Qigong und eine Tasse Tee

Transkript

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00:00:13: Hallo, es ist wieder Zeit für Chigong und eine Tasse T. Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen!

00:00:39: Schön dass du auch heute wieder deinen Platz an unserem Tisch gefunden hast.

00:00:43: In unserer letzten Begegnung sind wir als Schmetterlinge durch die Träume von Shuang-Ci geflattert.

00:00:51: Wir haben gelernt, dass wir die unbewegten Beobachter hinter den flatternen Bildern unseres Geistes sind.

00:00:59: Und heute brauchen wir genau diese Klarheit des Beobachts mehr als je.

00:01:07: Denn die Welt um uns herum hat sich radikal verwandelt.

00:01:11: Spürst du es?

00:01:13: Der Boden ist nicht mehr feucht und nachgebend wie im Frühling!

00:01:17: Die Luft riecht nicht mehr nach frischem Regen und zartem Duft von jungen Austrieben.

00:01:24: Wenn du jetzt aus dem Fenster schaust, siehst du das flirrende Licht des Hochsommers – die Sonne steht im Zenit!

00:01:32: Es ist Punkt zwölf Uhr im Rat des Jahres.

00:01:37: Die Natur ist in ihrer maximalen Entfaltung angekommen.

00:01:42: Alles blüht, alles strahlt, alles drängt nach außen….

00:01:47: Es ist die Zeit des Feuers.

00:01:52: Nimm deine Tee-Schale!

00:01:53: Vielleicht hast du heute einen grünen Tee gewählt, einen Drachenbrunnen oder einen frischen Jasmin?

00:02:01: Etwas das dich innerlich kühlt während der Hitze des Tages im Außen zunimmt.

00:02:06: Atme den Duft ein, spüre die Wärme der Schale, die nun eins wird mit der Wärmdeiner Hände.

00:02:13: Wir treten heute ein in das Reich des Südens In die Wandlungsphase Feuer.

00:02:20: Nachdem der grüne Drachen des Holzes uns den Aufbruch geschenkt hat, stehen wir nun in der prallen Mittagssonne des Daseins.

00:02:30: Es ist die Zeit der größten Ausdehnung – das Lachens und der puren nackten Präsenz.

00:02:38: Aber es ist auch die Zeit, in der das Feuer uns verbrennen kann Wenn wir nicht wissen wie wir den Kaiser in seinem Palast bewahren.

00:03:01: In der traditionellen chinesischen Medizin hat jedes Element einen Herrscher und das Feuer regiert über das kostbarste Organ, dass wir besitzen.

00:03:13: Unser Herz.

00:03:19: Wir haben in der Folge neunzehn über Huang Di den gelben Kaiser gesprochen Den Architekten der Zivilisation Aber in deinem Inneren ist ein Herz dieser Kaiser.

00:03:34: Im Chinesischen nennen wir das Herzorgan Ksing.

00:03:38: Aber ksing bedeutet weit mehr als Muskel der Blutpumpt, es bedeutet Herz und Geist zugleich.

00:03:48: Es ist der Sitz des Shen.

00:03:51: Erinnerst du dich noch an die letzte Folge?

00:03:54: Wir sprachen über das Chen Als das reine Bewusstsein Das Licht des Beobachters.

00:04:01: Die alten Schriften sagen, dass Herz ist der Palast in dem das Chen wohnt.

00:04:07: Wenn da das Herz ruhig und leer ist, hat das Schen einen Ort an dem es leuchten kann.

00:04:14: Stell dir diesen Palast in deinem Inneren vor – ein Ort aus Licht und Stille mitten im tosenen Sommer deines Lebens!

00:04:24: Ein wahrer Kaiser herrscht nicht durch harte Befehle unter Drückung oder lautes Geschrei.

00:04:32: Er herrsht durch seine bloße Anwesenheit, durch seine Stille durch seine Lehre.

00:04:39: Das klingt paradox nicht wahr?

00:04:41: Feuer assoziieren wir oft mit Lärm, mit Knistern, mit wilder unkontrollierter Bewegung!

00:04:50: Aber das Feuer in deinem Herzen sollte wie die Flamme einer Kerze sein – hell klar ruhig und absolut aufrecht.

00:05:01: Ein Kaiser, der in seinem brennenden Palast in Panik herum rennt hat seine Macht schon verloren.

00:05:09: Ein Kaiser ,der still auf seinem Thron sitzt während draußen der Sommer tobt ist der wahre Herrscher über die Hitze.

00:05:31: Feuer hat zwei grundverschiedene Qualitäten Es spendet Licht und es produziert Hitze.

00:05:39: Licht erlaubt uns zu sehen Es schenkt uns Klarheit Erkenntnis Mitgefühl Weisheit.

00:05:46: Hitze hingegen brennt.

00:05:49: Sie transformiert zwar Materie, aber sie kann noch alles zu Asche verbrennen wenn sie außer Kontrolle gerät.

00:05:57: In unserer modernen Welt haben wir oft ein Übermaß an Hitze und einen Mangel an Licht.

00:06:03: Wir rennen von Termin zu Termin, wir brennen für unsere Projekte!

00:06:07: Wir sind ständig on Fire bis wir am Ende ausgebrannt sind.

00:06:13: Burnout ist nichts anderes als ein Feuer, das all seinen Brennstoff verzehrt hat weil das kühlende Wasser der Nieren fehlte um es im Zaum zu halten.

00:06:27: In der Kunst zu kämpfen ist das Feuer die gefährlichste und zugleich nützlichste Energie.

00:06:33: Es ist die Explosivität Die unglaubliche Schnelligkeit eines Schlages die plötzlich unvorhersehbare Veränderung der Richtung.

00:06:43: Ein Kämpfer ohne Feuer hat keine Durchschlagkraft.

00:06:46: Er bleibt stumpf, aber ein Kämpfer dessen Herz vor Zorn oder Aufregung so heiß wird verliert den Kampf noch bevor er begonnen hat.

00:06:56: Warum?

00:06:57: Weil die Hitze den Geist des Chen vernebelt!

00:07:01: Er sieht die Lücken des Gegners nicht mehr weil er nur noch seine eigene Glut spürt.

00:07:07: Ein wahrer Meister hat einen kaltes Herz in einem heißen Kampf.

00:07:12: Das bedeutet nicht gefühllos zu sein.

00:07:15: Es bedeutet, dass das Feuer in den Gliedmaßen brennt während der Kaiser im Herzen in absoluter kühler Stülle auf seinem Thron sitzt und beobachtet.

00:07:27: Wie aber finden wir dieses Gleichgewicht?

00:07:31: Wie verhindern wir, daß die zehn Sonnen unseres Alltags unser inneres Land verdauen lassen?

00:07:38: Dazu müssen wir eine uralte Legende anhören, wie wir unseren inneren Fokus zurückgewinnen.

00:08:01: Stell dir eine Zeit vor, in der die Ordnung der Welt aus den Fugen geriet.

00:08:06: Es war eine Zeit lange nach den Urgöttern als der Himmel sich gegen die Erde zu verschwören schien.

00:08:13: In der alten Mythologie gab es nicht nur eine Sonne – es gab zehn.

00:08:18: Sie waren die Söhne des Gotteses Ostens und der Göttin der Sonne.

00:08:23: Normalerweise folgten sie einer strengen kosmischen Ordnung.

00:08:27: Jeden Morgen stieg einer von ihnen im goldenen Sonnenwagen auf, überquerte den Himmel und kehrte abends zur Ruhe zurück.

00:08:35: Während die anderen neun in den kühlen Zweigen des gewaltigen Fusangbaumes am Rande der Welt verharten.

00:08:43: Doch eines Tages im Übermut ihrer unbändigen jugendlichen Kraft beschlossen die zehn Sonnenbrüder alle gleichzeitig aufzusteigen!

00:08:52: Sie wollten alle gleichzeitig leuchten, sie wollten alles und zwar jetzt.

00:09:00: Stell dir nur mal diesen Himmel vor!

00:09:02: Es gab kein Schatten mehr.

00:09:04: Die Hitze war so gewaltig dass die Flüsse zu Dampfen begannen und schließlich ganz versiegten.

00:09:11: Die Ernte auf den Feldern verdorhte in wenigen Stunden zur Schwarzer Asche.

00:09:16: Die Felsen begannen zu schmelzen und die Menschen, die Tiere und die ganze Natur rang nach einem letzten kühlenden Atemzug.

00:09:25: Die Welt war gefangen in einer einzigen genadenlosen Mittagssitze!

00:09:31: Wie oft fühlt sich dein Leben heute genauso an?

00:09:35: Man könnte sagen wir leben in einer Epoche der zehn Sonnen.

00:09:39: Wir haben die Sonne der ständigen Erreichbarkeit – die Sonn des Leistungsdrucks Die Sonne der sozialen Vergleiche, die Sonne unserer eigenen unersättlichen Ambitionen.

00:09:53: All diese Lichter brennen gleichzeitig auf uns nieder und genau wie in der Geschichte in der Legende fühlen wir uns ausgedurrt.

00:10:03: Unsere innere Ruhe unser Jinn verdampft!

00:10:07: Wenn zu viel Feuer da ist gibt es keine Reflexion mehr.

00:10:11: Es gibt nur noch das Nackte über Leben in der Hitze.

00:10:15: Der Kaiser in deinem Herzen ist am Verzweifeln, weil er keine Ruhe mehr findet.

00:10:35: In dieser höchsten Not rief der verzweifelte Kaiser der Erde nach einem Helden.

00:10:41: Er rief nach Houyi.

00:10:43: Houyi war kein gewöhnlicher Krieger – er war der größte Bogenschütze den die Götter je gesehen hatten!

00:10:50: Aber was ihn zum Meister machte, war nicht die schiere Kraft seiner Arme.

00:10:56: Es war seine Fähigkeit, in mitten der totalen Hitze vollkommen kühl zu bleiben.

00:11:02: Er besaß die Kunst der inneren Lehre.

00:11:07: Treten wir einmal einen Schritt zurück und beobachten Howie auf dieser brennenden Erde?

00:11:15: Um ihn herum herrscht Panik!

00:11:16: Der Boden unter seinen Füße reißt auf... ...der Schweiß brennt ihm in den Augen.

00:11:22: aber er steht da wie eine Säule aus Eis In der Kunst zu kämpfen.

00:11:28: Nennen wir das?

00:11:30: Fokus des Herzens.

00:11:34: Er nimmt seinen gewaltigen Bogen ein Geschenk der Götter, er legt den ersten Pfeil auf, er schaut nicht auf die Hitze, er lässt sich nicht von der Zerstörung ablenken – er fixiert die erste Sonne!

00:11:48: Sein Atem geht tief und ruhig bis tief in sein Unterbauch das untere Dantian.

00:11:54: Er bringt das Feuer seines gesamten Geistes in die Spitze seines Pfeils Aber sein Herz bleibt ruhig und leer wie die Stille eines Bergsees.

00:12:07: Dies ist die Spiritualität des Bogenschießens.

00:12:12: In dem Moment, in dem der Schütze Ziel darf es kein Ich mehr geben das Gewinnen will Das Ziel und der Schützen müssen eins werden.

00:12:21: Es gibt keinen Raum mehr für Zweifel.

00:12:24: Es gibt nur noch diesen einen klaren Punkt der Absicht Die spannt den Bogen Die Sehne schneidet fast in seine Finger, doch er spürt es nicht.

00:12:49: Sein ganzer Körper ist eine geladene Feder und dann lässt er los!

00:12:56: Der erste Pfeil trifft – die Sonne explodiert in einem Regen aus goldenen Funken und stürzt als riesiger dreibeinniger Rabe zur Erde.

00:13:05: Sofort wird es ein winziges Stück Kühler.

00:13:08: Die Menschen wagen es wieder zu atmen.

00:13:11: Ho Yee hält nicht inne Er zieht den zweiten Pfeil.

00:13:16: Den dritten, den vierten!

00:13:19: Einer nach dem anderen stürzen die Sonnenbrüder vom Himmel.

00:13:24: Huyi kämpft hier nicht gegen die Natur selbst – er kämpf für das Verlorene Gleichgewicht.

00:13:30: Er vernichtet das Übermaß damit das Wesentliche wiederatmen kann.

00:13:35: Er befreit die Welt von der Thüranei des.

00:13:39: Zuviel In deinem Alltag ist….

00:13:45: Jener Teil deines Bewusstseins, der den Mut hat, nein zu sagen.

00:13:51: Jeder Pfeil, den er abschießt steht für eine bewusste Entscheidung.

00:13:56: Nein diese Information konsumiere ich jetzt nicht!

00:14:00: Nein diesen Termin der mich nur auslaugt, den sage ich ab.

00:14:05: Nein diesen Gedanken der Selbstoptimierung der mich ständig antreibt lasse ich jetzt einfach mal fallen.

00:14:14: »Wir müssen lernen, diese überzähligen Sonnen in unserem Leben abzuschießen, bevor sie unseren Herz schennt zu Asche verbrennen!«.

00:14:24: Hohe hatte bereits neun Sonnen vernichtet.

00:14:28: Er legte den zehnten Pfeil an.

00:14:30: Sein Zorn war groß und er wollte auch die letzte Quelle der Hitze auslöschen.

00:14:35: Doch in diesem Moment hielt ihn eine Stimme auf – halt ein.

00:14:40: Ohne die letzte Sonne wird die Welt im ewigen Eis erstarrn.

00:14:45: Wir brauchen das Feuer, um zu wachsen.

00:14:48: Wir brauchen die Wärme, umzulieben!

00:14:50: Wir brauchen... ...die Transformation.

00:15:06: Hoi senkte seinen Bogen – er verstand die tiefe Lehre des Feuers.

00:15:12: Es geht niemals darum, dass Feuer ganz auslöschen.

00:15:16: Ein Leben ohne Feuer ist ein Leben ohne Leidenschaft, ohne Liebe, ohne die Funken der Inspiration.

00:15:24: wir brauchen die Sonne.

00:15:26: Wir brauchen das Licht, dass uns den Weg weist und die Wärme, die unser Blut fließen lässt.

00:15:35: Spüre den Tee in deinem Mund!

00:15:37: Er ist warm – er belebt dein Herz, aber er verbrennt dich nicht.

00:15:44: Er isst das gezähmte Feuer, er isst Alchimie in einer Schale.

00:15:51: Hoi hat uns gelehrt, daß die Kunst zu kämpfen darin besteht Das zerstörerische Übermaß zu bändigen damit das lebensspinnende Wesentliche leuchten kann.

00:16:06: In deinem Körper ist dein Herz diese eine Sonne!

00:16:11: Wenn wir zu viele Ersatzsonnen in uns brennen lassen, zu viele Sorgen, zu viel künstliche Aufregung – dann wird der Kaiser überlastet.

00:16:21: Das Schen findet keinen Platz mehr um ruhig auf seinem Thron zu sitzen.

00:16:27: Es beginnt zu wandern es wird unruhig Es flieht in den Kopf.

00:16:32: Im Qigong gibt es eine fundamentale Regel.

00:16:36: Xing ho xia xing, das Feuer des Herzens nach unten bringen.

00:16:43: Wir nutzen unseren Geist um die überschüssige Hitze aus dem Kopf und dem Herzen nach unten zu leiten In den Bauch Zu den Nieren.

00:16:52: wir nutzen das Feuer um unsere Wurzeln zu wärmen anstatt unserem Verstand damit zu verbrennen.

00:16:59: Wir bendigen diese Sonnen, damit das Herz wieder kühlen Schatten finden kann und der Kaiser lächelt.

00:17:21: Ho Yee hat den Himmel für uns geklärt!

00:17:24: Aber der Bogen, den er spannte ist mehr als ein Instrument der Legende.

00:17:29: Er ist ein Symbol für deinen eigenen Geist.

00:17:33: In der Philosophie des Chigong und der Kampfkunst sprechen wir von Yi Der Absicht der klaren, ungeteilten Vorstellungskraft.

00:17:46: Das je ist der Pfeil!

00:17:49: Wenn dein Jeef zerstreut ist wenn du versuchst auf zehn Probleme gleichzeitig zu schießen wirst Du kein einziges wirklich lösen.

00:18:00: Du verschwendest deinen Chi.

00:18:02: Dein inneres Feuer verpufft wirkungslos in der Atmosphäre und hinterlässt nur Erschöpfung.

00:18:11: Waremeisterschaft bedeutet den Bogen der Aufmerksamkeit so präzise zu spannen, dass in diesem einen Moment nur noch das Wesentliche existiert.

00:18:22: Aber hier kommt das große Geheimnis des Kaisers!

00:18:27: Damit der Pfeil sein Ziel finden kann muss das Herz leer sein.

00:18:34: Das klingt für uns heute oft seltsam.

00:18:37: Wir glauben wir müssen voller Eifer und voller Leidenschaft sein um etwas zu erreichen.

00:18:43: Aber ein Herz, das zu voll ist.

00:18:46: Voll von Angst zu versagen!

00:18:49: Voll von Hier nach Erfolg!

00:18:51: Voll vom emotionalen Lärm... ...ist wie einen Kaiser der von schreienden Beratern umgeben ist.

00:18:59: Er ist handlungsunfähig.

00:19:01: Die Kunst zu kämpfen lehrt uns im Element Feuer die radikale Präsenz.

00:19:08: Präsent bedeutet nicht dass du brennst wie ein lodernes Inferno.

00:19:13: Präsenz bedeutet, dass du leuchtest wie eine stille unerschütterliche Kerzenflamme.

00:19:20: In der Hitze eines Konflikts im Stress eines harten Arbeitsalltages ist dein Ziel den Kühlpunkt im Zentrum des Feuers zu finden.

00:19:32: Hohe hat nicht aus Wut geschossen!

00:19:36: Er hat aus absoluter fast schon heiliger Klarheit geschossen.

00:19:41: Er war der Beobachter, der handelte.

00:19:44: Er war der Kaiser, der Ordnungsschuf.

00:20:02: Wir müssen noch über die Emotionen des Feuers sprechen – Die Freude.

00:20:07: In der traditionellen chinesischen Medizin sagen wir dass die Freude das Herz öffnet.

00:20:13: Das ist ein wunderbares Geschenk.

00:20:16: Ein Mensch ohne Freude ist wie einen Sommer ohne Licht.

00:20:19: Aber das Feuer kennt eine dunkle Seite der Freude Das Übermaß.

00:20:25: Es gibt eine Art von Freude, die uns nicht nähert sondern langsam aussaugt.

00:20:30: Eine schrille nervöse Aufregung ein ständiges Suchen nach dem nächsten Kick, Nach der nächsten Sensation oder Anerkennung.

00:20:40: Wenn das Feuer des Herzen zu wild flackert nennen wir in der chinesischen Medizin Herzfeuer.

00:20:47: es führt dazu dass das Chen dein Bewusstsein kein Schlafplatz mehr findet.

00:20:55: Die Gedanken rasen, man wird hitzig im Gemüt.

00:20:58: Man wird rastlos und am Ende steht der Burnout!

00:21:03: Das Feuer hat das Wasser aufgezehrt.

00:21:09: Spüre die Temperatur deines Tees – er ist warm, er belebt dein Herz.

00:21:15: Er ist ein verbündeter deines gesunden Feuers.

00:21:19: Die Heilung für zu viel Hitze im Herzen ist das Wasser.

00:21:24: Im Körper ist es die Energie der Nieren.

00:21:28: Im Leben ist es die Stille, dass nichts tun.

00:21:32: Der bewusste Rückzug in die Kühle der Beobachtung Wir brauchen das Feuer um zu transformieren.

00:21:40: Ohne Feuer können wir den Tee nicht kochen!

00:21:43: Wir können keine Nahrung verdauen!

00:21:46: Wir kann keine Inspiration empfangen.

00:21:49: Aber wir müssen das Feuer nach unten leiten.

00:21:54: Stell dir vor du nimmst die Hitze aus deinem Kopf aus deinem rasenden Denken und führst sie sanft hinunter in deine Mitte, in deinen Bauch.

00:22:07: Nutze das Feuer des Herzens um Dein Fundament zu wärmen anstatt Deinen Verstand zu vernebeln.

00:22:14: werde zum Hüter deiner inneren Flamme und nicht zu ihrem Sklaven.

00:22:20: Hohe hat uns gezeigt wie man Das Übermaß bändigt damit das Leben gedeihen kann.

00:22:43: Wir kehren nun langsam zurück aus der brennenden Welt des Huey.

00:22:49: Die neuen überflüssigen Sonnen sind verschwunden und die eine, wahre Sonne steht sanft und wärmend über unserem inneren Garten!

00:22:59: Ich möchte Dich mit einem Bild entlassen, das Du in Deine Woche mitnehmen kannst.

00:23:07: Stell Dir Dein Herz als einen kühlen lichten Thronsaal vor.

00:23:12: Dein Shen Dein wahres Selbst sitzt dort völlig entspannt.

00:23:18: Es schaut dem bunten Treiben der Welt zu, wie Hohe die Sonnen am Himmel beobachtet.

00:23:25: Es weiß ich muss nicht auf alles reagieren!

00:23:30: Ich muss nicht jedes Feuer füttern das mir hingehalten wird.

00:23:34: Wenn du heute merkst dass die Hitze des Alltags in dir aufsteigt halte kurz inne nimm einen Schluck Tee.

00:23:44: Spür die Wärme im Bauch und die Kühle im Herzen.

00:23:48: Sei der Bogenschütze deiner eigenen Aufmerksamkeit!

00:23:55: Danke, dass du heute mit mir durch das Reich des Feuers gereist bist – vom Palast des Herzens bis zum Bogen des Huyi.

00:24:06: Vielleicht spürst Du jetzt etwas in Dir?

00:24:09: Das Leise ruft.

00:24:11: Vielleicht eine Einladung, die zehn Sonnen in Deinem Leben einmal kritisch zu prüfen… das Übermaß an Hitze abzustreifen oder einfach mal wieder tief durchzuatmen und die Stillefreude deines reinen Seins zu genießen.

00:24:29: Was auch immer!

00:24:30: Hör auf deine innere Stimme, wenn sie sich meldet und dich erinnert.

00:24:36: Dein Herz ist kein Motor der ständig auf Hochtouren laufen muss.

00:24:41: Es ist ein Raum der Stille in dem das Licht der Weisheit brennt.

00:24:46: Wie viel Licht Und wie viel Hitze lässt du heute in dein Leben?

00:24:52: Nimm dir einen Moment Zeit.

00:24:54: Nur für dich, um diese Frage zu beantworten!

00:25:00: Ich bin Andreas.

00:25:01: Bis zum nächsten Tasse Tee bleib bei Dir, pflege Dein Feuer und vertraue Deiner Natur.

00:25:11: Bis es wieder heißt Chi Gong und eine Tasse tee Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität die Kunst zu kämpfen.

00:25:23: Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere den Podcast damit du keine Tasse Theme verpasst oder empfehle mich an Freunde, die vielleicht auch Interesse an diesen Geschichten haben.

00:25:40: Infos zu mir findest Du auf meiner Homepage.

00:25:43: Den Link findest du wie immer in den Shownotes der Episode Achja und vielleicht hast Du ja Lust Mir mal mitzuteilen, wo dein Feuer brennt oder welches deine neuen Sonnen sind.

00:26:00: Bis bald!

00:26:29: So warm und lädt mich ein, bei mir zu sein.

00:26:34: Heiser Tee in meiner Ein Anker in die Cheekung Und eine Tasse Tee.

00:26:43: Der Morgen malt ein zartes Licht Im Atemzug.

00:26:48: Da spür' ich mehr Als Worte es beschreiben könnten.

00:26:51: hier Die Seele lauscht der Körper leicht Der innere Kompass neu geeicht.

00:26:59: Kein Zwang Nur ein sanftes Fließen Die Harmonien im Innern.

00:27:05: Der Tee erzählt Geschichten, alt und weiß.

00:27:09: Das G-Umhüllt mich gibt mir neues Preis.

00:27:12: Ein Moment der Klarheit, tief und warm macht nicht bereit für all das was ist und war.

00:27:22: Das Jahr morgen macht ein zartes Licht Im Atemzug, Morte es beschreiben könnten.

00:27:32: Die Seele lauscht Ihr Chico und deine Tasse Tee So fängt jeder Tag an den ich sehe.

00:27:45: In Stille finde ich meinen Weg Im Rhythmus der das Leben trägt.