer mitrennen Handelt aus Fülle, er schützt was ihm wichtig ist.

00:16:50: Ohne das Wesen des Anderen zu zerstören!

00:16:56: Er erkennt, Gegner und selbst sind aus demselben Ursprung geformt – eine Erinnerung an die alten Bilder, an Niva und das gemeinsame Material des Menschseins.

00:17:11: wahre Meisterschaft zeigt sich nicht darin, dass du zerstören konntest sondern darin das du es nicht tust.

00:17:20: Dass Du die Kraft besitzt zu verletzen und Dich bewusst dagegen entscheidest!

00:17:27: Diese Fähigkeit zur bewussten Samftheit ist der einzige echte Beweis von Stärke.

00:17:35: nur wer seine Zähne kennt kann wirklich friedlich sein.

00:17:38: alles andere ist nur Schwäche die sich als Tugend verkleidet.

00:17:57: Confucius war ein zutiefst bescheidener Mann.

00:18:00: Er sagte von sich selbst etwas, das heute fast fremd klingt... Innovation, Fortschritt, ständiges Erfinden.

00:18:36: Doch Konfuzus sagt etwas anderes!

00:18:40: Wenn du in die Zukunft gehen willst musst du den Boden kennen auf dem du stehst.

00:18:46: Ein Baum ohne Wurzeln bricht beim ersten Sturm Egal wie schön seine Blätter sind.

00:18:53: Das ist das Element Erde in deiner Praxis Respekt vor dem was vor dir war Vor deinem Lehrer Vor den Wegen die bereits gegangen wurden.

00:19:05: Wenn du heute Chigong übst, stehst du nicht alleine.

00:19:09: Du stehst in einer langen Linie – eine Erkette von Menschen die vor dir geatmet haben, gezweifelt haben und geübt haben.

00:19:23: Spüre einmal diese Verbindung in deiner Tasse Tee.

00:19:27: Der Tee ist nicht nur getränkt, er ist viel mehr da.

00:19:30: es steckt viel mehr drin!

00:19:32: Die Pflanze der Boden auf dem sie gewachsen ist das Wasser Die Menschen, die sich um diese Pflanze gekümmert haben, die den Tee geerntet haben getrocknet haben.

00:19:42: Den Transport gemacht haben!

00:19:44: Das alles steckt in deiner Tasse Tee und die Formen, die wir üben sind nicht zufällig entstanden.

00:19:54: Sie sind gereift über die Zeit, über Körper, über Generationen.

00:20:00: Respekt im Konfuzianismus ist keine Unterwerbung.

00:20:05: Es ist eine Anerkennung Die Anerkennung einer Ordnung, die größer ist als das eigene Ego.

00:20:13: Wenn du deinen Lehrer achtest, achtest du das Wissen, dass durch ihn hindurch fließt.

00:20:20: Wenn Du Deine Wurzeln erst – erst du das Leben selbst!

00:20:26: Und dann kommt die Frage Wie tief gehen deine Wurzel wirklich?

00:20:33: Hast du genug Erde unter dir um den Wandel auszuhalten?

00:20:38: Oder versuchst du jeden Tag neu anzufangen, ohne das Alte zu verstehen?

00:20:58: Wir sprechen hier über Regeln.

00:21:00: Über Rituale.

00:21:02: Doch Confucius meint damit nie blinden Gehorsam!

00:21:06: Keine Masken, keine Erstarung.

00:21:10: Überall dem steht ein Begriff der oft missverstanden wird.

00:21:14: He.

00:21:15: Harmonie.

00:21:17: Das ist vielleicht einer der wichtigsten Gedanken.

00:21:21: Confucios sagt Der edle Sucht Harmonie, nicht Gleichheit.

00:21:27: Der Gemeine sucht Gleichheit, nicht Harmonie.

00:21:31: Was bedeutet das?

00:21:35: Stell dir ein Orchester vor Wenn alle Instrumente denselben Ton spielen entsteht keine Musik Nur Lärm.

00:21:44: Das wäre Gleichheit.

00:21:47: Harmonie entsteht erst wenn der Unterschied bleibt und gleichzeitig eine Verbindung entsteht.

00:21:56: Die Flöte bleibt flöte Die Trommel bleibt Tromml und doch folgen sie einem gemeinsamen Rhythmus.

00:22:05: In deinem Körper ist es genauso, die Organe sind nicht gleich – und sollten es auch nicht sein!

00:22:13: Die Leber ist nicht das Herz, die Lunge ist nicht die Nihe Und gerade deshalb funktioniert unser Körper.

00:22:20: Im Qigong suchen wir genau diese Harmonie Diese lebendige Ordnung im Unterschied.

00:22:28: Keine Gleichschaltung sondern Zusammenspiel.

00:22:33: In der Kunst zu kämpfen heißt das, Kämpfe nicht gegen deine eigene Natur.

00:22:38: Versuche nicht jemand anderes zu sein!

00:22:42: Das heisst wenn du ein Kranich bist, kämpfe dich wie ein Tier oder umgekehrt.

00:22:48: Finde deinen Ton aber verliere nicht den gemeinsamen Klang.

00:22:55: Warestärke entsteht dort wo Unterschied nicht ausgelöscht sondern getragen wird.

00:23:16: Wahrscheinlich fragst du dich jetzt, wie soll ich ein Junzi sein wenn mein Chef mich anschreit oder wenn mich jemand im Alltag respektlos behandelt?

00:23:28: Hier zeigt sich die eigentliche Prüfung.

00:23:34: Der Edle ist kein Heiliger auf einer Wolke.

00:23:37: er ist ein Mensch im Schlamm der Welt, der sich weigert selbst zu schlammt zu werden.

00:23:45: In der Kunst zu kämpfen ist der Junzi der edle, jemand, der seine emotionale Mitte nicht verliert.

00:23:53: Wenn dich jemand beleidigt will etwas in dir sofort zurückschlagen Wort für Wort Gleiches gegen Gleiches.

00:24:02: In diesem Moment verlierst du deine Form.

00:24:05: Nicht der andere nimmt sie dir Du gibst sie auf.

00:24:09: Konfuzus sagt Halte dein Lie.

00:24:13: Halte deiner Haltung Nicht um besser zu wirken Sondern um bei dir zu bleiben.

00:24:20: Wenn du heute nach diesem Podcast losgehst, ins Büro, ins Auto in die Welt.

00:24:29: Dann sei ein Junzi, ein Edler.

00:24:32: Richte dich auf!

00:24:33: Atme sprich klar!

00:24:36: Nenne die Dinge beim Namen und bleibe höflich gerade dann wenn die Welt es nicht ist Denn deine Haltung ist dein Schutzraum.

00:24:48: Ware Führung entsteht nicht durch Macht sondern durch Beispiel.

00:24:53: Der Junzi ist kein Kämpfer, der gewinnt sondern einer, der den Raum des Konflikts verändert.

00:25:00: Er steigt aus der Eskalation aus ohne zu fliehen und genau dort entsteht Würde.

00:25:10: Spür diese Entscheidung!

00:25:12: Du bist nicht das was passiert.

00:25:14: du bist das wie du darauf antwortest Und in dieser Antwort liegt deine Freiheit.

00:25:34: Kehren wir nun langsam zurück aus dem alten Reich Lu und vom Hof des großen Lehrers.

00:25:41: Wir lassen Konfuzus bei seinen Schülern zurück, aber... ...wir nehmen etwas mit!

00:25:47: Seine Würde sein Ritual seine Menschlichkeit Und wir tragen es in unseren Alltag.

00:25:58: Ich möchte dich mit einer kleinen Übung entlassen.

00:26:02: Wähle eine ganz alltägliche Handlung Zähne putzen Eine Tür öffnen oder die nächste Tasse Tee.

00:26:11: Behandle diesen Moment für einen Augenblick wie ein Ritual – nicht spektakulär, nichts Besonderes aber vielleicht bewusst!

00:26:23: Achte auf deine Haltung, auf deine Bewegung, auf deinen Atem und beobachte was passiert wenn Form wieder Bedeutung bekommt.

00:26:38: Danke Dass du heute mit mir durch die Welt des Konfuzios gereist bist.

00:26:43: Vom Bogen schießen bis zum Ritual.

00:26:46: Vielleicht spürst Du jetzt etwas in Dir, das leise nachklingt.

00:26:52: Eine Erinnerung?

00:26:54: Vielleicht eine Einladung Deine Worte bewusster zu wählen Deiner Haltung mehr Raum zu geben Oder deine Wurzeln wieder klarzuspüren.

00:27:04: Was auch immer es ist Höre auf Deine innere Stimme.

00:27:08: Sie ist kein Lärm Sie ist eine Erinnerung.

00:27:19: Wie aufrecht stehst du heute?

00:27:24: Nimm dir einen Moment Zeit, nur für dich!

00:27:28: Ich bin Andreas.

00:27:30: In der nächsten Folge begegnen wir einem Meister Der das Schwert von der Moral löst.

00:27:39: Wir reisen nach Japan zu Miyamoto Musashi Und lernen wie Kampf zur Klarheit wird.

00:27:51: Bis zur nächsten Tasse T, bleib bei dir!

00:27:54: Finde deine Harmonie und vertraue deiner Natur.

00:27:59: Chigong und eine Tasse t Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen Wenn Dir diese Episode gefallen hat abonniere den Podcast damit du keine Tasse tee mehr verpasst.

00:28:15: Wenn du jemanden kennst, für den diese Geschichte interessant sein könnte erzähle ihm gern davon.

00:28:22: Und wenn dich Gedanken dazu begleiten schreib sie gerne in die Kommentare oder auch einfach per Mail.

00:28:29: Infos zu mir findest du auf meiner Homepage.

00:28:33: Den Link findest Du wie immer In den Showboards.

00:28:37: Bis bald!

00:28:49: Hinein, ein Imaginärer der sich bewegt Wie ein Fluss der sanft sein Uferpfleht.

00:28:59: Die Gedanken ziehen wie Wolken fort.

00:29:02: Ich bin ganz hier an diesem halben Ort und hoch so warm Lettet mich ein bei mir zu sein.

00:29:12: Heißer Tee in meiner Ein Anker in diesem Land Deine Tasse Tee.

00:29:22: Der Morgen malt ein zartes Licht Im Atemzug.

00:29:26: da spüre ich mehr Als Worte es beschreiben könnten.

00:29:30: hier Die Seele laucht, der Körper leid.

00:29:34: Der innere Kompass neugeeicht.

00:29:37: Kein Zwang nur ein sanftes Fließen die Harmonien im Inneren sprießen.

00:29:44: Der Tee erzählt Geschichten alt und weiß.

00:29:47: Das G-Umhüllt mich gibt mir neues Preis.

00:29:50: Ein Moment der Klarheit tief und warm macht nicht bereit für all das was ist und war.

00:29:58: G-Gong hast ja morgen Nacht Im Atemzug.

00:30:07: Worte ist beschreiben könnten.

00:30:09: hier Die Seele laut, der innere Yachigou Und deine Tassität So fängt jeder Tag an den ich sehe.

00:30:23: In Stille finde ich meinen Weg Im Rhythmus der das Leben trägt.