Qigong und eine Tasse Tee

Transkript

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00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu Chigong & eine Tasse Tee.

00:00:32: Schön, dass du auch heute wieder deinen Platz am Techtisch eingenommen hast!

00:00:36: Nimm dir deine Schale, spüre die sanfte gleichmäßige Wärme und lass uns gemeinsam einen tiefen klärenden Art und Zug nehmen.

00:00:45: Hinter uns liegt eine weite Reise durch den Nebel der Uhrzeit.

00:00:49: Wir haben Chen Yong im unberührten wilden Wald besucht, dort wo die Natur noch ungezähmt war und die Heilung ein schmerzhaftes Experiment bedeutete.

00:01:02: Wir sind mit Fuxi und Nüwa auf die eisigen Gipfel gestiegen, haben das Chaos der Elemente gesehen und miterlebt wie der Himmel über uns gepflegt wurde.

00:01:13: Wir haben den Körper in seiner Rohheit und den Geist, in seiner kosmischen Weite kennengelernt.

00:01:22: Doch heute?

00:01:24: In dieser Folge spüren wir eine Veränderung in der Luft!

00:01:28: Der wilde Duft des Urwaldes weicht einer feinen geordneten Eleganz.

00:01:34: Wir steigen herab in die fruchtbaren Ebenen dorthin wo... ...die gelbe Erde den Fluss speist.

00:01:41: Wir betreten einen Raum, in dem der Mensch angekommen ist.

00:01:46: Wir lassen das Wilde hinter uns und betrachten die Zivilisation!

00:01:52: Wir betreeten keinen Wald und keinen Berg.

00:01:56: Wir betreteten das Herz des Reiches.

00:01:58: Wir Betreten den Palast.

00:02:01: Stell dir vor du gehst durch hohe Tore aus dunklem schweren Sandelholz, dass seit Jahrhunderten in der Sonne gereift ist.

00:02:11: Der Duft ist süßlich, warm und gibt dir sofort ein Gefühl von Sicherheit.

00:02:16: Der Boden unter deilen Füßen ist aus glattpolierter Gelberjade so rein dass sich das Licht der Öllampten darin spiegelt wie Sterne in einem ruhigen Teich.

00:02:30: Alles hier strahlt eine goldene Klarheit aus.

00:02:33: Hier regiert nicht mehr das Gesetz des Stärkeren sondern das Gesetz der Harmonie.

00:02:41: In der Mitte des Palastes auf einem Thron, der aus dem Holz des Lebens selbst geschnitzt ist, sitzt ein Mann dessen Name bis heute das Fundament von allem ist was wir in der chinesischen Heilkunst und Philosophie verehren.

00:02:57: Huang Di Der gelbe Kaiser.

00:03:14: Huang Di Ist ein Wesen des Übergangs.

00:03:18: Er trägt kein Blättergewand mehr wie Shen Yong Und er ist kein Schlangenwesen wie Fuxi.

00:03:24: Wenn du ihn dort sitzen siehst in seinem weiten, fließenden Gewand aus schwerer gelber Seide dann siehst du einen Menschen der seine Mitte gefunden hat.

00:03:36: Warum nennen Sie ihn den Gelben Kaiser?

00:03:40: Gelb ist in der östlichen Philosophie die Farbe der Erde – Die Farbe Der Mitte.

00:03:45: Es ist die Farbung des Zentrums.

00:03:47: um das sehe ich alle Jahreszeiten und alle Richtungen drehen.

00:03:51: Huan Di ist der Anker.

00:03:53: Er ist das Prinzip dass alles zusammenhält.

00:03:58: In dieser Triologie unserer Ursprünge vervollständigt er das Bild.

00:04:03: Fuxi schenkte uns den Himmel und die Fähigkeit zu denken.

00:04:08: Shen Yong schenkt uns die Erde, um die Kraft heilen.

00:04:12: Aber Huang Di schenke uns das System.

00:04:17: Er ist der Architekt, der das Wissen der Götter für den Alltag der Menschen nutzbar macht!

00:04:24: Er ist derjenige, der aus dem instinktiven Überleben eine bewusste Lebenskunst gemacht hat.

00:04:41: die zentrale Mitte, aufrechtwürdevoll, unerschütterlich.

00:05:00: Doch Huang Di ist kein isolierter Herrscher!

00:05:04: Seine Größe liegt in seiner Demut – er weiß dass er nicht alles wissen kann.

00:05:09: und so sitzt ihm gegenüber ein alter bescheidener Mann dessen Bart so weiß es wie der Schnee auf dem Kunlung sein Leibarzt und Berater Chibo.

00:05:21: zwischen ihnen dampft zwei Schalen Tee.

00:05:25: Es ist ein Bild tiefster Verbundenheit und das Gespräch, dass diese beiden nun führen wird die Welt für die nächsten fünf tausend Jahre verändern.

00:05:50: Nun stell dir vor du sitzt als unsichtbarer Zeuge in diesem Palastraum.

00:05:56: Die Luft ist still nur das leise Sieden des Wassers über der Kohle ist zu hören.

00:06:03: Hoang Di blickt Chibo direkt in die Augen.

00:06:06: Sein Blick is ernst erfüllt von einer Sorge, die uns heute seltsam vertraut vorkommt.

00:06:14: Er stellt seinem Arzt die Frage, die zum Kern des Podcasts und unserer gesamten Suche nach der Gesundheit

00:06:22: führt.".

00:06:23: Er sagt, Chibo!

00:06:27: Ich habe in den alten Schriften gelesen, dass die Menschen in der fernen Vorzeit hundert Jahre alt wurden ohne das ihre Bewegung schwerfällig wurde und ihre Sinne schwanden.

00:06:40: Sie blieben bis ins hohe Alter aktiv und klar im Geist.

00:06:44: Aber heute!

00:06:45: Heute sehe ich, dass die Menschen schon mit fünfzig Jahren erschöpft sind.

00:06:50: Ihre Gliederschmerzen ihr Chie stagniert.

00:06:53: sie wirken alt bevor ihre Zeit gekommen ist.

00:06:57: Sag mir... Ist das ein Fehler der Natur?

00:07:01: Ist der Himmel heute strenger mit uns oder liegt es an uns selbst?

00:07:08: Lass diese Frage kurz in dir nachhalten.

00:07:11: Sie wurde vor tausenden Jahren gestellt, aber sie klingt wie eine Schlagzeile aus unserer modernen Zeit.

00:07:20: Chibo stellt seine T-Schale langsam ab, verneigt sich leicht und antwortet mit einer Stimme die so ruhig ist als ein tiefer Fluss.

00:07:31: Majestät Die Menschen der Vorzeit kannten das Dao.

00:07:36: Sie verstanden die Gesetze von Ying und Yang.

00:07:40: Sie aßen wenn sie hungrig waren?

00:07:42: Und sie ruten, wenn die Natur ruhte.

00:07:46: Sie verloren sich nicht in den Sorgen um die Zukunft oder Reue über die Vergangenheit.

00:07:53: Aber die Menschen von heute – sie haben die Kunst des Maßhaltens vergessen.

00:07:59: Sie trinken Wein wie Wasser!

00:08:01: Sie machen aus ihrer Gier einen Wettlauf und aus ihrem Stress einen Lebensinhalt.

00:08:08: Sie suchen das Vergnügen im Übermaß Kostbare Energie, ihr kostbares Chi als wäre es eine endlose Quelle.

00:08:19: Sie wissen nicht mehr wie man das innere bewahrt weil sie nur noch im äußeren Leben.

00:08:28: Während wir den Tee genießen erkenne die Radikalität dieser Antwort.

00:08:35: Chibro sagt dem Kaiser und er sagt es uns Gesundheit ist kein geschenktes Schicksals.

00:08:43: Sie ist eine spirituelle Disziplin.

00:08:46: Aus diesem Dialog entstand das Huangdi Nijing, Das Buch des gelben Kaisers zur inneren Medizin.

00:08:54: Es ist kein bloßes Rezeptbuch.

00:08:58: es ist eine Landkarte des Lebens.

00:09:00: Huang Di und Chibo verstanden dass wir Meridianer haben durch die unsere Energie fließt wie Flüsse durch das land.

00:09:11: Sie verstanden, dass jedes Organ eine Seele hat und das unsere Emotionen wie das Wetter sind.

00:09:19: Dass unsere Ernte entweder nähert oder vernichtet.

00:09:25: Hoang Di ist derjenige, der uns die innere Ordnung lehrte.

00:09:30: Er zeigt uns, dass der Kampf um unsere Gesundheit ein Kampf um unserer tägliche Achtsamkeit ist!

00:09:50: Aber Huan Di war nicht nur ein Philosoph, der in der Stille seines Palastes über das Dao meditierte.

00:09:57: Er war ein Herrscher, der sich dem Chaos entgegenstellen musste.

00:10:01: In der Kunst zu kämpfen gibt es eine Geschichte die uns mehr über unsere eigene geistige Klarheit lehrt als jedes Lehrbuch.

00:10:11: Es ist die Legende vom Kampf gegen Shiyu.

00:10:16: Stelle dir Shiyuu vor!

00:10:19: Er war kein gewöhnlicher Gegner.

00:10:21: Man sagt, er war ein Dämonen-Gott mit dem Körper eines Tiers und dem Kopf aus gegossenem Erz.

00:10:29: Seine Stirn war aus hartem Eisen, und er ernährte sich von Steinen und Sand.

00:10:36: Er war die Verkörperung der rohen zerstörigen Gewalt – jener dunklen Kraft, die keine Ordnung kennt und nur vernichten will!

00:10:46: Als die Heere aufeinandertrafen tat Shiyu etwas Tückisches.

00:10:52: Er beschwore einen magischen, dichten Nebel herauf.

00:10:56: Innerhalb von Sekunden verschwand die Welt!

00:10:58: Die Soldaten von Huan Di konnten ihre eigenen Hände nicht mehr vor Augen sehen – geschweige denn den Feind?

00:11:05: Sie irrten umher, stießen gegeneinander und die Angst breitete sich aus wie ein Lauffeuer.

00:11:11: Der Nebel des Chiu ist das perfekte Bild für die Verwirrung, die wir heute oft spüren.

00:11:20: zu vielen Informationen aus emotionalem Ballast und innerer Orientierungslosigkeit.

00:11:31: Doch Hoang Gi reagierte nicht mit Panik, er wusste dass man im Nebel nicht schnell rennen darf sondern eine Richtung braucht.

00:11:40: Er fand so sagt die Legende den Südweiser Wagen ein mechanische Figur Auf einem Wagen, die egal wie sehr man den Wagen drehte immer mit dem Finger nach Süden zeigte.

00:11:58: Er schuf sich eine künstliche Mitte.

00:12:01: er schuf Orientierung in der absoluten Lehre.

00:12:07: In deiner Kampfkunst, in deinem Chigung.

00:12:10: ist das deine wichtigste Lektion.

00:12:14: Wenn die Welt um dich herum ins Chaos versinkt wenn der Nebel deines Alltags dich blind macht Dann kämpfe nicht gegen den Nebel.

00:12:24: Suche deinen inneren Kompass, suche den Punkt in dir der immer nach Süden zeigt.

00:12:31: Deine Mitte!

00:12:31: Deinen Atem!

00:12:33: Huang Di besiegte Chiyu nicht durch Ruhrgewalt sondern durch die Überlegenheit seines Geistes.

00:12:40: er brachte das Licht der Ordnung in die Finsternis der Verwirrung.

00:12:58: Nachdem Huang Di das äußere Chaos besiegt hatte wandte er seine Aufmerksamkeit weder dem Inneren zu.

00:13:06: Er sah keinen Unterschied zwischen der Führung eines riesigen Reiches und der Fährung eines menschlichen Körpers, für ihn war jeder von uns ein kleiner Staat – eine eigene Zivilisation!

00:13:21: In den Gesprächen mit Chibo entwickelte er ein Bild das die traditionelle chinesische Medizin bis heute prägt.

00:13:30: Die Organe als Beamte eines Staates.

00:13:36: Stell dir also dein Inneres, als diesen goldenen Palast vor!

00:13:42: Das Herz – das Herz ist der Kaiser selbst.

00:13:46: Es ist der Sitz des Geistes, des Chen.

00:13:49: Wenn das Herz ruhig und klar ist herrscht im ganzen Land Frieden.

00:13:55: Die Leber ist der General.

00:13:57: Sie plant die Strategie.

00:13:58: sie sorgt für den freien Fluss der Energie damit keine Stauung entstehen.

00:14:05: Die Lunge?

00:14:07: Die Longe ist der Kanzler.

00:14:09: Sie gibt dem Rhythmus vor, sie verwaltet den Atem die Währung des Lebens.

00:14:16: Die Milz ist der Verwalter der Vorräte und die Niere ist der weise Älteste, der die Uressenz unseren tiefsten Schatz bewahrt.

00:14:30: In der Spiritualität von Huang Di bedeutet das Du bist der Herrscher über dieses Reich!

00:14:37: Wenn du Chigong übst, dann hältst Du eine Hofkonferenz ab.

00:14:42: Du schaust nach dem Rechten.

00:14:44: Stockt der Verkehr in den Meridianen?

00:14:47: Hat der General Leber zu viel Zorn gestaut?

00:14:52: Ist der Kaiser Herz unruhig?

00:14:56: Huan Di lehrt uns das wir Verantwortung übernehmen müssen!

00:15:00: Ein guter Kaiser kümmert sich um seine Untertanen bevor es zum Aufstand zur Krankheit

00:15:05: kommt.".

00:15:06: Er lehrt uns die Kunst der Prävention.

00:15:10: Es ist besser, einen Brunnen zu graben bevor man dostig ist und Waffen zu schmieden bevor ein Krieg ausbricht.

00:15:18: Das ist die wahre Meisterschaft der Lebenspflege.

00:15:36: Hoang Di war kein Asket der sich die Welt versagte.

00:15:39: er war ein Kaiser der Fülle liebte.

00:15:42: Seine Herrschaft war die Geburtsstunde von allem was das Leben lebenswert machte Die Musik...die Schrift und die Seide.

00:15:52: Die Legende erzählt, dass seine Frau die Kaiserin Leih zu – die Seidenraupenzucht entdeckte während sie unter einem Maulbärbaum Tee trank.

00:16:03: Hier begegnen wir den Begriff Yang Cheng der Pflege des Lebens.

00:16:10: Yang Cheng ist die spirituelle Alchimie des Alltags.

00:16:15: Huangdi-Begriff dass wir nicht nur durch die Medizin gesund bleiben, sondern auch durch die Art wie wir den Tag begrüßen und den Abend verabschieden.

00:16:25: Er lehrte uns im Einklang mit den Jahreszeiten zu leben – im Frühling zu wachsen, im Sommer zu blühen, im Herbst zu sammeln und im Winter zu ruhen.

00:16:36: In deinem Tee heute spiegelt sich genau dieses Prinzip wieder!

00:16:41: Tee ist für Hoang Di kein Zufallsprodukt mehr als Scheng Yong.

00:16:46: Er ist ein Instrument der Harmonie, er ist eine Einladung an den Körper sich zu mäßigen.

00:16:54: Wenn du einen Schluck trinkst dann tust du das im Geiste von Juan Di nicht gierig nicht nebenbei sondern als eine Art diplomatischer Akt der Höflichkeit gegenüber deiner inneren Organe.

00:17:08: Du schenkst deinem Kaiserreich einen Moment der Ruhe.

00:17:15: Horngi wusste auch, dass wir den Körper bewegen müssen damit das Ski nicht stagniert.

00:17:21: So wie fließendes Wasser das niemals fault!

00:17:24: Er lehrte uns das die Kunst zu kämpfen auch bedeutet für den eigenen Frieden zu kämpfen.

00:17:31: Jeden Tag aufs Neue den goldenen Mittelweg zu finden zwischen Anspannung und Entspannungen – Zwischen tun und Nicht-Tun.

00:17:56: Die Legende von Hoang di führt uns schließlich an einen Punkt, der über das reine Menschliche hinausgeht.

00:18:04: Nachdem er dem Volk alles beigebracht hatte – Von der Heilkunst zum Kompass, vom Musik bis zur Kampfkunst – fühlte er, dass seine Aufgabe auf Erden erfüllt war.

00:18:17: Er hat das Chaos in Ordnung verwandelt.

00:18:21: Es heißt, er sammelte hunderte von Kräutern und metallen, und schuf einer alchimistische Essenz der Unsterblichkeit.

00:18:30: Doch Unsterbligkeit bedeutet für ihn nicht ewig in diesem einen Körper festzusitzen – es bedeutet die vollkommene Einheit mit dem Dao!

00:18:41: An einem klaren strahlenden Tag erschien ein riesiger goldener Drachen am Himmel.

00:18:47: Seine Schuppen leuchteten heller als die

00:18:49: Mittagssonne.".

00:18:50: Ohne Furcht, mit der Ruhe eines Mannes, der seinen inneren Garten perfekt gepflegt hatte, stieg Juan die auf den Rücken des Drachens.

00:19:00: Vor den Augen seiner staunenden Beamten und seines Volkes erhob er sich in die Lüfte und verschwand im hellen Licht des Himmels.

00:19:12: Was für ein gewaltiges Bild für den Abschluss unserer Triologie!

00:19:17: Juan di hinterließ uns kein Grabmal aus Stein das zerfällt.

00:19:23: Er hinterließ uns ein lebendiges System.

00:19:26: Der Ritt auf dem Drachen ist das Symbol für die höchste Stufe der Spiritualität, Die Befreiung des Geistes durch die Kultivierung des Körpers.

00:19:36: Wenn wir also Chigong üben dann bereiten wir uns auf diesen Ritt Auf dem Drachen vor.

00:19:43: Wir machen unseren Körper durchlässig!

00:19:46: Wir klären unseren Geist bis er nicht mehr schwer und fest ist sondern leicht und eins mit dem Fluss des Lebens.

00:19:56: Huang Di zeigt uns, dass das Ziel der Kampfkunst und der Heilkunst dasselbe ist – nämlich die Freiheit der Seele in einem gesunden Gefäß!

00:20:21: Lass uns für einen Moment gemeinsam innehalten und den Blick weiten.

00:20:26: Wir stehen nun am Ende dieser dreiteiligen Reise zu den Ursprüngen.

00:20:31: wir haben den Grundstein für alles was wir in diesem Podcast besprechen.

00:20:38: Wenn wir auf die letzten drei Folgen zurückblicken, dann sehen wir eine kosmische Landkarte, die uns zeigt wer wir wirklich sind.

00:20:48: Wir haben Fuxi und Nüwa kennengelernt.

00:20:51: Sie gaben uns den Rahmen.

00:20:53: sie zeigten uns die Trigramme Und die Kraft der Reparatur.

00:20:59: Sie stehen für den Himmel Für unseren Geist unsere Vision und die Ordnung des Universums.

00:21:07: Wir haben Cheng Yong besucht, er gab uns den Inhalt, er zeigt uns die Kräuter, den Leben und die Heilkraft der Natur.

00:21:17: Er steht für die Erde – für unseren Körper, unsere Instinkte und unsere physische Nahrung!

00:21:26: Und heute haben wir den Palast von Huang Di durchschritten.

00:21:30: Er gab uns die Anwendung.

00:21:32: Er zeigte uns, wie wir als Menschen zwischen diesen Welten überleben.

00:21:37: Er ist der Mensch.

00:21:42: In der chinesischen Philosophie nennt man das die drei Schätze Himmel Erde und Mensch.

00:21:50: Vielleicht spürst du jetzt während du hier mit deiner T-Schale sitzt Dass Du kein isoliertes Wesen bist Das zufällig durch die Zeit treibt.

00:22:02: Du bist der Ort, an dem sich Himmel und Erde treffen.

00:22:06: Deine Füße, die den Boden berühren gehören Shen Yong.

00:22:11: Dein Kopf, der sich mit dem Himmel verbindet und zum Himmel streckt gehört Fuxi!

00:22:18: Und dein Herz.

00:22:20: Deinen Herz gehört Huan Di.

00:22:23: Es ist das Zentrum, das alles zusammenhält.

00:22:27: Es ist die Instanz, die entscheidet wie wir das Wissen der Götter in die Tat des Alltags umsetzen.

00:22:35: Wenn du Chigong übst dann bist Du die lebendige Verkörperung dieser Triologie!

00:22:42: Du bist die Brücke über dem Abgrund des Chaos.

00:23:00: Verlassen wir nun langsam den goldenen Palast.

00:23:04: Die schweren Tore aus Sandelholz schließen sich hinter uns aber das Licht der gelben Jade und die Weisheit der Gespräche nehmen wir mit.

00:23:14: Wir treten hinaus in unseren eigenen Alltag, in unsere eigene Zeit.

00:23:19: Huong Di lehrt uns eine der wichtigsten Lektionen über die Kunst zu kämpfen.

00:23:26: Waremeisterschaft bedeutet nicht auf einen äußeren Retter zu warten oder zu hoffen dass ein Kaiser uns die Richtung weist.

00:23:36: Er hat uns die Karten bereits in die Hand gegeben.

00:23:39: er hat uns das Wissen um die Meridiane Die Übung und die Gesetze der Natur hinterlassen, damit wir selbst zum Herrscher über unser Wohl befinden werden können.

00:23:52: Was bedeutet das heute für uns in diesem Moment?

00:23:57: Die Kunst zu kämpfen bedeutet heute vielleicht nicht gegen einen Dämon wie Shiyu zur Felde zu ziehen!

00:24:06: Dein Kampf – unser Kampf findet woanders statt.

00:24:10: Wir kämpfen gegen die Trägheit die uns auf dem Sofa hält, wenn unser Körper Bewegung braucht.

00:24:20: Wir kämpfen gegen den Nebel der Verwirrung, den der Stress über unseren Verstand legt!

00:24:28: Wir kämpfen für die kleinen Momente der Stülle in einer sehr, sehr lauten Welt.

00:24:34: Also werde zum Architekten deines eigenen Lebens.

00:24:39: sei der Kaiser in deinem eigenen Reich.

00:24:44: Wenn du spürst das Dein Staat Dein Körper unruhig wird, dann setz dich hin.

00:24:50: Koch dir einen Tee?

00:24:53: Halte eine Hofkonferenz mit deinem Atem ab.

00:24:57: Höre auf deinen inneren Chibo Diese leise Stimme der Intuition Die genau weiß ob du gerade Wärme oder Kühle Ruhe oder Bewegung brauchst.

00:25:12: In deiner Tasse t liegt die Antwort auf so viele Fragen.

00:25:17: Sie ist die Einladung zur Messigung zum Innerhalten, zur Klarheit.

00:25:23: Hoang Die zeigt uns dass wir die Macht haben unsere eigene Zivilisation im Inneren aufzubauen egal wie chaotisch es draußen zugehen mag.

00:25:49: Danke das du mich auf dieser dreiteiligen Reise zu den Ursprüngen begleitet hast.

00:25:54: Es war mir eine Freude gemeinsam mit dir diese uralten Fahne neu zu entdecken.

00:26:00: Wenn du also das nächste Mal Qigong übst, dann denke an den gläsernen Bauch von Shen Yong.

00:26:06: Denke an den geflickten Himmel von Nuwa und fühle die aufrechte Würde von Huang Di in deiner Wirbelsäule!

00:26:15: Denn Du stehst auf den Schultern von Riesen.

00:26:19: Du atmest denselben Geist der er schon vor fünftausend Jahren die Weisen inspirierte.

00:26:27: Nimm dieses Gefühl der Verbundenheit mit in deinen Tag Hörer auf deine innere Stimme, wenn sie sich meldet und dich erinnert.

00:26:35: Deine Gesundheit ist kein Ziel, das man irgendwann erreicht!

00:26:40: Sie isst ein goldener Weg, den du mit jedem Schritt, mit jedem Schluck Tee und mit jedem bewussten Atemzug selbst gestaltest.

00:26:50: Ich bin Andreas – bis zur nächsten Tasse Tee.

00:26:54: Bleib bei dir, pflege deinen inneren Garten und vertraue deiner Natur.

00:27:01: Bis es wieder heißt... Che-Gong und eine Tasse T. Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu kämpfen!

00:27:14: Wenn dir diese Episode gefallen hat abonniere den Podcast damit du keine Tasse t mehr verpasst.

00:27:22: Ach ja wenn du jemanden kennst der sich für dieses Thema oder für die Themen hier interessiert teile diesen podcast gerne.

00:27:33: Infos zu mir findest Du auf meiner Homepage.

00:27:36: Den Link Findest du wie immer in den Shownotes der Episode.

00:27:42: Von den Füßen steigt die Kraft, ganz sacht und rein Durch jeden Nerv In jede Zelle hinein.

00:27:54: Ein Imaginairel Der sich bewegt Wie ein Fluss, der sanft sein Ufer pflegt.

00:28:00: Die Gedanken ziehen wie Wolken fort.

00:28:03: Ich bin ganz hier an diesem halben Ort Und einen Durft steigt auf.

00:28:08: so warm Lettet mich ein bei mir zu sein.

00:28:13: heißer Tee in meiner, ein Anker in diesem Land.

00:28:19: Chi gong und eine Tasse Tee.

00:28:23: Der Morgen malt ein zartes Licht im Atem zu.

00:28:27: Da spür ich mehr als Worte es beschreiben können.

00:28:31: hier Die Seele lauscht der Körper leid'n Der innere Kompass neu geeicht.

00:28:38: Kein Kampf kein Zwang nur ein sanftes Fließen die Harmonien im Inneren.

00:28:45: Der Tee erzählt Geschichten, alt und weiß.

00:28:48: Das G-Umhüllt mich gibt mir neues Preis Ein Moment der Klarheit, tief und warm.

00:28:54: Mach nicht bereit für all das was ist und war G-Go!

00:29:00: Und deine Tasse, Tasse ja morgen im Atemzug Ja G-GO!

00:29:19: Und eine Tasse Tee.

00:29:21: So fängt jeder Tag an den ich sehe.

00:29:24: In Stille finde ich meinen Weg Im Rhythmus der das Leben trägt Mh.