Qigong und eine Tasse Tee

Transkript

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00:00:00: Bodidharma, die Wand und das Erwachen.

00:00:30: Herzlich Willkommen zu G-Gong & eine Tasse T. Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen.

00:00:42: Es ist ein besonderer Moment Und ich freue mich dich heute wieder hierzutreffen.

00:00:47: Nimm dir eine Tasse T, spür die Wärme des Porzellans und lass uns gemeinsam einen Atemzug nehmen der tief ins untere Dantchen sinkt.

00:00:58: In den letzten Folgen haben wir das Rad der Elemente bewegt und dann noch die Ernte betrachtet.

00:01:06: Wir haben die Landkarte des Universums betrachtet und versucht ihre Muster zu verstehen Doch heute lassen wir die Theorie hinter uns.

00:01:16: Heute begegnen wir einem Mann, der keine Landkarte brauchte.

00:01:21: Weil er selbst der Weg war!

00:01:25: Wir reisen zurück ins Jahr fivehundertzwanzig nach Christus.

00:01:30: Wir stehen an der Küste Südchinas in Nahe Kanton dem heutigen Guangqiu in der Provinz Guangdong.

00:01:40: Der Morgennebel liegt schwer über den Fluss.

00:01:44: Alles wirkt gedämpft.

00:01:46: Es ist als würde selbst das Wasser den Atem anhalten.

00:01:51: Aus diesem Dunst löst sich ein Schiff langsam, fast lautlos!

00:01:58: Es nähert sich dem Ufer, legt an und ein Mann steigt an Land.

00:02:05: In diesen Moment verändert sich plötzlich etwas in dem hektischen Treiben am Hafen.

00:02:10: Die Menschen werden ruhig Als hätten sie gespürt dass etwas beginnt das Sie noch nicht benennen können.

00:02:19: Er wirkt wie jemand, den hier noch niemand gesehen hat.

00:02:24: Dunkel von Sonne und Wind gezeichnete Haut ein wilder ungepflegter Bart Und ein Blick.

00:02:32: Ein Blick der nicht ausweicht sondern hält.

00:02:36: Später werden die Menschen ihn Den blauäugigen Barbaren nennen.

00:02:42: Sein Name?

00:02:44: Bodidharma.

00:02:46: Später wird er in China dann ehrfürstig Damo genannt ein Prinz aus Indien, der alles aufgegeben hat.

00:02:58: Er bringt keine Schriften mit, keine goldenen Statuen und keine Reliquien nur sein Gewand eine Schale und eine stille unbeirrbare Entschlossenheit.

00:03:12: Bodidharma ist der achtundzwanzigste Patriarch des Buddhismus Und er kam nicht um zu bewahren sondern um etwas in Bewegung zu setzen das weit über seine Zeit hinaus reicht.

00:03:27: Eine Lehre, die nicht im Denken entsteht sondern in der Übung still wiederkehrend ohne Eile Die Lehre von der Kunst zu kämpfen Nicht gegen andere Sondern gegen die Gewissheit in uns, die wir nie hinterfragt haben.

00:04:03: Damo wird an den Hof des Kaisers Wu von Liang gerufen ist das Gegenteil von Dammo.

00:04:12: Ein Frommer Herrscher, ein großer Förderer des Buddhismus!

00:04:18: Er hat Tempel errichten lassen, Klöster finanziert und Tausende von Schriften übersetzen lassen.

00:04:26: Kaiser Wuh sieht sich selbst als einen der verdienstvollsten Herrschers seiner Zeit.

00:04:36: Stell dir den Thronsaal vor, goldene Drachensäulen, der schwere Duft von Weihrauch... Beamte in feinster Seide Und mittendrin dieser fremde Mann aus Indien Staubig, still Unangepasst.

00:04:57: Der Kaiser fragt ihn Ich habe Klöster gebaut und Mönche versorgt.

00:05:04: Welches Verdienst habe ich mir damit im Jenseits erworben?

00:05:10: Damu schaut ihn an Nicht höflich nicht abwendend Sondern direkt durch all den Glanz hindurch und sagt nur zwei Worte.

00:05:23: Kein Verdienst!

00:05:27: Kaiser Wu ist irritiert, sein Weltbild beginnt zu schwanken.

00:05:33: Er versuchte es erneut.

00:05:35: Was ist dann das höchste Prinzip der heiligen Lehren?

00:05:39: Wenn ich das Gute zutun?

00:05:42: Damo antwortet ruhig.

00:05:45: Grenzenlose Lehre... Und nichts is heilig.

00:05:50: Der Kaiser wird ungeduldig.

00:05:53: Wer bist du eigentlich, dass Du so mit mir sprichst?

00:05:56: Wer steht da vor

00:05:57: mir?".

00:05:59: Und Damo antwortet.

00:06:02: Ich weiß es nicht!

00:06:07: Das ist keine Belehrung, das ist ein Bruch im Denken selbst.

00:06:12: Damu zeigt Dir etwas Radikales.

00:06:14: Spiritualität ist kein Tauschgeschäft.

00:06:18: Du kannst inneren Frieden nicht anhäufen wie Verdienstpunkte... ...du kannst inneren Friede nicht kaufen und du kannst das Eho nicht schmücken wie eine Rüstung aus Gold.

00:06:30: Die wahre Bewegung bilgint dort, wo du nicht mehr festhalten musst was du über dich selbst zu wissen glaubst.

00:06:38: Der Kaiser sucht Bestätigung!

00:06:41: Damo öffnet einen Raum in dem nichts mehr bestätigt werden kann nur gesehen wird.

00:07:02: Da der Kaiser ihn nicht versteht dreht Damo sich um und

00:07:06: geht.".

00:07:09: Die Legende erzählt das er an das Ufer des gewaltigen Yangtzeeflusses kam.

00:07:14: Kein Boot, weit und breit.

00:07:18: Damo nimmt einen einzigen Schilfhalm, wirft ihn ins Wasser stellt sich darauf und gleitet über den reißenden Fluss nach Norden.

00:07:30: Ob das so geschehen ist oder nicht bleibt offen Aber das Bild sagt alles.

00:07:37: Nichts hält ihn fest.

00:07:40: Er wandert weiter in die Songchangberge Zum kleinen Kloster Shaolin Doch er geht nicht hinein, um zu lehren.

00:07:51: Er sucht sich eine Höhle oberhalb des Klosters, setzt sich und richtet seinen Blick auf die nackte Felswand Und dort bleibt er neun Jahre lang.

00:08:05: Stell dir diese Konsequenz vor.

00:08:08: Neun Jahre ohne den Blick abzuwenden.

00:08:13: Keine Ablenkung keine Gespräche keine Bestätigung nur du und die Wand.

00:08:22: In der Meditation nennt man das Piguan, Wandschauen.

00:08:28: Das ist die Kunst zu kämpfen ihrer radikalsten Form.

00:08:34: Der Gegner ist kein äußerer Feind – nicht ein Soldat, nicht einmal ein Räuber!

00:08:42: Der Gegler ist der eigene Geist.

00:08:45: Seine Unruhe, seine Fluchtbewegung, seine Müdigkeit….

00:08:52: Damo kämpft nicht gegen die Welt, er kämpf gegen das Weglaufen vor der Stille.

00:08:58: Es heißt dass er während dieser Jahre einmal einschlief und darüber so erzirnt war, dass es sich die Augenlieder abschnitt und zu Boden warf.

00:09:09: aus ihnen so erzählt die Legende wuchs die erste Teepflanze.

00:09:17: ob diese Geschichte historisch stimmt spielt keine Rolle.

00:09:22: wichtig ist was sie uns zeigt.

00:09:25: Tee ist in dieser Erzählung kein Getränk, es ist ein Symbol für Wachheit.

00:09:31: Wenn du heute eine Tasse Tee hältst, hältst Du im übertragenen Sinne diese Erinnerung in den Händen – wach zu bleiben!

00:09:40: Nicht im Kampf gegen die Welt sondern im stillen Aushalten des eigenen Geistes.

00:10:02: Neun Jahre sind vergangen, neun Jahre in denen sich der Welt weiter gedreht hat….

00:10:08: Kriege wurden geführt, Reiche sind zerfallen.

00:10:13: Doch in der Höhle oberhalb des Shaolin-Klosters herrscht etwas, das stärker ist als jede Bewegung – Stillstand!

00:10:22: Dann an einem Morgen den die Chroniken nicht genauer benennen geschieht es.

00:10:29: Bodidharma steht auf.

00:10:35: Stell dir diesen Moment vor.

00:10:37: Seine Gelenke knacken wie Eis im Frühling.

00:10:41: Sein Körper ist von der langen Reglosigkeit gezeichnet Doch sein Geist ist klar wie ein geschliffener Bergkristall.

00:10:51: Er tritt aus dem Schatten der Höhle ins grille Licht und schaut hinab auf das Kloster Shaolin im Tal.

00:10:58: Damo steigt herab, er bringt die Stille der Wand mithin unter zu den Menschen.

00:11:05: doch als er durch die Tore des Klosters tritt sieht er etwas dass ihn nicht kalt lässt.

00:11:13: Er findet keine wachen Krieger des Geistes!

00:11:16: Er findet Mönche die schwach sind.

00:11:20: Gewürgte Rücken, schwere Atemzüge, müde Augen!

00:11:26: Sie versuchen zu meditieren doch ihre Körper halten sie nicht.

00:11:30: Sie schlafen ein, sie klagen über Schmerzen.

00:11:34: ihnen fehlt die Kraft still zu bleiben.

00:11:37: In der Kunst zu kämpfen.

00:11:39: ist das eine entscheidende Erkenntnis.

00:11:42: Der Geist braucht ein starkes Haus Ein schwaches Licht in einer zerbrochenen Laterne.

00:11:49: Er löscht beim ersten Windstoß.

00:11:52: Damo erkennt, wer den Geist meistern will muss zuerst den Tempel des Geistes stärken – den Körper!

00:12:14: Damo versammelt die Mönche um sich.

00:12:18: Er spricht nicht viel.

00:12:19: Er war nie ein Mann vieler Worte.

00:12:22: Doch seine Präsenz allein ist bereits eine Herausforderung.

00:12:26: Er sagt, ihr sucht das Dao im Himmel?

00:12:31: Aber vergess die Erde unter euren Füßen?

00:12:35: Ihr wollt den Geist befreien, aber ihr lasst eure Körper verfallen?

00:12:43: Das ist ein Moment der sich nicht nur damals ereignet.

00:12:47: Er passiert auch heute!

00:12:49: Wie oft sitzen wir in unseren Büros oder sogar auf unseren Meditationskissen und übersehen das Gefäß, dass uns trägt?

00:13:00: Damo erkennt einen Ungleichgewicht – Die Mönche sind aus ihrer Mitte geraten.

00:13:07: Zu viel Rückzug, zu viele Stille, zu wenig Kraft.

00:13:13: Sie sind jinnlastig geworden, passiv, schwach und zerbrechlich!

00:13:19: Er versteht, spirituelle Suche ist kein ruhiges Weckträumen.

00:13:25: Sie ist eine Form des Kampfes – ein Kampf gegen Trägheit, gegen Schwere, gegen das ständige Zurückfallen.

00:13:35: Doch für diesen Kampf braucht es etwas anderes….

00:13:39: Chi, das fließt wie ein Fluss.

00:13:42: Nicht wie ein stehendes Becken!

00:13:46: Er beginnt sie zu unterrichten aber er gibt ihnen keine Mantras.

00:13:51: Er zeigt ihnen Bewegungen Übungen die nicht nur den Körper berühren sondern ihn neu organisieren innen und außen zugleich Damolert Ware.

00:14:09: Spiritalität darf niemals auf Kosten der Lebenskraft gehen.

00:14:14: Aus dieser Haltung entsteht etwas, das später viele Namen bekommt Die Wurzeln dessen was wir heute Shaolin Kung Fu und Chigong nennen.

00:14:25: Er lehrt die Mönche?

00:14:27: Ein Buddha sitzt nicht nur im Lotus.

00:14:30: er kann ausspringen wie ein Tiger Und stehen wie ein Drache Wo die Dharma hinterlässt den Menschen und auch uns.

00:14:52: Zwei legendäre Werke.

00:14:55: Das erste ist das Yi Jin Jing, der Klassiker der Muskel- und Sehnenverwandlung.

00:15:04: In der westlichen Welt trainieren wir oft muskeln für das äußere Bild.

00:15:10: Damo jedoch richtet den Blick auf etwas anderes – die Sehne!

00:15:16: Denn sehnen sind es, die das Chi leiten.

00:15:21: Sie sind wie die Seiten einer Hafe Elastisch Spannbar Tragend.

00:15:29: Er zeigt den Menschen, wie sie ihren Körper dehnen Wie Sie inneren Druck aufbauen Und wie Sie den Körper von innen heraus formen.

00:15:39: Er lehrt Materie verändert sich durch Absicht Durch das ii.

00:15:47: Das ist in der Kunst zu kämpfen ein zentrales Geheimnis Innerer Kraft.

00:15:54: Es geht nicht um Muskelmasse Nicht um äußere Härte sondern um die Qualität des Gewebes, um die Durchlässigkeit des Geistes.

00:16:04: Damo zeigt du bist nicht festgelegt auf deinen Zustand Du kannst dich wandeln.

00:16:11: Aus einem schwachen Körper kann ein Instrument werden tragfähig wie Stahl und zugleich beweglich wie Seide.

00:16:22: Die Mönche beginnen zu üben.

00:16:24: Sie stöhnen sie schwitzen sie brechen zusammen vor Erschöpfung doch etwas verändert sich langsam, unaufhaltsam.

00:16:35: Ihre Rücken richten sich auf, ihre Augen werden klar, ihre Kraft kehrt zurück.

00:16:43: Die Krankheit weicht einer neuen Lebendigkeit und sie entdecken etwas Entscheidendes.

00:16:50: Bewegung stört die Stille nicht Sie vertieft sie.

00:16:55: So entstehen die ersten Kriegermönche der Geschichte.

00:17:13: Hier erreicht unsere Erzählung den Kern dieses Podcasts.

00:17:18: Die Verbindung von Spiritualität und Kampf.

00:17:25: Dammo erfand das Kung-Fu nicht, um Menschen zu besiegen!

00:17:29: Er gab den Mönchen ein Werkzeug, um ihre eigene Natur zu erforschen.

00:17:38: Im Kampf gibt es keine Lügen.

00:17:41: Wenn ein Schlag auf dich zukommt helfen dir keine Konzepte Keine Theorie kein Wissen.

00:17:49: Du musst da sein.

00:17:50: Jetzt, ganz im

00:17:52: Hier.".

00:17:54: Damolerte Der Kampf im Außen ist immer ein Spiegel Ein Spiegl für das was im Inneren geschieht Angst Zorn Zögern.

00:18:07: Jede Bewegung Im Shaolin Training war ursprünglich eine Form von Meditation.

00:18:14: Der Tiger lehrt Mut der Kranich Lehrt Gleichgewicht Die Schlange Lährt Geschmeidigkeit.

00:18:23: Wenn wir heute Qigong üben, stehen wir in dieser Linie.

00:18:26: Wir nutzen den Körper um den Geist zu verankern.

00:18:30: Das Chen Spüre was das bedeutet.

00:18:36: Der Körper ist kein Hindernis auf dem Weg.

00:18:39: Er ist das Fahrzeug.

00:18:40: Er ist ein Labor.

00:18:43: Damals zeigt uns etwas Einfaches und Radikales zugleich.

00:18:47: Du kannst neun Jahre einer Wand gegenüber sitzen Um die Lehre zu erkennen Aber du musst auch die Kraft haben, aus dieser Lehre heraus in die Welt zu treten.

00:19:01: Und damit stellt sich eine sehr persönliche Frage Wie steht es um deinen Tempel?

00:19:08: Ist dein Körper bereit für die Intensität deines Geistes oder hält dich deine eigene Schwäche davon ab wirklich präsent zu sein?

00:19:31: Bodidharma hinterließ den Menschen ein zweites Geheimnis Ein Werk, das über das Dehnen der Sehnen hinausgeht.

00:19:41: Das Qi Sui Ying Die Reinigung von Knochenmark und Gehirn.

00:19:47: Wenn das Yi Jin Jing Der Panzer des Kriegers ist Dann ist das Qi Suing Sein inneres Licht Damolert.

00:20:00: Qi darf nicht nur an die Oberfläche fließen Es muss tiefer gehen Bis in den Kern Dorthin, wo das Blut entsteht.

00:20:09: Dorthins, wo der tiefste Yin die Essenz verwahrt wird.

00:20:16: Das ist in deiner Kunst zu kämpfen ein radikales Bild Selbstreinigung.

00:20:22: Wie oft reinigen wir nur die Oberfläche unseres Lebens?

00:20:28: Wir polieren unser Auftreten!

00:20:30: Wir optimieren unsere Körper!

00:20:33: Wir ordnen das Sichtbare.

00:20:36: Doch Damo stellt eine andere Frage Wie sieht es innen aus?

00:20:42: In den Räumen, die niemand sieht.

00:20:44: Das Reinigen des Marks bedeutet alte Schichten lösen, schwere Informationen loslassen.

00:20:53: Alles was sich tief im Körper festgesetzt hat – Erfahrungen, Muster, Spannung – wird durch Achtsamkeit durchlässig gemacht!

00:21:03: In der Kunst zu kämpfen bedeutet das Unbesiegbarkeit entsteht nicht durch Härte sondern durch Tiefe.

00:21:12: Wenn dein Geist im ganzen Körper verankert ist, kann dich nicht so leicht aus deiner Mitte reisen!

00:21:18: Der Kampf verliert oft schon vor dem ersten Schlag seine Bedeutung.

00:21:24: Solch ein Mensch steht da wie eine Säule aus Klarheit – Nicht starr, sondern durch Drungen.

00:21:34: Spür', wie sich die Wärme deines Tees vielleicht ein Stück tiefer setzt bis in die Wirbelsäule, bis in den Knochen.

00:21:44: Das ist das Erbe von Bodhidharma.

00:21:48: Kraft entsteht nicht durch äußere Form, sondern durch innere Reinigung und vielleicht ist das die eigentliche Wendung?

00:21:56: Du musst dich nicht härter machen!

00:21:59: Du musst klarer werden!

00:22:15: Jede große Geschichte braucht einen Abschluss doch bei Bodhiddharma ist selbst das Ende ein Rätsel dass er lächeln lässt als es erklärt Es heißt, dass Damo im hohen Alter starb.

00:22:30: Man erzählt er sei von neidischen Rivalen vergiftet worden jene die seine radikale Stille nicht ertragen konnten.

00:22:41: Die Mönche von Shaolin bestatteten ihren Meister am Fuße der Berge.

00:22:46: Dort drei Jahre später geschieht etwas Seltsames.

00:22:53: Ein kaiserlicher Gesandter namens Song Yun kehrt aus Indien zurück.

00:22:59: Auf einem hohen Pass im Parmier-Gebirge begegnet er einen Wanderer.

00:23:04: Barfuß, mit einem Stab und einem einzigen Strohsandalenschuh daran.

00:23:11: Sonjung erkennt ihn sofort – es ist Bodidharma!

00:23:15: Er fragt… Meister?

00:23:19: Wohin geht

00:23:19: ihr?!

00:23:21: Damo lächelt nur und sagt … Ich?

00:23:25: Ich kehre nach Hause zurück.

00:23:29: Als Sonjung dies später am Hof berichtet glaubt ihm niemand.

00:23:36: Damo ist seit drei Jahren tot, sagen sie.

00:23:41: Um die Wahrheit zu prüfen öffnen Sie das Grab des Meisters und finden nichts.

00:23:48: Keinen Körper keine Knochen nur einen leeren Sarg und darin ein einzelner Strohsandalen Schuh genau der zweite Schuh zudem den er am Stab trug.

00:24:09: In der Spiritualität der Kampfkunst ist dies das letzte Geschenk Bodhidhamas, die Überwindung der Form.

00:24:19: Damod zeigt für jemanden der tief genug in die Lehre geschaut hat ist er tot.

00:24:26: kein Ende sondern ein Übergang ohne Widerstand nicht als Wunder im äußeren Sinn sondern als Auflösung der festen Idee vom Ich.

00:24:39: Er hinterlässt kein Denkmal aus Stein, sondern Spuren.

00:24:44: Shaolin T Kung Fu Und vor allem den Mut die eigene Wand anzuschauen bis sie durchsichtig wird.

00:24:56: Denn der eigentliche Kampf sagt diese Geschichte ist immer derselbe Der Kampf gegen das was wir nicht sehen wollen in uns selbst.

00:25:22: Kehren wir nun zurück aus den staubigen Wegen des sechsten Jahrhunderts, von der nackten Felswand des Klosterschauling.

00:25:32: Wir lassen wo die Dame weiterziehen nach Westen einen Schuh an seinem Stab ein Lächeln auf den Lippen.

00:25:41: Ich möchte dich mit einer Frage in deine Woche entlassen Wo ist Deine Wand?

00:25:48: Wo vorläufst Du in der Stülle davon?

00:25:51: und was geschieht wenn du heute einfach sitzen bleibst.

00:25:56: Wenn Du den Mut hast, die Augen offen zu lassen – nicht symbolisch sondern wirklich innerlich und Deinem Leben direkt begegnest Sei heute ein wenig wie Damo Nicht im äußeren Sinne Sondern in der Haltung.

00:26:18: Ehrlich Unverständlich Wach.

00:26:23: Spüre Deinen Körper Deinen Atem Deine Sehnen und trinke eine Tasse Tee mit dieser einfachen Wachheit.

00:26:36: Bleib still!

00:26:37: Mit etwas in dir, das bleibt.

00:26:43: Danke dass du dieser Spur gefolgt bist vom indischen Prinzen bis zum Vater der Shaolin Tradition.

00:26:51: Vielleicht ist jetzt etwas in Dir leiser geworden oder wacher.

00:26:56: vielleicht spürst Du eine Einladung dem Körper mehr Aufmerksamkeit zu schenken Der Stille nicht auszuweichen den nächsten Moment bewusster zu leben.

00:27:10: Was auch immer sich zeigt, höre darauf!

00:27:14: Deine Meisterschaft ist kein Ziel in der Ferne – sie ist die Intensität mit der du diesen Moment bewohnst.

00:27:23: Wie wach bist Du heute?

00:27:28: Ich bin Andreas.

00:27:30: In der nächsten Folge verlassen wir Shaolin und wir treffen Lao-Ci.

00:27:34: Wir lassen die Stränge hinter uns und folgen dem Wasserbüffel ins Abendrot Bis zur nächsten Tasse Tee.

00:27:43: Bleib bei dir, pflege deinen inneren Garten und vertraue deiner Natur!

00:28:14: Für den diese Reise interessant sein könnte, erzähle ihm gern davon.

00:28:19: Und wenn dich Gedanken dazu begleiten, schreib sie gerne in die Kommentare oder einfach per E-Mail.

00:28:26: Infos zu mir findest du auf meiner Homepage.

00:28:29: Den Link findest Du wie immer in den Shownotes der Episode.

00:28:34: Bis bald!

00:28:51: Ein Imaginärer, der sich bewegt Wie ein Fluss, der sanft sein Ufer pflegt.

00:28:58: Die Gedanken ziehen wie Wolken fort.

00:29:01: Ich bin ganz hier an diesem halben Ort Und einen Durftstuf so warm und lädt mich ein bei mir zu sein.

00:29:11: Heißer Tee in meiner, ein Anker in diesem Land.

00:29:18: Deine Tasse Tee Der Morgen malt ein zartes Licht Im Atemzug.

00:29:24: da spür ich mehr als Worte ist beschreiben können.

00:29:28: hier die Seele lauscht der innere.

00:29:35: kein Kampf, kein Zwang nur ein sanftes Fließen Die Harmonien in Sprießen.

00:29:42: Der Tee erzählt Geschichten alt und weiß.

00:29:45: Das G-Umhüllt mich gibt mir neues Preis.

00:29:48: Ein Moment der Klarheit tief und warm macht nicht bereit für all das was es und war.

00:29:56: G-Gott hast ja morgen Nacht im Atem zuken.

00:30:06: Als Worte is beschreibt die Seeel lausch Ja, Chico eine Tasse Tee.

00:30:18: So fängt jeder Tag an den ich sehe.

00:30:22: In Stille finde ich meinen Weg Im Rhythmus der das Leben trägt.