Qigong und eine Tasse Tee

Transkript

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00:00:13: Herzlich willkommen zu G-Gong und eine Tasse Tee.

00:00:29: Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen!

00:00:36: Ich freue mich und es ist schön dass du heute auch wieder mit dabei bist.

00:00:40: Setz dich zu mir und genießt mit mir zusammen den Tee.

00:00:45: In dieser Folge möchte ich den Kreis unserer Reise für einen Moment anhalten.

00:00:51: Normalerweise erzähle ich Euch Geschichten aus dem alten China oder Japan, aber heute hat das Leben selbst eine Geschichte geschrieben.

00:01:01: Wir haben in den letzten Wochen eine weite Reise gemacht – einmal rund um das Rad der fünf Wandlungsphasen!

00:01:09: Wir haben die Landkarte der Natur studiert.

00:01:12: Eigentlich wollten wir heute zu den großen Meistern aufbrechen, doch ich habe in dieser Woche inne gehalten.

00:01:19: Einem Puls von außen hat mich dazu gebracht, den Kreislauf der Wandelungsphasen noch einmal kurz aufzunehmen.

00:01:28: Ich habe eine Nachricht von einer sehr aufmerksamen Zuhöhren erhalten – Sigrid aus Österreich!

00:01:36: Sie hatte sich erkältet und lag mit huskenschnupfen Heiserkeit zu Hause und hat in dieser Zeit den Podcast für sich entdeckt.

00:01:45: Beim Hören der Folge der Erde tauchte eine Frage in ihr auf….

00:01:51: Siegried schrieb folgendes.

00:01:54: Gehört nicht die Ernte zum Element Erde?

00:01:58: Ernte heißt auch, dass man das was man geschaffen hat auch nutzt!

00:02:03: Ich habe so viele Ausbildungen, so viel Werkzeug aber die Umsetzung, die Nutzung ist dürftig.

00:02:10: Bevor ich ernte wächst wie Unkraut eine neue Idee und der Kreislauf beginnt von vorne.

00:02:19: Und in der heutigen Folge möchte ich genau auf diese Frage eingehen Warum fällt es uns so schwer, das was wir geschaffen und gelernt haben wirklich zu genießen und zu nutzen?

00:02:32: Warum rennen wir schon wieder zum nächsten Projekt zur nächsten Ausbildung zur nächsten Idee noch bevor die letzte Frucht überhaupt reif ist?

00:02:42: Sigils Worte haben genau diesen Punkt berührt.

00:02:46: Und sie führt uns mitten hinein in das Thema der heutigen Folge Die Vergessene Ernte.

00:03:06: Wir leben in einer Zeit des grenzlosen Sammels.

00:03:10: Wir sammeln Informationen, Zertifikate, Techniken im Chigong oder in anderen Kampfkünsten... wir füllen unseren Werkzeugkasten bis zum Rand und irgendwann ist er so voll dass wir den Überblick verlieren!

00:03:27: In der Philosophie der Erde ist das ein sehr interessanter Zustand.

00:03:32: die Erde ist als Element der Sättigung aber wir verwechseln Sättigungen sehr oft mit Fülle.

00:03:40: Wir glauben, wenn wir nur genug Samen haben – also genug Ideen und Wissen – dann seien wir reich.

00:03:48: Doch Sigrid beschreibt in ihrer Mail etwas sehr Ehrliches!

00:03:52: Sie hat viele Ausbildung, viele Werkzeuge aber die Umsetzung und Nutzen bleibt oft gering.

00:04:01: Kennst du das auch?

00:04:03: Dieses Kribbeln im Bauch, wenn eine neue Idee

00:04:05: auftaucht?!

00:04:07: Das ist die Energie des Holzes der Aufbruch.

00:04:10: Dann kommt die Kraft der Umsetzung, das Feuer, dass etwas in die Welt bringt.

00:04:17: Wenn dann die Struktur steht wenn die Erde eigentlich an der Reihe wäre, dann passiert etwas Eigenartiges.

00:04:25: Das Interesse lässt nach wir werden müde Die Freude am geschaffenen wird leiser und wie Unkraut wächst schon die nächste Idee die noch viel verlockener wirkt.

00:04:40: Und so springt vom Feuer zurück ins Holz, immer wieder.

00:04:46: Und wundern uns warum wir trotz all der Bewegung am Ende des Tages innerlich leer sind.

00:04:54: Wir haben den Acker bestellt zugesehen wie das Korn wächst und dann einfach vergessen es zu ernten und somit haben wir keine Grundlage für uns Brot zu backen.

00:05:22: Ich sage dir ganz ehrlich ich kenne das nur zu gut.

00:05:26: Auch ich sitze oft hier und plane die nächsten zehn Folgen, während die aktuelle noch nicht einmal richtig in mir nachgeklungen ist.

00:05:35: Auch ich habe regale voller Bücher, die darauf warten dass sich ihre Weisheiten nicht nur lese sondern lebe!

00:05:44: Warten ist in unserer Gesellschaft schon fast ein Schimpfwort geworden.

00:05:49: Wir haben verlernt das die Ernte Zeit braucht.

00:05:54: Ein Getreide fällt im Spätsommer sieht von außen betrachtet völlig statisch aus.

00:06:01: Es passiert scheinbar nichts!

00:06:03: Die Heime stehen einfach nur da und lassen sich von der Sonne bescheinen, vom Wind bewegen und vom Regen durchdringen.

00:06:12: Aber genau in diesem Nichtstun geschieht das Entscheidende – die Verwandlung von Licht in Nahrung.

00:06:21: Die Reife.

00:06:23: Wenn man genau hinschaut ist das kein Stillstand Es ist die Arbeit ohne sichtbare Bewegung.

00:06:30: Warten ist eine spirituelle Disziplin, es ist die Phase des Zulassens und vielleicht ist genau das der Punkt an dem wir heute am meisten üben dürfen.

00:06:43: Besonders an einem Sonntagabend können wir das spüren diesen Moment zwischen dem was war und dem was noch nicht begonnen hat.

00:06:52: Wir können die Woche nicht erzwingen!

00:06:54: Wir können Die Ernte unseres Lebens nicht beschleunigen.

00:06:58: Wenn wir nicht lernen die Stülle auszuhalten, in der die Dinge reifen dann werden wie zu ewigen Anfängern.

00:07:06: Menschen, die zwar tausend Wege beginnen aber keinen einzigen wirklich gehen.

00:07:13: Die Erde lädt uns ein genau hierzu bleiben.

00:07:17: Bleib stehen Schau hin und nimm wahr was längst da ist.

00:07:36: Lass uns über dieses Unkraut sprechen Was Sigrid beschrieben hat Diese neuen Ideen, die genau dann auftauchen, wenn es eigentlich Zeit wäre das Alte beziehungsweise das Erlernte zu nutzen.

00:07:52: Ich nenne es den Reiz der unendlichen Möglichkeiten und ich kenne ihn gut!

00:07:58: In meinem eigenen Leben war das oft ein stiller Sapoteur.

00:08:03: Immer wenn ein Projekt kurz vor der Vollendung stand meldete sich der Verstand und sagte Ja ganz interessant aber schau mal Was du noch alles machen könntest.

00:08:14: Das hier wäre doch eigentlich viel spannender!

00:08:20: Warum passiert das?

00:08:22: Weil die neue Idee uns nichts abverlangt, sie ist leicht offen unverbindlich Sie kostet uns keine Verantwortung Die Ernte dagegen es anders.

00:08:35: sie ist konkret sie hat Gewicht.

00:08:38: warum passiert dass?

00:08:41: weil die neue idee uns nicht ab verlangt.

00:08:44: sie is leicht Offen, unverbindlich.

00:08:48: Sie kostet uns keine Verantwortung!

00:08:50: Die Ernte dagegen ist anders.

00:08:53: Sie ist konkret – sie hat Gewicht.

00:08:56: Wenn ich eine Ausbildung abgeschlossen habe stellt sich plötzlich die Frage Kann ich das jetzt wirklich anwenden?

00:09:06: Hm... wenn Ich ein Werkzeug besitze muss ich anfangen zu arbeiten und dabei kann ich auch scheitern.

00:09:14: Die neue Idee ist deshalb oft eine Art Fluchtweg aus der Realität der Erde.

00:09:20: Wir flüchten uns in den Anfang, in das Kribbeln um der Vollendung auszuweichen aber genau hier zeigt sich was Reife bedeutet.

00:09:32: Reife bedeutet nicht alles beginnen zu können sondern etwas wirklich zu halten.

00:09:38: oder anders gesagt Es bringt wenig, ständig neues Land zu betreten wenn niemand da bleibt um es zu bewohnen.

00:09:47: Denn unbewohntes Land verwildert und wird wieder zur Einöde.

00:10:07: In der traditionellen chinesischen Medizin sagen wir die Milz Das Organ der Erde verwandelt Nahrung in Blut und Fleisch.

00:10:18: Geistig betrachtet bedeutet das Die Erde verwandelte Information In Erfahrung.

00:10:25: Wenn wir ständig neues Wissen aufnehmen, es aber nicht anwenden dann ist das so als würden wir den ganzen Tag essen ohne je zu verdauen.

00:10:37: Unser System wird schwer der Geist wird trübe und das Paradoxe.

00:10:43: Wir bekommen immer mehr Hunger Aber Das Ist Kein Echter Hunger.

00:10:49: Es ist ein Hunger nach Sättigung Der Sich Als Ich Brauche Mehr verkleidet hat.

00:10:56: Und vielleicht lohnt es sich, genau hier einmal ehrlich hinzuschauen?

00:11:03: Schaut doch mal!

00:11:04: Was hast du in diesem Jahr – in diesen Monat oder vielleicht sogar in dieser Woche bereits

00:11:10: geerntet?!

00:11:11: Welches Gespräch wirkt noch in dir nach?

00:11:15: Welche Erkenntnis aus einer Übung ist noch nicht wirklich angekommen?

00:11:21: Die Erde lehrt uns zu Friedenheit und zur Friedenheit bedeutet nicht Stillstand, sondern Frieden mit dem was bereits da ist.

00:11:30: Und vielleicht ist genau das die Einladung den Deckel kurz auf den Topf zu legen Das Feuer kleiner zu drehen und nicht noch mehr hineinzulegen Sondern zu sagen ich habe genug gesammelt.

00:11:45: Jetzt beginne ich zu kochen.

00:12:02: In jeder Qigong Stunde gibt es diesen einen Moment am Ende den wir niemals überspringen dürfen.

00:12:09: Zu Chi, das Sammeln Wir legen die Hände auf das untere Dantchen und führen das Chi zurück in unsere Mitte.

00:12:19: Stell dir vor du hättest eine Stunde lang wunderbare fließende Bewegungen gemacht Und am Ende würdest Du einfach aufstehen und gehen Ohne sammeln ohne Abschluss ohne Rückkehr.

00:12:34: Dann würde sich etwas verlieren Nicht sofort sichtbar aber innerlich.

00:12:42: Ja, du hättest geübt.

00:12:45: Aber du hattest die Ernte deiner Übung nicht wirklich eingeholt.

00:12:49: Suji ist deshalb kein Anhängsel der Praxis!

00:12:53: Er ist die Praxis der Erde selbst – das Sammeln, das Verdichten… Das zurückführen in die Mitte.

00:13:02: und genau diesen Schritt überspringen wir im Leben so oft.

00:13:06: Wir beenden eine Aufgabe und sind innerlich schon im nächsten Raum.

00:13:11: Wir schließen ein Projekt ab und öffnen sofort das nächste Fenster im Geist, ohne Sammlung.

00:13:17: Ohne Ernte!

00:13:19: In der Kampfkunst gibt es dafür einen stillen aber entscheidenden Moment die Zeit nach dem Sieg.

00:13:28: ein wahrer Meister feiert sein Erfolg nicht durch Lautstärke oder Bewegung.

00:13:34: er sammelt sich er wird ruhig er lässt das Geschehene einsinken bis es nicht mehr Ereignis ist, sondern Teil seiner Haltung geworden ist.

00:13:48: Vielleicht ist das was wir manchmal als Erschöpfung erleben gar keine echte Müdigkeit!

00:13:55: Vielleicht ist es eher ein innerer Druck wie ein übervoller Speicher der nie entladen wurde?

00:14:03: Nicht weil wir zu wenig tun, sondern weil wir nicht wirklich abschließen.

00:14:08: Weil wir die Früchte unseres Tuns nicht wirklich einsammeln und integrieren.

00:14:28: Sigrid schrieb in ihrer Nachricht, dass sie durch ihren Infekt in eine Zwangspause geschickt wurde.

00:14:35: Und sie beschreibt das Wartenlernen nicht einfach ist.

00:14:40: In der Landwirtschaft gibt es dafür ein altes sehr klares Prinzip – die Brache!

00:14:47: Ein Acker, der jahrelang Getreide geliefert hat wird bewusst einen Jahr lang aus der Nutzung herausgenommen.

00:14:55: Man lässt ihn ruhen.

00:14:57: In dieser Zeit sieht er von außen betrachtet eher unscheinbar aus.

00:15:01: Es wächst nichts, was wir als Ertrag erkennen würden – vielleicht Unkraut?

00:15:06: Vielleicht Wildblumen?

00:15:08: Vielleicht einfach nur Erde?

00:15:11: Für einen oberflächlichen Blick wirkt das nutzlos!

00:15:18: Doch unter der Oberfläche passiert genau das Gegenteil vom Stillstand.

00:15:22: Die Erde beginnt sich zu ordnen Mikroprozesse laufen Nährstoffe werden neu verteilt Das Leben im Boden regeneriert sich, die Erde atmet.

00:15:33: Und genau das ist entscheidend!

00:15:37: Ohne diese Phase der Brache verliert der Boden langfristig seine Kraft – er wird hart, müde und fruchtbar.

00:15:45: Wir Menschen in der modernen Welt haben dieses Prinzip fast vollständig aus unserem Leben gestrichen.

00:15:52: wir leben im Dauerertrag, im Dauertun, im Daueroptimieren und wundern uns dann, wenn etwas in uns irgendwann nicht mehr mitgeht.

00:16:04: Ich habe selbst lernen müssen, dass meine kreative Phase nicht aus dem ständigen Tun entsteht, sondern nach Phasen, in denen scheinbar nichts passiert.

00:16:15: Phasem?

00:16:17: In denen es still wird!

00:16:19: Aber genau diese Stille auszuhalten.

00:16:22: Während das Ego lautwird und sagt Du musst doch etwas tun, du musst produktiv sein.

00:16:28: Das ist der eigentliche innere Kampf.

00:16:33: Vielleicht sind genau solche Zeiten, wie Sigrid's Krankheit eine Form dieser Brache oder auch ein ruhiger Sonntagabend an dem nichts geplantes – nicht als Störung sondern als notwendige Unterbrechung im System, Ich möchte dir heute ein Werkzeug mitgeben, das mir geholfen hat meinen Ideenunkraut besser zu verstehen und zu ordnen.

00:17:18: Ich nenne es die drei Monate Besiedlung Immer dann wenn du etwas Neues gelernt hast durch einen Buch dass dich wirklich bewegt hat eine Ausbildung Ein Kurs Eine neue Technik.

00:17:35: Dann setzt ihr eine einfache innere Regel Gib diesem Samen Raum Drei Monate lang.

00:17:42: Drei Monate, in denen nichts Neues in dieses Feld kommt.

00:17:46: Stattdessen Anwendung Wenn Du etwas Neues gelernt hast sei es im Qigong In Deiner Arbeit oder in einem anderen Bereich Deines Lebens Dann Bleibe drei Monate bei dieser einen Sache Bevor du wieder weiter gehst.

00:18:04: Wenn Du ein Werkzeug neu in dein Leben holst dann gib ihm Zeit wirklich Teil deiner Hand zu werden.

00:18:11: In dieser Zeit wird etwas passieren, dass viele kennen.

00:18:15: Das Kribbeln!

00:18:17: Diese Unruhe die sagt da draußen gibt es noch etwas Besseres.

00:18:24: und genau dann kannst du innerlich antworten.

00:18:28: Ich bin gerade in der Reifephase ich bin beim Umsetzen.

00:18:32: Komm später wieder.

00:18:34: Mit der Zeit wirst Du merken.

00:18:36: Viele dieser schnellen Impulse verlieren ihre Kraft wenn man ihnen nicht sofort folgt.

00:18:42: Und das was bleibt ist das, was Substanz hat.

00:18:47: Etwas, dass wirklich getragen wird vom eigenen Erleben.

00:18:51: und genau darin liegt eine andere Form von Reichtum nicht mehr sammeln sondern das Gesammelte wirklich nutzen.

00:19:14: Stell dir vor du hättest über Jahre ein wunderschönes Haus gebaut.

00:19:19: Du hast jeden Stein selbst gesetzt die Wände gestrichen den Garten bepflanzt Du hast alle Werkzeuge im Schuppen Aber du hast noch nie wirklich darin gewohnt.

00:19:33: Du hast noch nicht an einem Sonntagabend in deinem Sessel gesessen und einfach zugesehen, wie das Licht der Kerze an den Wänden tanzt!

00:19:42: Du warst so beschäftigt mit dem nächsten Ausbau dass du vergessen hast einzuziehen?

00:19:52: Vielleicht ist genau das der Punkt.

00:19:55: Ware Spiritualität bedeutet nicht immer weiterzubauen sondern endlich einzuziehen.

00:20:03: Bewohne deine Erfahrung, bewohne deinen Körper, bewahne dein Leben.

00:20:10: Sei nicht länger nur der Bauarbeiter deines Lebens sondern werdet der Mensch, der darin lebt.

00:20:17: Das Werkzeug in deinem Kasten wird erst dann zu deiner Kraft wenn es aus Ruhe geführt wird und nicht aus der Suche.

00:20:30: Vielleicht kannst du dir genau jetzt einen kleinen Moment nehmen.

00:20:36: Nimm einen Schluck aus deiner Tasse.

00:20:39: Spür, wie sich der Tee in dir ausbreitet!

00:20:44: Er muss nicht mehr werden – er ist einfach da.

00:20:48: Wärme, Präsenz, Leben….

00:20:52: Das is die Ernte.

00:20:54: Das es der Frieden der Erde.

00:21:11: Wir kehren nun langsam zurück aus unseren Gedanken über Die Ernte weg von den brachliegenden Feldern und zurück in unser Hier-und Jetzt.

00:21:22: Ich möchte dich mit einer Frage in die kommende Woche entlassen.

00:21:27: Wo, in deinem Leben hast du schon geerntet aber vergessen, die Frucht wirklich zu nutzen?

00:21:35: Welche Schätze liegen vielleicht noch in deinm Keller, die darauf warten ans Licht geholt zu werden?

00:21:43: Vielleicht ist genau dieser Abend kein Moment für etwas Neues sondern für etwas Altes das endlich verstanden werden will!

00:21:55: Geh in die Stille Mit etwas in dir, das bleibt.

00:22:01: Danke!

00:22:02: Dass du heute mit mir über die vergessene Ernte nachgedacht hast und danke an Sigrid für diesen stillen ehrlichen Impuls aus ihrem Krankenzimmer.

00:22:13: Vielleicht spürst du jetzt etwas in Dir?

00:22:16: Das leise geworden ist.

00:22:18: eine Einladung morgen nicht sofort weiter zu rennen sondern einen Moment bei dem zu bleiben was bereits da ist.

00:22:28: Deine Erde ist fruchtbar genug.

00:22:31: Du musst nicht mehr sehen, du darfst beginnen die Früchte zu schmecken!

00:22:37: Wie süß ist deine Ruhe an diesem Abend?

00:22:43: In der nächsten Folge gehen wir weiter, weiter zu den alten Meistern und die Ruhe der Ernte nehmen wir mit.

00:22:54: Chigong und eine Tasse Tee Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität die Kunst zu kämpfen.

00:23:06: Ich bin Andreas, bis zur nächsten Tasse Tee.

00:23:10: Bleibt bei dir?

00:23:12: Lass wirken was gewachsen ist und vertraut deiner Natur!

00:23:32: Wenn dir diese Episode gefallen hat abonniere den Podcast damit du keine Tasse t mehr verpasst.

00:23:39: solltest du Anregungen oder Ideen oder Fragen haben schreibe mir gern.

00:23:46: Infos zum mir, findest du auf meiner Homepage.

00:23:50: Den Link dazu findest Du wie immer in den Shownutzer-Episode.

00:23:55: Ich freue mich auf eure Kommentare!

00:23:59: Von den Füßen steigt die Kraft ganz sacht und rein Durch jeden Nerv In jede Zelle hinein.

00:24:11: Ein imaginärer der sich bewegt Wie ein Fluss der sanft sein Ufer pflegt.

00:24:18: Die Gedanken ziehen wie Wolken fort.

00:24:21: Ich bin ganz hier, an diesem halben Ort und ruf so warm um.

00:24:28: Lett mich ein bei mir zu sein.

00:24:31: Heißer Tee in meiner Ein Ankerin Chigong und eine Tasse Tee.

00:24:40: Der Morgen malt ein zartes Licht Im Atemzug.

00:24:45: da spür ich mehr Als Worte es beschreiben können.

00:24:48: Hier die Seele lausch der Körper leigt Der innere Kompass neu geeicht.

00:24:56: Kein Zwang nur ein sanftes Fließen Die Harmonien im Sprießen.

00:25:02: Der Tee erzählt Geschichten, alt und weiß.

00:25:06: Das G-Umhüllt mich gibt mir neues Preis.

00:25:09: Ein Moment der Klarheit.

00:25:10: Tief und warm macht nicht bereit Für all das was ist und war.

00:25:20: Das Jahr morgen malt ein zartes Licht Im Atemzug.

00:25:27: es beschreiben könnten Die Seele lauscht.

00:25:35: Erzigo eine Tasse Tee.

00:25:39: So fängt jeder Tag an den ich sehe.

00:25:42: In Stille finde ich meinen Weg Im Rhythmus der das Leben trägt.