Qigong und eine Tasse Tee

Transkript

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00:00:00: Lao C. Der Ritt auf dem Wasserbüffel.

00:00:31: Hallo und herzlich willkommen zum Chi Gong & eine Tasse T Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen.

00:00:44: Schön!

00:00:45: dass du auch heute wieder deinen Platz an unserem Tisch gefunden hast.

00:00:49: Atme einmal tief ein und lass die Luft wieder gehen, ohne sie festzuhalten.

00:01:01: Kannst Du spüren wie beim Ausatmen die Spannung in den Schultern loslässt?

00:01:09: In der letzten Folge saßen wir zusammen mit Bodhidharma noch vor der Felswand!

00:01:15: Wir haben Mit Bodhidharma gelernt, was es bedeutet den Geist durch Disziplin zu formen.

00:01:24: Wir haben die Härte von Chaolin gespürt – den Fokus, den Schweiß und vielleicht auch diese Erkenntnis gewonnen.

00:01:34: Manchmal muss der Mensch kämpfen um zur Stille zu finden.

00:01:40: Heute wird alles weicher.

00:01:42: heute lassen wir das Wollen einfach los das Festhalten und sogar den stillen Wunsch etwas erreichen zu müssen.

00:01:51: Wir gehen noch weiter zurück in der Zeit, etwa zweitausend Fünfhundert Jahre ins sechste Jahrhundert vor Christus!

00:02:00: Wir stehen am Hangupas dem letzten Tor des alten chinesischen Reiches vor der Wildnis.

00:02:11: Es ist Abend Die Sonne hängt tief über den zerklüfteten Bergen der Quingeling Kette Staub von Karawannen liegt noch in der Luft, wie ein goldener Schleier über dem Weg.

00:02:26: Und dort auf diesem schmalen Pfad aus der Welt hinaus sehen wir eine Gestalt – eine Gestald die nicht in das Bild eines großen Meisters passt!

00:02:40: Kein Pferd, kein Gefolge, kein Zeichen von Bedeutung.

00:02:46: Nur ein alter Mann auf einem Wasserbüffel….

00:02:50: Langsam bewegt sich das Tier vorwärts, Schritt für Schritt.

00:02:55: Als würde es den Rhythmus der Erde selbst kennen.

00:02:58: Der Mann trägt langes weißes Haar Sein Gewand ist schlicht aus groben Hamf Und sein Gesicht trägt ein Lächeln Das nichts beweisen muss.

00:03:10: Laut sie.

00:03:12: Ein Mann, der beschlossen hat Dass es genug Worte gegeben hat.

00:03:16: Er geht Oder besser gesagt er lässt gehen.

00:03:22: Er reitet dem Sonnenuntergang entgegen und in das, was jenseits der Namen liegt.

00:03:29: Also komm, setz dich zu mir!

00:03:32: Und folge mir wenn wir Laozzi begleiten.

00:03:49: Bevor wir ihn am Grenztor aufhalten lass uns einen Moment innehalten und fragen wer war dieser Mann wirklich?

00:03:59: Die Geschichten über Laozsi sind voller Paradoxien genau wie die Worte die man ihm zuschreibt.

00:04:07: Man erzählt, er sei bereits als alter Mann geboren worden mit weißem Haar und dem Blick eines Menschen der schon vieles gesehen hat.

00:04:19: Achtzig Jahre soll er im Schoß seiner Mutter verweilt haben bevor ihr in diese Welt trat.

00:04:26: Darum nennt man ihn Laozzi.

00:04:29: Der Name trägt zwei Bedeutung Zum einen der alte Meister Und zugleich das Alte Kind.

00:04:40: Ich finde, das ist ein starkes Bild.

00:04:42: Es sagt, wahre Meisterschaft ist keine Verhärtung!

00:04:47: Sie ist die Verbindung zwischen zwei Polen oder die Verbindungen von zwei Polern – der Weichheit des Kindes und der Klarheit eines alten Weisen.

00:05:00: Und im Qigong suchen wir genau diesen Zustand, den Körper, der wieder weich wird elastisch durchlässig Und zugleich einen Geist, der ruhig bleibt.

00:05:11: Klar und unbeweglich in seinem

00:05:13: Kern.".

00:05:15: Laozzi kannte die Welt der Menschen sehr genau!

00:05:19: Er arbeitete lange Zeit als Archivar am Hof der Schuhdynastie.

00:05:25: Umgeben von tausenden Schriftrollen – Gesetzen, Geschichten, Kommentaren – er sah Gelerde, die um Worte rang, um Bedeutungen, um Anerkennung ….

00:05:36: er sah Intrigen am Hof und das leise, ständige Streben nach Macht.

00:05:42: Und er kannte etwas, dass sich nicht mehr wegdenken ließ.

00:05:47: Je mehr Ordnung man erzwingt, desto mehr Chaos entsteht!

00:05:54: Je mehr Wissen man anhäuft, destso weiter entfernt man sich von der Weisheit... ...und so traf er eine Entscheidung.

00:06:03: Eine die von außen wie Flucht aussieht – aber in der Sprache der inneren Kampfkunst ist das etwas anderes… Ein bewusster Rückzug der Energie.

00:06:14: Er gab seine Stellung auf, löste seine Bindungen, schloss die Tür zur Bibliothek und setzte sich auf seinen Wasserbüffel – Der Wassabüffle!

00:06:25: – ein Symbol für geduldige Kraft, für Erdverbundenheit, für das was nicht drängt Und erritt davon Nicht gegen das System sondern aus ihm heraus.

00:06:55: Nimm jetzt einen Schluck aus deiner Tasse.

00:06:57: Vielleicht ist es ein einfacher Tee, nichts Besonderes.

00:07:00: Grün, Kräuter?

00:07:02: Etwas das nach Regen und Erde schmeckt.

00:07:07: Lao-Zi hätte einen solchen Tee geschätzt!

00:07:11: Er war ein Meister der Einfachheit... In seiner Lehre gibt es ein Bild Das im Qigong und in der Kampfkunst zentral ist Es ist das Gefäß.

00:07:23: Wir formen Ton zu einer Schale Doch ihre Wirkung entsteht nicht durch das Material, sondern durch die Lehre im Innern.

00:07:32: Wir bauen ein Haus mit festen Wänden, aber bewohnbar wird es durch den Raum darin – durch Türen, durch Fenster, durch das Offenehalt!

00:07:46: Im Leben versuchen wir oft unsere Schale zu füllen….

00:07:51: …mit Wissen, mit Terminen, mit Dingen, oft mit Sorgen….

00:07:59: Fülle bedeutet Stärke.

00:08:02: Doch Laotzi sagt leise, Schau auf die Lehre!

00:08:06: Dort liegt das eigentliche Potenzial.

00:08:10: In der Kampfkunst zeigt sich hier eine höhere Stufe.

00:08:14: Ein Mensch der voll ist von sich selbst Von Vorstellung, Stolz und Kontrolle Ist wie ein überfülltes Gefäß.

00:08:22: Bei der kleinsten Erschütterung verliert er die Balance.

00:08:26: Er ist Star Und genau dadurch verletzlich.

00:08:31: Aber sei wie der leere Raum.

00:08:34: Denn leeren Raum kann man nicht greifen, Nicht treffen, nichts zerstören.

00:08:39: Wenn du keine feste Form festhältst Kann die Aggression des anderen einfach hindurchgehen Wie wind durch eine offene Tür.

00:08:51: Spüre einmal die Einfachheit dieses Moments.

00:08:54: Du sitzt hier, du atmest Du hältst eine Schale oder eine Tasse in der Hand Und in dieser Einfachheit bist du dem Daun näher als in jeder Theorie darüber.

00:09:08: Laut sie kommt nicht allein an die Grenze, der Wasserbüffel bewegt sich langsam auf das Tor des Hangupasses zu und dort wartet ein Mann.

00:09:20: Jingsi, der Grenzwächter, jingsi sieht etwas dass er nicht benennen kann, ein Leuchten eine Veränderung in der Luft und er weiß diesen Mann darf ich nicht einfach weiterziehen lassen.

00:09:35: Dieser Mann muss ein Vermächtnis

00:09:37: hinterlassen.".

00:09:53: Lao-Zi reitet auf seine Wasserbüffel direkt auf das gewaltige Steintor des Wang Passes zu.

00:10:00: Für ihn ist es der letzte Schritt der Befreiung, er will weiter weg von Meinungen, weg vom Büchern, weg von den Verwicklungen der Menschen.

00:10:11: doch am Tor steht jingt sie der Grenzwächter Ein Offizier des Kaisers.

00:10:20: Kein gewöhnlicher Soldat!

00:10:22: Ying-Zi ist ein Beobachter der Sterne, einen Suchende.

00:10:27: Legenden erzählen, dass er am Morgen ein seltsames Violettesleuchten am Himmel gesehen hatte – eine purpurne Wolke die den Weg dieses Meisters ankündigte.

00:10:41: Als der Büffel vor ihm zum Stehen kommt, erkennt Ying- Zi mehr als nur einen alten Mann.

00:10:48: Er sieht eine Quelle, eine lebendige Klarheit und er weiß wenn dieser Mann das Tor passiert geht etwas unwiederbringlich verloren.

00:11:01: Er tritt vor, verneigt sich tief und sagt nicht was man von einem Grenzbeamten erwarten würde – nicht etwa Halt!

00:11:09: Nicht zeigt eure Papiere sondern meister ich sehe dass ihr die Welt verlassen wollt Doch ich bitte Euch, bevor Ihr geht hinterlasst uns ein Zeichen.

00:11:21: Schreibt Eure Weisheit auf damit wir die Wir hier im Staub zurückbleiben einen Kompass für unsere Seele haben laut sie zögert Denn in seiner Welt ist Wahrheit nichts was man festhält.

00:11:40: Worte sind nur Finger die auf den Mond zeigen und wer den Finger fest hält verpasst das Wesentliche doch erblickt in das Gesicht des Grenzwächters und sieht kein Begehren nach Besitz, sondern echtes Verlangen nach Orientierung.

00:11:58: Er steigt vom Büffel, setzt sich an einen einfachen Holztisch im Wachturm und nimmt den Pinsel zur Hand.

00:12:21: Stell dir nur mal vor du sitzt neben ihm in diesem staubigen Wachtum.

00:12:26: Die Sonne ist fast untergegangen Nur ein schmaler Streifen Licht fällt noch auf das Papier.

00:12:32: Lauzi taucht den Pinsell ins Schwarze Tusche und beginnt zu schreiben.

00:12:38: Den ersten Satz, den vielleicht bekanntesten Satz der gesamten östlichen Philosophie.

00:13:15: In den folgenden Tagen und Nächten entstehen etwa fünftausend Zeichen.

00:13:20: Das Dao de Jing, das Buch vom Weg und von der Kraft.

00:13:27: Hier wird nicht über das Göttliche gesprochen Nicht über Dogmen, nicht über Systeme Sondern über den Fluss des Lebens selbst.

00:13:36: Laotzi zeigt etwas Einfaches und zugleich Schweres.

00:13:41: Wir kämpfen oft gegen das Leben weil wir glauben es kontrollieren zu müssen.

00:13:46: Wir schieben Flüsse bergauf.

00:13:48: Wir ziehen am Gras, damit es schneller wachsen kann!

00:13:52: Doch das Leben folgt keinem Widerstand Es folgt seiner Natur.

00:13:58: Laozzi lehrt uns das Gegenteil Die Kraft der Mühelosigkeit Das Zurücktreten Dass nicht eingreifen um jeden Preis.

00:14:11: Und in einer Welt die ruft Sei mehr Tu mehr Habe mir Flüstert er über Jahrtausende hinweg, lasse los, werde weniger, werde leer.

00:14:27: Denn nur das Lehre kann empfangen.

00:14:44: Laotzi war kein Kampfkünstler im modernen Sinn und doch ist seine Lehre das schlagene Herz der inneren Kampfkünste vom Tai Chi Chuan bis Bagua Chang.

00:14:58: Er gibt dem Menschen eine andere Waffe an die Hand – die Weichheit!

00:15:08: In der Kunst zu kämpfen.

00:15:10: nach Laotzi gewinnt nicht der, der am härtesten zuschlägt.

00:15:15: Sondern der, wer am besten nachgeben kann.

00:15:19: Laut sie sagt Das Weiche besiegt das Harte.

00:15:23: Das Schwache besiegts das Starke.

00:15:28: Stell dir einen Sturm vor, der durch einen Wald zieht.

00:15:33: Die Eiche steht stolz und fest Unbeweglich unnachgiebig Bis sie bricht.

00:15:41: Der Bambus dagegen ist weich, elastisch beweglich.

00:15:45: Er bolgt sich mit dem Wind, er gibt nach, er widersteht nicht und wenn der Sturm vorüber ist kehrt er zurück in seine Mitte unversehrt.

00:15:58: Im Qigong und im Alltag bedeutet das Widerstand erzeugt Reibung Reibungs erzeugte Hitze Hitze erzeugten Verschleiß.

00:16:10: Wenn dich etwas trifft ein Wort Ein Urteil, eine Situation musst du nicht zur Mauer werden.

00:16:18: Sei der Raum, durch den alles hindurchfallen kann!

00:16:23: Wenn Du weich bist gibt es keine feste Stelle die verletzt werden kann.

00:16:28: Wenn Du nicht kämpfst gibt es keinen Gegner im klassischen Sinn Das ist die höchste Form der Kampfkunst Unbesiegbarkeit durch Nichtkampf.

00:16:41: Laotzi nennt das Wuwei Handeln durch Nicht handeln!

00:17:01: Wenn Laotzi uns einen Lehrer nennen müsste, dann wäre es das Wasser.

00:17:08: Er schreibt, nichts in der Welt ist weicher und schwächer als Wasser.

00:17:13: Und doch gibt es nichts, dass dem Harten überlegen ist.

00:17:22: Schau in deine Schale.

00:17:24: Das Wasser darin hat keine feste Form.

00:17:28: Es wird zur Schale, zur Kanne zum Gefäß.

00:17:32: Gibst du es auf den Boden?

00:17:34: Fließt es in jede Ritze.

00:17:37: Wasser kämpft nicht gegen Hindernisse.

00:17:40: Liegt ein Stein im Weg, geht es einfach drumherum – ohne Widerstand, ohne Eile!

00:17:46: Es sucht den niedrigsten Ort.

00:17:49: Den Ort, den niemand begehrt.

00:17:52: und genau darin liegt seine Kraft.

00:17:59: In deiner Praxis und dem Alltag ist Wasser ein Bild für Anpassungsfähigkeit.

00:18:06: Wie oft bist du selbst der Stein?

00:18:09: Fest, hart unbeweglich in Deiner Vorstellung davon, wie etwas sein sollte.

00:18:17: Und wütend wenn das Leben anders fließt.

00:18:21: Laut sie sagt werde Wasser!

00:18:24: Nicht durch Härte sondern durch Nachgeben.

00:18:27: und Du willst entdecken?

00:18:29: Das Wasser hüllt den Stein aus nicht durch Gewalt sondern durch Zeit.

00:18:38: spüre wiederes Wasser durch deinen Körper geht.

00:18:41: Es fragt nicht nach dem Weg es findet ihn.

00:18:46: Das ist das Dao, der natürliche Fluss.

00:18:51: Wenn du aufhörst dich gegen deine Natur zu stemmen wird Handeln nicht mehr erzwungen.

00:18:57: es geschieht mühelos und

00:18:59: klar.".

00:19:14: Laozzi legte dem Pinsel beiseite.

00:19:18: die Tusche auf den Bambusrollen war noch nicht ganz getrocknet.

00:19:21: Er wandte sich wieder seinem Wasserbüffel zu.

00:19:25: Er hatte gegeben worum Yengchi ihn gebeten hat Ein Versuch, das unsagbare zu umkreisen.

00:19:37: Doch für Laozzi waren diese Zeichen bereits etwas abgeschlossenes.

00:19:42: Etwas was nicht festgehalten werden sollte.

00:19:46: Er wollte kein Autor sein Keine Figur der Geschichte Kein Denkmal.

00:19:52: Hier begegnet uns eine der schwierigsten Lektionen Die Kunst des Rückzugs.

00:20:00: Laut sich schreibt Wenn das Werk vollbracht ist, ziehe dich zurück.

00:20:06: Das ist der Weg des Himmels!

00:20:12: In unserer Zeit lernen wir oft das Gegenteil – Wir glauben Erfolg müsse gehalten werden.

00:20:19: Verteidigt!

00:20:20: Verstärkt!

00:20:22: Wir werden laut um sichtbar zu bleiben.

00:20:25: Doch Laotzi zeigt uns eine andere Kraft Die Kraft der Unsichtbarkeit.

00:20:32: Er zieht sich nicht zurück aus Angst, sondern aus Klarheit.

00:20:36: Er erkennt alles was einen Höhepunkt erreicht beginnt bereits zu fallen.

00:20:43: Wer den richtigen Moment des Genes erkennt bewahrt seine Würde und seine Kraft.

00:20:51: In der Kunst zu kämpfen.

00:20:52: ist das die Meisterschaft über das Ego.

00:20:56: Ein Mensch der beweisen muss dass er der Beste ist hat den eigentlichen Kampf bereits verloren.

00:21:04: Ware Kraft braucht keine Bestätigung.

00:21:08: Sie ruht in sich selbst Wie laut sie auf seinem Wasserbüffel?

00:21:15: Im Qigong geschieht etwas ähnliches Nach der Bewegung sammelt sich das Qi zurück In deine Mitte, ins Dantchen.

00:21:27: Du zerstreust dich nicht du kehrst zurück.

00:21:32: Der Rückzug ist kein Verlust.

00:21:34: er ist Sammlung und vielleicht Die stillste Form von Kraft.

00:21:54: Lao Zi stieg also wieder auf seinen Büffel, er verneigte sich kurz vor Ying Ji dem Grenzwächter der die Schriftrollen an seinem Brust drückte.

00:22:07: Dann ritt der alte Mann langsam durch das Tor des Hangu Passes.

00:22:13: Hinter dem Tor lag das Land der Einsamkeit – die unberührten Berge Der Ort, an dem die Zivilisation endet Und das Dao beginnt.

00:22:27: Die Legende sagt, dass Laotzi im Nebel der Berge verschwand.

00:22:32: Niemand kennt sein Ende!

00:22:34: Niemand findet seinen Grab... Es ist als wäre er im Fließen selbst aufgegangen.

00:22:41: Zurückgekehrt in das was er nie verlassen hatte.

00:22:45: Das ganze ohne Namen, ohne Rolle, ohne ich.

00:22:55: In der spirituellen Sicht bedeutet das Die höchste Stufe ist nicht jemand Besonderes zu werden, sondern niemand mehr sein zu müssen.

00:23:07: Stell dir vor wie viel Gewicht von dir abfällt wenn du kein Bild mehr erfüllen musst!

00:23:14: Kein erfolgreicher, kein starker, keinen richtiger.

00:23:20: Nur noch Bewegung nur noch Fliesen Wie das Wasser dass keine Namen braucht umzuwirken.

00:23:29: Laotzi hinterlässt uns seine Worte, aber er nimmt seine Person mit sich.

00:23:36: Er zeigt den Weg findet man nicht indem man sich anspannt sondern indem man das entfernt was im Weg steht.

00:23:48: Er wird zum Schmetterling von Xuanzi oder der Schmetterming, der träumt ein Mensch gewesen zu sein und der Ritt auf dem Wasserbüffel bleibt ein Bild Der schwere Körper der Welt und die leichte Ungebundenheit des Geistes in einem einzigen Fluss.

00:24:28: Wir kehren nun langsam zurück von der Westgrenze, vom staubigen Pass vom alten Mann auf seinem Büffel.

00:24:37: Laozzi reitet weiter in den Nebel der Berge – und wir nehmen etwas mit zurück in unseren Tag das Gefühl der Mühelosigkeit!

00:24:50: Ich möchte dich mit einer kleinen Übung für deine Woche entlassen.

00:24:54: Wenn du heute merkst, dass du gegen eine Wand drückst, das du etwas erzwingen willst, halte kurz inne, nimm einen Schluck Tee.

00:25:04: spüre die Weichheit des Wassers und frage dich wie würde das Wasser diesen Weg finden?

00:25:13: Versuche nicht den Stein zu zerbrechen.

00:25:16: fließe drum herum.

00:25:17: gebt nach um zu wirken.

00:25:20: werde leer um erfüllt zu werden.

00:25:24: Nimm einen letzten Schluck aus deiner Tasse.

00:25:27: Spüre das Dao, dass in diesem Moment durch dich hindurch fließt.

00:25:36: Werde still!

00:25:38: Mit etwas in dir, das bleibt.

00:25:41: Danke, dass du heute mit mir durch das Tor der Einfachheit gegangen bist – von der kaiserlichen Bibliothek bis in die Stille der Berge.

00:25:51: Vielleicht spürst Du jetzt etwas in Dir?

00:25:54: Das leise antwortet.

00:25:56: Vielleicht die Einladung heute weniger zu tun und mehr zu sein, dem Drang nach Anerkennung einen Moment nicht zu folgen oder die Freiheit des Nichts-Wissens zu schmecken.

00:26:12: Was auch immer es ist, hör auf deine innere Stimme wenn sie sich meldet!

00:26:18: Der Weg ist nicht nur unter deinen Füßen.

00:26:20: der Weg ist dein Gehen.

00:26:25: Wie sanft ist dein Schritt heute?

00:26:29: Nimm dir einen Moment nur für dich.

00:26:36: Ich bin Andreas.

00:26:37: In der nächsten Folge geht es um einen Mann, der das Leben nicht im Rückzug und nicht im Kampf suchte sondern in der Ordnung des Miteinanders.

00:26:47: Konfuzius Und wir erfahren das Geheimnis der Formlosigkeit im Kampf und im Leben.

00:26:56: Bis zur nächsten Tasse Tee.

00:26:58: bleib bei dir!

00:26:59: Pflege deinen inneren Fluss und vertraue deiner Natur bis es wieder heißt Che-Gong und eine Tasse tee Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen.

00:27:19: Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere den Podcast damit du keine Tasse Theme verpasst!

00:27:26: Wenn du jemanden kennst für denen diese Geschichte interessant sein könnte erzähle ihm gern davon Und wenn dich Gedanken dazu begleiten schreib sie gerne in die Kommentare oder einfach per Mail.

00:27:41: Infos zu mir findest du auf meiner Homepage.

00:27:44: Den Link findest Du wie immer in den Shows.

00:27:47: Bis bald!

00:28:18: So warm und lädt mich ein, bei mir zu sein.

00:28:23: Heiser Tee in meiner Ein Anker in diesem Land Und eine Tasse Tee.

00:28:33: Der Morgen malt ein zartes Licht Im Atemzug.

00:28:37: Da spür' ich mehr Als Worte es beschreiben könnten.

00:28:41: hier Die Seele laut der Körper leicht Der innere Kompass neu geeicht.

00:28:49: Kein Zwang nur ein sanftes Fließen.

00:28:52: die Harmonien im Innern Der Tee erzählt Geschichten, alt und weiß.

00:28:58: Das G-Umhüllt mich gibt mir neues Preis Ein Moment der Klarheit, tief und warm.

00:29:04: Mach nicht bereit für all das was ist und war Im Rhythmus der das Leben trägt.