Qigong und eine Tasse Tee

Transkript

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00:00:13: Hallo, es ist wieder Zeit für Chigong und eine Tasse T. Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen.

00:00:39: Es ist ein besonderer Tag an dem wir uns heute treffen.

00:00:43: Nimm dir einen Moment Zeit Richte dich auf deinem Platz ein und atme einmal ganz tief durch.

00:00:50: Spürst du, wie die Luft heute eine neue Qualität hat?

00:00:55: Sie ist nicht mehr so schwer als in den Geschichten der Urgötter.

00:00:59: Sie ist geladen mit einer fast elektrisierenden Frische.

00:01:05: Vielleicht hast Du heute einen leichten grünen Tee gewählt.

00:01:09: Einen jungen Jasmintee oder einen frischen Milky Oolong.

00:01:15: Ein Tee, der nach dem ersten Regen oder trockenem Boden duftet nach jungem Gras oder dem unbändigen Willen des Lebens riecht.

00:01:29: Hinter uns liegen die monumentalen Geschichten von Shen Yong, Fuxi und Nüwa und Huang Di, dem gelben Kaiser.

00:01:39: Wir haben das Fundament der Welt und der Medizin verstanden Doch heute schlagen wir ein neues lebendiges Kapitel auf!

00:01:47: Wir beginnen unsere Reise durch die fünf Wandlungsphasen.

00:01:51: In der westlichen Welt nennen wir sie oft die fünf Elemente.

00:01:56: Aber das Wort Wandlung trifft es viel besser, denn nichts im Universum ist starr – alles ist in Bewegung!

00:02:04: Alles fließt von einer Qualität in die nächste und das Ganze wie ein ewiger Tanz des Lebens.

00:02:16: Beginnen wir dort wo alles beginnt beim Holz.

00:02:21: Im Rat des Jahres ist das Holz der Frühling.

00:02:25: Es ist jene unglaubliche Kraft, die einen einzigen winzigen Sam dazu bringt, die harte Erdkrust oder sogar den Asphalt der Straße zu durchbrechen!

00:02:37: Es ist der pure Wille zum Wachstum – die unbändige Energie des Werdens.

00:02:44: In der chinesischen Mythologie nennen wir diese Kraft den grünen Drachen.

00:02:50: Er ist kraftvoll, er ist nach oben gerichtet.

00:02:53: Er will Raum einnehmen und die Welt mit seinem Grün überziehen!

00:02:58: Aber das Holz ist weit mehr als nur physisches Wachstum.

00:03:03: Es is die Geburtsstunde deiner Visionen Deiner Intuition und deiner Träume.

00:03:09: Um diese Kraft in dir wirklich zu verstehen müssen wir heute eine Ebene tiefer gehen.

00:03:15: Wir müssen uns fragen Wer ist eigentlich der da in dir wachsen will?

00:03:20: Wer ist der geheime Architekt deiner Zukunft?

00:03:37: In deinem Körper hat das Holzelement ein Zuhause gefunden.

00:03:41: Die Leber!

00:03:42: In den alten staubigen Schriften der traditionellen chinesischen Medizin wird die Leber nicht einfach als einen Filterorgan beschrieben, sie wird eher furchtsvoll als der General bezeichnet.

00:03:56: Warum ein General?

00:04:00: Weil ein guter General weit blicken muss.

00:04:03: Er braucht Visionen.

00:04:05: Er entwirft die Strategien, er hat den großen Überblick über das Schlachtfeld des Lebens.

00:04:12: Er weiß genau wo die Reise hingehen soll und wie wir dorthin kommen.

00:04:17: Ohne ein starkes Holzelement in uns wären wir orientierungslos!

00:04:22: Wir hätten keine Ziele kein Plan für den nächsten Tag und keine Richtung für unsere Seele.

00:04:29: Ein Mensch mit einer schwachen Leberenergie ist wie ein Schiff ohne Kompass im Nebel.

00:04:34: Doch dieser General ist kein einsamer Technokrat!

00:04:38: Er hat einen geheimen, mystischen Berater an seiner Seite.

00:04:42: Einen Seelenanteil Den wir in der Taoistischen Philosophie das Hun nennen Die Wandersäle.

00:04:52: Stell dir das Hun als einen unermüdlichen Künstler vor Der in der Dunkelheit deiner Leber wohnt.

00:05:00: Während der General die Strategien für den Tag entwirft, ist das Hund derjenige, der die Farben mischt.

00:05:08: Das Hunn ist jener Teil deines Geistes, der keine festen Grenzen kennt!

00:05:14: Es ist nicht an deinen Körper gebunden – in der Nacht wenn du schläfst und dein physischer Leib schwer im Bett liegt erhebt sich dein Hunnen.

00:05:24: Es geht auf Reisen durch Raum & Zeit.

00:05:28: Es webt deine Träume aus dem Stoff des Universums.

00:05:33: Das Hund schenkt dir die Inspiration, Die Fantasie und jene plötzlichen Geistesplitze, die wir Intuition nennen.

00:05:43: Ohne das Hund wären wir bloß biologische Maschinen.

00:05:47: Wir würden nur funktionieren Essen Arbeiten Schlafen Aber wir hätten keinen Funken Sehnsucht!

00:05:56: Wir hätten kein Verlangen nach dem Sternenhimmel.

00:06:00: Das Holzelement ist die Brücke zwischen der harten Realität deiner täglichen Planung und der grenzenlosen magischen Welt deiner Träume.

00:06:11: Doch genau hier liegt das Paradoxon des Holzes verborgen – ein General, der sich zu sehr in seine eigene Kriegsszenarien verbeißt verliert den Kontakt zur Menschlichkeit!

00:06:24: Und ein Träumer, der vergisst dass er träumt wird zum Gefangenen seiner eigenen Trugbilder….

00:06:32: Um diesen schmalen Grad zwischen Vision und Illusion zu verstehen, müssen wir einen Mann besuchen der die Grenzen der Identität wie kein anderer gesprengt hat.

00:06:44: Den Weisen Shuang-Zi Im Garten von Shuang Zih.

00:07:05: Stell dir vor Es ist ein warmer Nachmittag vor über zweitausend Jahren.

00:07:12: Wir befinden uns in einem verwilderten Garten im alten China.

00:07:16: Die Luft ist erfüllt vom Duft junger Blätter, das ist das frische Holz des Frühlings, das in den Zweigen pulsiert.

00:07:26: Dort unter einem alten knorring Maulbärbaum liegt ein Mann im hohen Gras.

00:07:33: Es ist der Weise Zhuangxi.

00:07:36: Er ist bekannt dafür dass er die Welt lieber belächelt als sie zu belehren.

00:07:41: Er schließt die Augen lauscht dem Rauchen der Blätter und gleitet sanft in den Schlaf.

00:07:48: In diesem Moment geschieht erst Wunder, sein Hund, seine Wandersäle löst sich von seinem Körper – in seinem Traum geschieht etwas Erstaunliches!

00:07:59: Er ist kein alter Mann mehr, er is ein Schmetterling.

00:08:05: Spüre einmal in diese Verwandlung hinein.

00:08:10: Er fühlt die Unglaubliche fast schmerzhafte Leichtigkeit seiner Flügel….

00:08:16: …er hat keine Arme, keine Beine….

00:08:19: Keine Identität als Mensch.

00:08:22: Er hat keine philosophischen Sorgen, keine Verpflichtung gegenüber einem Kaiser – kein Ego!

00:08:29: Das nach Anerkennung dürstet.

00:08:32: Er ist einfach nur dieser winzige Punkt aus Farbe und Licht.

00:08:37: Er flattert von Blüte zu Blüten, kostet den süßen Nektar und wiegt sich im Wind.

00:08:44: In diesem Moment ist er absolut überzeugt.

00:08:49: Das ist die einzige Realität.

00:08:51: Er isst ein Schmetterling!

00:08:53: Es gibt keinen Chuang-Ci, der irgendwo unter einem Baum schläft... es gibt nur das Fliegen.

00:09:02: Es isst die vollkommene Freiheit des Geistes.

00:09:06: Es ißt das Holzelement in seiner reinsten Form, absolute Flexibilität keine Grenzen.

00:09:14: Nur reines Sein im Fluss der Natur und wie jede Wandlung hat auch diese einen Wendepunkt.

00:09:24: Zhuangxi schreckt auf!

00:09:26: Vielleicht war es ein Vogel, der in der Nähe landete?

00:09:30: Er öffnet die Augen und schlagartig ist diese Leichtigkeit weg – er spürt wieder die Schwere seiner alten Glieder.

00:09:39: Er fühlt den harten unebenen Boden unter seinem Rücken.

00:09:43: Die Freiheit des Himmels ist der Enge seines Körpers gewichen.

00:09:48: Er isst wieder der Philosoph Zhuangzi Doch anstatt einfach aufzustehen und weiterzumachen, bleibt er liegen.

00:09:57: Er start in das tanzende Blätterwerk über sich und stellt die Frage, die die Welt für immer verändert hat.

00:10:07: Gerade eben war ich ein Schmetterling und wusste nichts von Zhuangxi.

00:10:13: Nun bin ich wach und weiß nichts mehr vom Schmetterming.

00:10:17: Wer aber bin ich wirklich?

00:10:20: Bin ich der Mensch Zhuang Xi Der gerade geträumt hat, ein Schmetterling zu sein?

00:10:25: oder bin ich in Wahrheit ein Schmetterling?

00:10:28: Der gerade träumt er sei ein Mensch namens Zhuangxi.

00:10:46: In der Kunst zu kämpfen ist das Holz die reinste Energie der Bewegung!

00:10:52: Der Grüne Trachen ist keine Statue, die fest steht.

00:10:57: Er isst eine wirbelnde Kraft aus Flexibilität und explosiver Ausdehnung.

00:11:03: Und wenn wir Qigong üben Suchen wir genau diese Qualität.

00:11:10: Stell dir einmal zwei Bäume im Sturm vor!

00:11:13: Da ist die mächtige Eiche stolz, hart und unnachgiebig.

00:11:18: Sie stämmt sich mit aller Kraft gegen den Orkan Und da ist die Weide oder der Bambus.

00:11:25: Sie sind weich.

00:11:26: sie biegen sich bis zum Boden.

00:11:28: sie geben dem Wind nach.

00:11:31: Wenn der Sturm darüber ist liegt die stolze Eiche oft entwurzelt oder zerbrochen am Boden, der Bambus oder die Weide aber schwingen einfach wieder in ihre Mitte zurück.

00:11:46: Das ist die Lektion von Zhuangxi für den Kämpfer und für deinen Leben.

00:11:52: Starheit ist der Vorbote des Todes.

00:11:55: Pieksamkeit ist das Merkmal des Lebens!

00:11:59: Ein Kämpfeer, der nur einen Plan hat Der nur Stur nach vorne drängt, wie der General auf einem alten Schlachtroß ist leicht auszurechnen.

00:12:09: Er wird am ersten Mauer zerschellen.

00:12:14: Waremasterschaft im Holz bedeutet eine klare Vision zu haben – wie der general!

00:12:21: Aber bereit zu sein diese Vision in jedem Augenblick zu opfern wenn die Realität sich ändert… Wie der Schmetterlinge.

00:12:30: Wir nennen das im Qigong elastische Kraft.

00:12:34: Du bist verwurzelt?

00:12:36: Ja, aber deine Zweige tanzen im Wind der Veränderung!

00:12:55: Doch was passiert wenn diese wunderbare Holzenergie nicht fließen kann, wenn der grüne Drachen in einen zu engen Käfig gesperrt

00:13:04: wird?!

00:13:06: In der traditionellen chinesischen Medizin begegnen wir hier dem häufigsten Krankheitsmuster unserer Zeit der Leber-Chi-Stagnation.

00:13:17: Wenn wir unsere Visionen unterdrücken, wenn wir uns jahrelang in Jobs oder Beziehungen pressen lassen die nicht unserer Natur entsprechen dann verwandelt sich die schöpferische Kraft des Holzes in eine dunkle zerstörerliche Hitze.

00:13:36: Die Emotion des Holzus ist eigentlich Wachstum doch wenn Wachstrom verhindert wird entsteht Zorn.

00:13:45: Zorn ist nichts anderes als blockiertes G. Das verzweifelt nach einem Ventil sucht, der General in dir wird zum Tyrannen.

00:13:55: Er fängt an seine Berater anzuschreien er wird ungeduldig er schlägt blind um sich.

00:14:01: das spürst du körperlich.

00:14:04: deine Schultern ziehen sich hoch zu den Ohren dein Kiefer verspannt sich denn Atem wird kurz und flach.

00:14:12: Du versuchst den Asphalt, deines Lebens mit dem Kopf zu durchbrechen.

00:14:16: Anstatt die Weicherheit eines jungen Triebes zu nutzen der einfach um das Hindernis herumwächst.

00:14:23: Ware Aufklärung im Holzelement bedeutet zu erkennen.

00:14:27: wer ist dieser General in mir der gerade so wütend isst?

00:14:33: Bin ich der Zorn oder ist es nur ein Sturm in einem Traum?

00:14:40: Freiheit des Schmetterlings liegt darin, den Griff zu lockern.

00:14:45: Wenn du merkst dass du star wirst dann erinnere dich an Zhuangxi.

00:14:49: Erlaube deinem Hund den Blickwinkel zu wechseln.

00:15:07: Lassen zurückkehren zur heilenden Kraft des Holzes.

00:15:11: Deinen Hund deine Wandersäle ist kein Luxus.

00:15:14: gut Sie ist eine lebensnotwendige Funktion deines Geistes.

00:15:19: sie braucht Nahrung so wie dein Körper Brot braucht.

00:15:23: Das Hund ernährt sich von Schönheit, von Kunst.

00:15:28: Von der Weite der Natur und vor allem von Träumen.

00:15:34: In unserer modernen Welt haben wir das Träum oft verlernt.

00:15:38: Wir halten es für Zeitverschwendung!

00:15:41: Wir wollen effizient sein, wir wollen produktiv sein.

00:15:45: Wir zwingen uns nur noch als General zu fungieren Der Listen abarbeitet.

00:15:52: Doch ein Leben ohne Träume ist ein Holz, das austrocknet.

00:15:58: Es wird spröde und verliert seinen Glanz.

00:16:02: Nimm dir heute die Zeit deinem inneren Schmetterling beim Fliegen zuzusehen!

00:16:07: Was sind deine wirklichen Visionen?

00:16:10: Was würdest du tun wenn du keine Angst vor dem Urteil der Welt hättest?

00:16:15: Das Hund isst deinen innerer Kompass, der dir zeigt wo dein wahres Wachstumspotenzial liegt.

00:16:23: Wenn du dein Hund näherst, entspannt sich deine Leber.

00:16:27: Der General kann sein Schwert sinken lassen und anfangen zu lächeln.

00:16:34: Spüre den Tee in deinem Körper.

00:16:37: Er weitet deinen Brustkorb.

00:16:39: er löst die Spannung in deinen Flanken Genau dort wo die Meridianer der Leber- und der Gallenblase verlaufen.

00:16:48: Es gibt deinen Geist den Raum Denn er braucht um über den Tellerrand des Alltags hinauszublicken.

00:17:09: Wir müssen nun einen der wichtigsten Unterscheidungen der gesamten Daulistischen Psychologie treffen.

00:17:17: Das Verhältnis zwischen Chen, dem Geist im Herzen und dem Hund – der Seele in deiner Leber.

00:17:26: Stell dir vor du sitzt in einem alten dunklen Kinosaal!

00:17:32: Das Hund ist der Film, der auf der großen Leinwand abläuft.

00:17:36: Es sind die bunten Bilder deines Lebens, deine Träume Deine leidenschaftlichen Visionen, aber auch deine Ängste und deine Wutausbrüche.

00:17:46: Es ist der Schmetterlinge, der durch den Garten fliegt... ...und es ist der Philosoph, der verzweifelt nach Antworten sucht!

00:17:55: Das Hund ist das Drama und die Komödie deiner Existenz.

00:18:02: Das Shen-Aber jenes Licht von dem wir schon in den letzten Folgensprachen ist die Lampe im Projektorraum.

00:18:10: Ohne das Licht des Schen gebe es keine Bilder auf der Leinwand.

00:18:14: Das Schen ist das reine, ungetrübte Bewusstsein!

00:18:19: Es ist der Beobachter, der absolut still bleibt egal ob auf der leinwand gerade eine Welt untergeht oder ein Schmetterling geboren wird.

00:18:29: Die Tragödie unseres modernen Lebens ist dass wir den Projektorraum vergessen haben.

00:18:36: Wir starren so gebannt auf die Leinwand, dass wir glauben, wir seien die Person im Film.

00:18:43: Wenn der Schmetterling im Film stirbt, sterben wir vor Angst!

00:18:47: Wenn der General im Film verliert, fühlen wir uns wertlos.

00:18:53: Das Holzelement fordert dich auf?

00:18:56: Werdet zum Regisseur.

00:18:58: Lass dein Hund wandern!

00:19:00: Lass den Film laufen!

00:19:02: Genieß' die Farben!

00:19:04: Aber verlieren niemals die Verbindung zur Stille im Projektorraum.

00:19:09: Verliern niemals dein Tschön!

00:19:11: In der Kunst zu kämpfen, ist das dein größtes Geheimnis.

00:19:16: Im Außen beweglich und engagiert zu sein wie im Film aber in inneren unbewegt wiederes Licht.

00:19:39: Das Holz ist die Wandlungsphase des absoluten Neubeginns.

00:19:46: Es ist nicht nur der Frühling im Jahr, es ist auch der Morgen an deinem Tag.

00:19:51: In der chinesischen Kosmologie ist das Holz jener magische Moment in dem die Energie aus den tiefen stillen Wasser der Nacht aus dem Reich der Träume und der Regeneration nach oben drängt in das Licht der Welt.

00:20:08: Wie überschreitest du diese Schwelle jeden Morgen?

00:20:12: In unserer Zeit haben wir verlernt dem Holzelement seinen Raum zu lassen.

00:20:17: Wir springen aus dem Bett das Handy bereits in der Hand und lassen den General in uns sofort die Befehle für den Tag bellen.

00:20:25: To dies erledige das, sei schneller, sei effizienter!

00:20:30: Wir peitschen unseren grünen Drachen aus noch bevor er seine Augen richtig geöffnet hat.

00:20:36: Doch das Holz lehrt uns eine andere Qualität Die Frische der Möglichkeit.

00:20:43: Ein junger Trieb im Frühling weiß noch nicht, ob er ein gewaltiger Ast oder eine zarte Blüte wird.

00:20:49: Er ist reine Potenz!

00:20:52: Wenn du deinen Morgen beginnst ohne sofort in deine festgefahrene Rolle zu schlüpfen – ohne sofort wieder der besorgte Vater die gestresste Chefin oder der müde Angestellte zu sein – dann erlaubst du deinem Hund die Farben des Tages selbst zu

00:21:08: wählen.".

00:21:10: Im Qigong kannst du diesen Holzmoment in jeder Bewegung spüren.

00:21:14: Es ist jener winzige Bruchteil einer Sekunde, bevor die Bewegung beginnt!

00:21:19: Die Spannung der Sehne Der erste Funke der Absicht.

00:21:24: Wenn dieser erste Funkel aus der Stille kommt und nicht aus dem Zwang dann hat deine Bewegung und dein ganzer Tag eine vollkommen andere Qualität.

00:21:35: Du bewegst dich nicht gegen den Widerstand der Welt Du entfaltest dich in sie hinein.

00:21:55: Wir müssen noch einmal über die Starheit sprechen, denn sie ist der einzige Feind des Holzes.

00:22:01: Es gibt eine weitere Geschichte von Zhuangzi, die uns zeigt was wahre Stärke im Leben bedeutet.

00:22:09: Sie erzählt uns von einem Zimmermann, der an einen gewaltigen alten Baum vorbeikommt.

00:22:16: Der Baum ist knorrig seine Äste sind verdreht und krumm.

00:22:21: Der Zimmermann schaut ihn verächtlich an und sagt Dieser Baum ist nutzlos.

00:22:26: Sein Holz ist zu verdreht für Bretter, sein Stamm zu schwach für Säulen – man kann nichts aus ihm bauen!

00:22:34: Schungsi aber lächelte und sagt «Genau deshalb ist dieser Baum so alt geworden».

00:22:39: Weil er für die Zwecke der Menschen nutzlose war hat ihn niemand gefällt.

00:22:44: Er durfte wachsen wie es seiner Natur entsprach.

00:22:47: Er hat sich dem Wind angepasst.

00:22:49: Er hatte sich um den Felsen herum gebogen.

00:22:52: Seine Krummheit?

00:22:54: ist sein Schutz.

00:22:57: In der Kunst zu kämpfen und in deiner Chigong-Praxis, ist das deine wichtigste Lektion für den Alltag!

00:23:04: Du musst nicht immer gerade sein – du musst dich immer perfekt in die Schublade passen, die andere für Dich gezimmert haben.

00:23:12: Waremeisterschaft im Holz bedeutet, die Flexibilität Deiner Wurzeln zu kennen.

00:23:17: Du brauchst eine feste Verankerung in Deiner Wahrheit, Deiner Erde Aber deine Äste dürfen tanzen.

00:23:26: Ein Geist, der wie ein Xuanzi-Baum flexibel ist lässt den Stress der Welt einfach an sich vorbeiziehen.

00:23:35: Er bricht nicht weil er nicht versucht unnachgiebig zu sein.

00:23:53: Wir kehren nun langsam zurück aus dem Garten des Xuanzis und vom Reich der Leberenergie.

00:24:00: wir haben heute das erste große Tor der fünf Wandlungsphasen durchschritten Das Tor des Holzes.

00:24:07: Ich möchte dich mit einer kleinen Übung für deine Woche entlassen.

00:24:12: Wann immer du in den nächsten Tagen merkst, dass du starb wirst – sei es in einer Diskussion im Stau oder in deinen eigenen Sorgen!

00:24:23: Halte für einen winzigen Moment inne, atme tief an deine Flanken dorthin wo deine Leberenergie wohnt und stell dir die Frage des Beobachters.

00:24:36: Bin ich der Mensch, der gerade glaubt?

00:24:39: Dieses Problem sei die einzige Realität?

00:24:44: Oder bin ich der Schmetterling, der gerade nur davon träumt.

00:24:49: Danke dass du heute mit mir den Zyklus der Wandlungsphasen begonnen hast – vom Erwachen des grünen Drachen bis zur grenzenlosen Freiheit des Schmetternlings!

00:25:01: Vielleicht spürst Du jetzt etwas in Dir das leise Ruf vielleicht eine Einladung Deinen Vision wieder mehr Raum zu geben deinen inneren General öfter mal in den Urlaub zu schicken oder einfach die unglaubliche Leichtigkeit deines Atems zu genießen.

00:25:20: Was auch immer!

00:25:22: Hör auf deine innere Stimme, wenn sie sich meldet und dich erinnert.

00:25:27: Dein Wachstum ist kein Kampf gegen die Welt.

00:25:31: Es ist das geduldige Entfalten deiner eigenen inneren Natur.

00:25:35: Wie weit und wie frei willst du heute wachsen?

00:25:40: Nimm dir einen Moment Zeit Nur für Dich, um Dir diese Frage zu beantworten und nachzuspüren.

00:25:50: Ich bin Andreas.

00:25:52: In der nächsten Folge werden wir das Feuer entfachen.

00:25:55: Wir steigen vom Grün des Frühlings zum leuchten Rot des Sommers!

00:26:00: Wir begegnen dem Kaiser am Herzen Und lernen die Kunst Die Hitze des Lebens in reines Licht Zu verwandeln.

00:26:11: Bis zur nächsten Tasse Tee.

00:26:13: Bleib bei dir, beobachte deinen Schmetterling und vertraue deiner Natur.

00:26:21: Bis es wieder heißt Che-Gong & eine Tasse Tee Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen.

00:26:33: Wenn Dir diese Episode gefallen hat abonniere den Podcast damit du keine Tasse t mehr verpasst Und vielleicht hast Du Lust mir ja mal zu schreiben Wer du bist, Zhuangxi oder der Schmetterling.

00:26:50: Infos zu mir findest du auf meiner Homepage.

00:26:52: Den Link findest Du wie immer in den Shownotes der Episode.

00:26:57: Bis bald!

00:27:01: Die Gedanken ziehen wie Wolken fort.

00:27:22: Ich bin ganz hier an diesem halben Ort Und ein Duft steigt auf.

00:27:26: so warm Lebt mich ein bei mir zu sein.

00:27:32: Heiser Tee in meiner, Ein Anker in diesem Land und eine Tasse Tee.

00:27:41: Der Morgen malt.

00:27:42: ein zartes Licht Im Atemzug.

00:27:45: da spür ich mehr Als Worte es beschreiben könnten.

00:27:49: hier die Seele laut.

00:27:54: der innere Kompass neu geeicht.

00:27:56: Kein Kampf, kein Zwang nur ein sanftes Fließen Die Harmonien im Inneren sprießen.

00:28:03: Der Tee erzählt Geschichten alt und weiß.

00:28:06: Das G-Umhüllt mich gibt mir neues Preis.

00:28:09: Ein Moment der Klarheit tief und warm macht nicht bereit für all das was ist und war.

00:28:17: G-Gong dass ihr morgen macht Im Atemzug Morte.

00:28:27: es beschreiben könnt die Seele lauscht der Innere So fängt jeder Tag an, den ich sehe.

00:28:42: In Stille finde ich meinen Weg Im Rhythmus der das Leben trägt.